Goldgräberstimmung bei der Jungschar Oase Neues Leben und herrliche Stimmung prägten das Sommerlager der Jungschar Oase
26.07.2006, Jasmine Hammerschmidt Am Montag, 10. Juli machten sich 35 abenteuerlustige Goldgräber der Jungschar Oase aus Flawil und der Jungschar Quelle aus Uzwil der evangelisch-methodistischen Kirche auf zu einer gefährlichen Reise in den Wilden Westen.
Buntes Treiben war angesagt, nachdem alles eingerichtet.
Eine wunderschöne Zeltstadt präsentiert sich.
Ein Besuch im nahen Wil.
Auch für den Druck der Zeltinfos war alles eingerichtet.
Mit Leiterwagen und Wanderschuhen ging es von Uzwil aus Richtung Wil, wobei an der Thur eine kühle Pause eingelegt wurde. In der Stadt Will angekommen, wurde den Jungschärlern die Aufgabe erteilt ihr Abendessen zu kaufen. Nachdem ein Platz zum Übernachten gefunden worden war, wurde die restliche Energie bei einem Geländespiel im Dunkeln verbraucht.
Zuerst einleben und einrichten Nach langem Ausschlafen legte die Goldgräbergruppe das letzte Stück bis zum Lagerplatz in Rüti bei Münchwilen zurück. Dort angekommen wurden die nötigsten Zelte aufgestellt. Nach gemütlichem Lagerfeuer ging es zeitig ins Bett.
In den nächsten Tagen wurde gehämmert, genagelt und geknöpft. Nach und nach wurde die Westernstadt „Twintown“ errichtet. Die Dorfärzte hatten allerhand zu tun, da sich eine erste Erschöpfungswelle ausbreitete. Zur Erholung wurde eine Wanderung durch die Murg in Richtung Badi Münchwilen unternommen.
Ein Dorf wird eingeweiht Nachdem am Samstag morgen einige Teilnehmer das Aufbaulager verliessen, kamen bereits neue mutige Cowboys und Cowgirls in die fertig errichtete Stadt. Nach der Begrüssung durch die Stadtverwaltung durften die Teilnehmer ihr Gewerbe einrichten. Dazu gehörten ein Kiosk, eine Bäckerei, ein Friseur, eine Wellnessinsel, eine Wäscherei, eine Zeitungsredaktion und eine Bibliothek. Auch gab es eine Bank mit eigener Währung und Aktienkursen, ein Saloon und eine Dorfkapelle. Am Sonntag wurden die Gewerbe im Beisein interessierter Eltern und andern Besuchern eingeweiht.
Verspätete Gerichtsverhandlung Am Montagabend wurden sechs Schwerverbrecher gesucht. In einem nahegelegenen Wald überlisteten die Dorfbewohner sie. Auf dem Weg zum Gericht allerdings wurden sie von Männern aus dem Osten überfallen und die sechs Häftlinge wurden entführt. In einem Bändelikampf wurde ausgetragen, wer die Verbrecher vor Gericht bringen durfte. Bald wurde klar: Hier handelt es sich um eine Taufe. Die siegreichen Dorfbewohner verurteilten die Täuflinge zum Durchlaufen einer Mutprobe. War diese bestanden erhielten sie im Saloon durch Morsezeichen ihre Jungscharnamen.
Tageswanderung mit Abkühlung Am nächsten Tag machte sich das gesamte Dorf auf nach Münchwilen City. Auf der Reise zum Thema Postkurier wurde unterwegs wurde gegrillt. Zur Abkühlung ging es erneut in die Badi. Das Wochenprogramm war gefüllt mit Workshops, fetzigen Geländespielen und einer Hilfsaktion beim Bauer. Beim Dorfleben konnten die Teilnehmer ihr jeweiliges Gewerbe ausführen und mit dem so verdienten Geld die anderen Gewerbe nutzen.
Alles hat ein Ende Am Freitagabend begannen die Dorfbewohner bereits wieder mit dem Abbruch ihres schönen Dorfes. Mit einem wahren Festmahl, Tanz, Musik und Theater wurde am Abend der Abschluss gebührend gefeiert. Am Samstag wurde Twintown vollends abgebrochen und die Heimreise angetreten. Am Bahnhof in Uzwil wurden die müden, aber glücklichen Kinder von ihren Eltern abgeholt. Nähere Infos und die nächsten Jungschar-Daten sind auf der Homepage www.jsoase.jemk.ch und www.jsquelle.jemk.ch abrufbar.