Präsident Christian Stieger begrüsst die zahlreich erschienenen Gäste und stellt das Programm vor.
Die Jugendmusik-Gruppe geniesst den verdienten Applaus.
Charmante Tombola-Damen wachen über die geschmackvoll präsentierten zahlreichen Preise.
Stimmungsvolles Frühlingskonzert des Musikvereins Bronschhofen Trotz schönstem Frühsommerwetter war der Ebnet-Saal gefüllt mit Musikbegeisterten aller Altersstufen. Was dabei im Vorfeld zwischen 17 und 18 Uhr für die Kinder geboten wurde, verdient besondere Erwähnung.
29.04.2007, Gerhard Kasper Die Leitung des Musikvereins Bronschhofen verstand es einmal mehr, im Ebnet-Saal mit einem abwechslungsreichen, breit gefächerten Musikprogramm das Publikum zu begeistern. Es kamen dabei nicht nur die Instrumente zum Einsatz, es wurde auch „Body Percussion“ mit Körpereinsatz geboten. Für Kinder gab es ein spezielles Programm.
„Vor zwei Jahren hat der Musikverein Bronschhofen eine eigene Jugendmusik-Gruppe ins Leben gerufen. Wir spielen moderne Stücke und bekannte Melodien und möchten dich gerne bei uns dabei haben“, so die Einleitung von Arthur Sterchele und Christian Stieger im Programmheft.
Nachwuchsförderung einmal anders Wie erreicht man die Jungen? Angesichts des Nachwuchsproblems, mit dem die meisten Musikgruppen zu kämpfen haben, ging der Musikverein Bronschhofen einen originellen Weg. In einer Lichtbildschau konnten die Kinder erste visuelle und akustische Bekanntschaft mit den im Verein gespielten Instrumenten machen. Professionell erklärte der Dirigent Arthur Sterchele die Eigenheiten der Instrumente, deren typische Klänge dann vorgespielt wurden.
Als nachahmenswert kann man das anschliessende Ausprobieren der Instrumente betrachten. Ziel war es, den Zugang zur Musik zu öffnen, die Scheu vor den grossen Instrumenten zu nehmen. Unter einfühlsamer und kundiger Anleitung durften sich Mädchen und Buben an verschiedenen Blasinstrumenten wie Saxophon, Trompete, Waldhorn, Posaune oder Querflöte versuchen.
Es war faszinierend, wie nach anfänglich meist vergeblichen Versuchen dem Instrument plötzlich ein Ton entlockt wurde. Und kurze Zeit später strahlende Gesichter, wenn sich eine erste kleine „Vertrautheit“ mit dem Instrument einstellte.
Bleibt zu hoffen, dass das Interesse bestehen bleibt und vermehrt Kinder den Weg in die Jugendmusik-Gruppe finden. Zu gönnen wäre es den Initianten dieser Schnupperstunde.
Das Konzert Nach dem Abendessen spielte der Musikverein in voller Formation auf. Die Titel zeigen die musikalische Vielfalt des Abendprogrammes: Sur la Route, Sportpalast, My Fair Lady, Feuerfest Polka. Bei letzterer kamen auch ganz besondere „Instrumente“ zum Einsatz, nämlich Hammer und Amboss, die stellenweise den Takt angaben. Kräftiger Beifall lohnte die Darbietungen.
Vor der Pause lieferte die Jugendmusik-Gruppe eine Kostprobe ihres Könnens. Die viel versprechenden temperamentvollen Jungmusikanten ernteten für sichere Interpretationen lang anhaltenden Applaus.
Tombola Eifrige LosverkäuferInnen überzeugten das Publikum zum Kauf von Losen; in jedem 10-er Kuvert war tatsächlich mindestens ein Treffer. Zeitweise hatten die Preisverwalterinnen alle Hände voll zu tun mit der Ausgabe der Preise. Haupttreffer war ein rassiges Mountainbike.
Musik in den Abend In der zweiten Abteilung des Konzertes gab es eine originelle Überraschung, Rhythmisches mit dem eigenen Körper: Durch Schlagen, Klatschen und Klopfen mit den Händen wurde die Interpreten zu menschlichen Schlagzeugen - „Body Percussion“.
Nach Mr.Sandman, Honky Tonk Ragtime, Hello Dolly und My Way applaudierte das Publikum, bis als Zugabe das rassige Stars and Stripes gespielt wurde. Im Programm durfte auch der Bronschhofer Trottenmarsch nicht fehlen.
Zur mitreissenden, animierenden Musik des Trios Rolf und Walti wurde bis in die Nacht bei bester Stimmung manch ein Tanzbein geschwungen. Ein bestens gelungenes, wohlorganisiertes Frühlingskonzert des Musikvereins Bronschhofen.
Dirigent S. Sterchele und Präs. Chr. Stieger erklären die Kindern die verschiedenen Instrumente.
Auch die Trompete hat ihren besonderen Reiz.
Schon faszinierend so ein Saxophon!
Die Posaune ist zwar länger als der Knirps, doch tut dies der Begeisterung keinen Abbruch.