Mi, 16.04.2014
Jahrgang 15, Nr. 5220
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Das albanische Institut St. Gallen stellt sich gegen den Bau von Moscheen in der Schweiz, sie förderten eher Parallelgesellschaften.

Im Namen aller Albaner eine Mosche?
Der Leiter des Albanischen Institutes in St. Gallen, Albert Ramaj, sieht im Bau von Moscheen keine Förderung der Integration, vielmehr die Entstehung von Parallelgesellschaften.

25.05.2007, nj/pd
Eine nicht unwichtige Stimme, der Leiter des Albanischen Institutes in St. Gallen, Albert Ramaj, meldet sich bezüglich dem Bau von Moscheen und Minaretten in der Schweiz zu Wort. Gespräche mit albanischen Vereinen hätten ergaben, dass Aktivitäten zum Bau von Moscheen und Minaretten der Integration der Albaner in der Schweizer Gesellschaft eher schaden. Die sogenannten „Vertreter“ in der Öffentlichkeit redeten anders, als sie sich verhalten. Sie benutzen sehr gern schöne Worte für die Schweizer in der Öffentlichkeit, so Ramaj, die nicht aber ihrer Lebenseinstellung entsprechen.

Der Bau oder Nichtbau der Moscheen mit oder ohne Minarette bzw. der Islamzentren in einigen Orten in der Schweiz ist ein sehr aktuelles Thema. In diesem Zusammenhang stellt Albert Ramaj, Leiter des Albanischen Institutes in St. Gallen fest, dass auch eine Gruppe von Gläubigern mit deren Imamen im Namen aller Albaner in der Schweiz sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Genau in diesem Punkt gibt es nach Albert Ramaj eine grosse Diskrepanz zwischen den Behauptungen und der Realität.

Nicht viele Albaner für Moscheen
In der Schweiz leben ca. 200.000 Albaner, davon sind die Mehrheit Moslems, ca. 20.000 sind Katholiken. Die Mehrheit der in der Schweiz lebenden Albaner kommt aus dem Kosovo. Unseren Recherchen nach sind nicht viele Albaner der Meinung Moscheen in der Schweiz zu bauen. Die Mehrheit der Albaner (besonders aus dem Kosovo) ist überzeugt, dass solche Initiativen nicht der Integration dienen und dadurch den Weg in die Zukunft für die Integration erschweren.

Moscheen schaden der Integration
Die Mehrheit der Kosovo Albaner ist gegen Initiativen, in der Schweiz Moscheen zu bauen. Menschen, die im Namen aller Albaner in der Schweiz oder im Kanton St. Gallen über den Bau einer Mosche oder islamitischen Zentren reden, sprechen nur im Namen von Gruppengläubigern. Das erfährt man fast einstimmig aus allen albanischen Vereinen des Kantons. Die Imame können nur die Interessen der Gläubiger die ihnen folgen vertreten, nicht aber die Interessen der Albaner.

Nach langen Diskussionen mit verschiedenen Leuten und albanischen Vereinen will das Albanische Institut in St. Gallen bekannt machen, dass solche Aktivitäten der Integration der Albaner in der Schweizer Gesellschaft schaden. Eine grosse Mehrheit der Albaner in den Kantonen St. Gallen, Appenzell und Thurgau, sei der Meinung, dass solche Initiativen gar nichts mit der albanischen Kultur und Tradition zu tun hätten.

Parallelgesellschaften sind die Folge
Leider habe es sich erwiesen, so der Leiter des Albanischen Institutes in St. Gallen weiter, dass die sogenannten „Vertreter“ in der Öffentlichkeit ganz anders reden, als sie sich verhalten. Sie benutzen sehr gern schöne Worte für die Schweizer in der Öffentlichkeit, die nicht aber ihrer Lebenseinstellung entsprechen. Solche Menschen reden gerne was Schweizer hören wollen, was sie tun ist etwas anderes.

Solche Initiativen können und führen aller Wahrscheinlichkeit nach zu Parallelgesellschaften in der Schweiz, in der wir später grössere Probleme bekommen könnten, so Albert Ramaj abschliessend in seiner Stellungnahme.

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