Do, 17.05.2012
Jahrgang 13, Nr. 4521
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Die Gäste des Hotels Luegisland
Rechts: Diskussionen am Lagerfeuer.
Willkommen im Hotel Luegisland
Das Sommerlager der Jungschar gilt der körperlichen wie der geistigen Fitness, aber unterhaltsam ist es allemal.

18.07.2007, Jasmine Hammerschmidt/ Silvan Heuberger
Am letzten Samstag reisten 60 Jungschärler und Leiter der Jungscharen Quelle und Oase der evangelisch-methodistischen Kirche Niederuzwil und Flawil in Richtung Balsthal im Solothurnischen Jura ab. Hotelferien sollten es sein, aber gefordert wollen die Jugschärler doch auch sein.

Die Theatergruppe stellte jeweils verschiedene Hotelgäste vor.
Der Walzerkurs: Es tanzte Klein und Gross.
Während des Nachtgeländespiels ging es rau zur Sache.
Bei der Kniggeschulung wurden die gängigsten Tischregeln veranschaulicht.
Gemeinsam wurden Hotelferien im Jungscharhaus Brunnersberg gebucht. Um dahin zu kommen, reisten die Jungscharen mit dem Zug von Uzwil mit Zug und Bus nach Matzendorf. Von da aus ging es zu Fuss auf den Brunnersberg zum Haus. Als alle Gäste beim Hotel angekommen waren, wurden die Zimmer bezogen.

Wer wird Music Star?
Am Abend wurde in altersabhängigen Andachtsgruppen die Bibelgeschichte von Maria und Marta behandelt. Nach dem Abendessen durften sich die Gäste in Gruppen beim Singen und Modeln nach Art „Music Star“ messen.

Feste und Turniere
Am Sonntagmorgen fand ein Gottesdienst zum Thema „Fest des Königs“ statt. Nach dem Mittagessen war Besuchszeit, während der ein Tischfussball- und Pingpong-Turnier organisiert war. Danach, als die Besucher wieder den Heimweg angetreten hatten, konnten die Hotelgäste sich in einem Sportturnier austoben.

Es wurde in leichtem Regen Baseball sowie Fuss- und Volleyball gespielt. Da die körperliche Ausdauer nachmittags erprobt worden war, wurde abends das Köpfchen in einem Quiz gebraucht. Zu verschiedenen Bereichen wie Promiwelt, Geographie, Bibelkunde, Tierwelt und Allgemeinwissen stellten die Quizmaster Fragen.

Kreative Orientierung
Am nächsten Tag wurde die kreative Ader der Gäste gefordert. In Kreativ-Workshops konnte gebastelt, geschliffen, gefilzt und gepinselt werden. Am Nachmittag wurde ein Orientierungslauf à la Niggli-Luder durchgeführt.

Nach einer ausgiebigen Freizeit wandte man sich in den Andachtsgruppen dem Tagesthema Künstler zu. Nach dem Nachtessen stürzte sich der Hotelgast in einem Geländespiel in den Dreck.

Erholung pur
Der Dienstag startete mit einer entspannenden Wellness-Tour durchs ganze Haus. Man konnte sich massieren lassen, die Füsse baden oder in der Leseecke in einem spannenden Comic seine Umwelt vergessen. Nach dem Mittag wurden weitere Kreativ-Workshops angeboten.

Am Abend mussten die Jungschärler in 2 Gruppen selbst ein Hotel einrichten. Die Möbel dafür konnten in einem nicht ganz leicht zu bewältigendem Hausgeländespiel erkämpft werden.

Auf zur Ruine
Da am Mittwoch eigentlich mit Aufhellungen gerechnet wurde, machte man sich zur Tageswanderung auf. Ziel war die Ruine Falkenstein in St. Wolfgang. Anfangs schien das Wetter ganz gut mitzuspielen. Aber kurz vor dem Mittagessen in der Ruine fing es an in Strömen zu regnen. Glücklicherweise regnete es während des Mittagessens nicht.

Auch die Rückwanderung war eine von nassen Wanderschuhen geprägte Angelegenheit. Der guten Stimmung der Teilnehmer konnte der Regen allerdings nichts anhaben. Nach dem Abendessen war bis zur Nachtruhe Freizeit.

Spiele über Spiele
Am Donnerstagmorgen fand im nahe gelegenen Hexenwäldli ein Geländespiel statt. Drei Gruppen stellten dem Tagesthema entsprechend erfundene Parteien dar, welche Wählerstimmen in verschiedenen Kantonen gewinnen mussten. An Nebenposten konnte man sich Parteiparolen und -lieder sowie Werbeplakate ausdenken. Anschliessend wurde in diesen Gruppen im Wald gekocht und gegessen.

Am Nachmittag wurde im Haus ein Leiterlispiel durchgeführt, bei welchem Fragen zur Bibel beantwortet werden mussten. Nach den Andachten zum Thema Nebukadnezar und dem – einmal mehr – hervorragenden Nachtessen wurde am Lagerfeuer aus voller Kehle gesungen. Als dann alle mehr oder weniger heiser waren, machte man sich zu einem Nachtgeländespiel auf.

Von Messern, Gabeln und Tanzschritten
Nachdem man am Donnerstagabend so spät zu Bett gegangen war, wurde am Freitagmorgen ausgeschlafen. Da es schon fast Mittag war als man sich müde die Augen rieb, gab es einen ausgiebigen Brunch. Nachmittags unterzogen sich die Teilnehmer hinsichtlich des bevorstehenden Casinoabends einer Walzerstunde und einer Kniggeschulung. Danach betätigten sich die Hotelgäste in einem Fussball- und Rugbyturnier sportlich.

Für den Casinoabend wurde die beste Abendgarderobe als Eintrittskriterium festgelegt. So kam es dann, dass alle in Schale und Kleid, geschminkt und gekämmt daherkamen. Beim Abendessen konnten dann die erlernten Kniggeregeln angewendet werden. Im Verlauf des weiteren Abends wurde gespielt und getanzt. Mit einem hervorragenden Dessert wurde der Tag abgerundet. Glücklich und zufrieden gingen die Teilnehmer zu Bett.

Aller Abschied ist schwer
Am Samstag machte man sich früh an das Packen und Putzen des Jungscharhauses. Gegen Mittag blickte man ein letztes Mal wehmütig zum Hotel Luegisland, bevor man sich auf den weiten Marsch zum Balsthaler Bahnhof machte. Dort wurde in einem Kreis das Lager offiziell beendet und man machte sich mit vielen guten Erinnerungen im Gepäck per Zug auf den Weg in die Ostschweiz.

Nähere Infos und die nächsten Jungschar-Daten sind auf der Homepage www.jsoase.jemk.ch und www.jsquelle.jemk.ch abrufbar.

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