Fr, 23.02.2018
Jahrgang 19, Nr. 6629
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Der erste Vorstand des Freundeskreises Kloster St. Katharina Wil.
Co-Präsidium Susanne Kasper, Toni Vinzenz; Vorstand: Robert Signer, Erika Zehnder, Raphael Kühne, Hans Suter; GPK: Paul Häne, Monika Hürsch und Kurt M. Staubli.
Einhellige Zustimmung zur Gründung seitens der über 100 anwesenden Mitglieder.
Tagespräsidentin und OK-Präsidentin des Jubiläumsjahres, Susanne Kasper, führte durch die Gründungsversammlung.
Eine attraktive musikalische Überraschung boten Anita Suter auf der Panflöte und Andrea Wiesli am Keyboard.

Überwältigender Zuspruch zum Freundeskreis Kloster St. Katharina Wil
Der Freundeskreis als Erinnerung an das Jubiläumsjahr 400 Jahre Kloster St. Katharina Wil wurde am Freitagabend in Anwesenheit von über 100 Mitgliedern gegründet.

24.11.2007, Niklaus Jung
Mit dem Co-Präsidium von Susanne Kasper und Toni Vinzenz startet der Freundeskreis Kloster St. Katharina Wil ins erste Vereinsjahr. Die Gründungsfeier lockte über 100 der bereits gemeldeten Mitglieder in den Katharinensaal der Klosterschule. Der Freundeskreis bezweckt gemäss Statuten die Erhaltung und Förderung des Dominikanerklosters in Wil und die Ideale der Schweisterngemeinschaft in der Öffentlichkeit im Bewusstsein zu halten. Bis zum Gründungstag hatten sich bereits 150 Mitglieder eingeschrieben.

Die Eröffnung der Gründungsversammlung oblag Raphael Kühne vom Klosterbeirat. Er wies eingangs auf das bereits seit 1228 bestehende Kloster St. Katharina in St. Gallen hin. Im Jahre 1607 sei dann der Umzug nach Wil vollzogen worden. Mit dem Jubiläum hätten sie die Idee des Freundeskreises aufgenommen.

Die Schwestern dürften mit berechtigtem Stolz auf die erfolgreiche Vergangenheit blicken, so Kühne weiter. Das Zukunftsvertrauen soll mit dem Freundeskreis gestärkt werden. Als Tagespräsidentin führte Susanne Kasper durch die Gründung des Vereins.

Präzisierung bei der Namensgebung
Der Wahl des ersten Vorstandes für den Freundeskreis ging die Genehmigung der Statuten voraus. Eine Präzisierung wurde bei der Namensgebung vorgenommen mit „Freundeskreis Kloster St. Katharina Wil“, im Entwurf fehlte das Wort Kloster. Die Anwesenden wollten denn auch verschiedentlich Auskunft zu den einzelnen Artikeln. Mit der Abstimmung zu den Statuten, sie erfolgte einstimmig, war die Gründung des Vereins vollzogen.

In den ersten Vorstand, er wurde für vier Jahre gewählt, stellen sich eine ganze Reihe Persönlichkeiten aus der Stadt und Region zur Verfügung. Das Präsidium wurde auf zwei Personen aufgeteilt mit Susanne Kasper und Toni Vinzenz. Als weitere Mitglieder wurden Robert Signer, Erika Zehnder, Raphael Kühne und Hans Suter in den Vorstand gewählt. Für die Geschäftsprüfungskommission wurden Paul Häne, Monika Hürsch und Kurt M. Staubli bestimmt. Die Schwestern sind nicht im Vorstand vertreten, haben aber Mitspracherecht.

Die Wertschätzung steht im Vordergrund
Zu den Mitgliederbeiträgen informierte Susanne Kasper, dass nicht die Anhäufung grosser Geldsummen im Vordergrund stehe. Es gehe um die Wertschätzung der Tätigkeit der Schwesterngemeinschaft in der Pflege ihrer Ideale. Dies soll in der breiten Bevölkerung im Bewusstsein bleiben.

Einzelpersonen bezahlen pro Jahr 30 Franken, Ehepaare 50. Juristische Personen oder Institutionen können mit 200 Franken den Freundeskreis unterstützen. Weitergehend kann auch eine lebenslange Mitgliedschaft eingegangen werden mit dem einmaligen Beitrag von 1'000 Franken.

Klostersanierung dringend
Im Anschluss an die Gründung informierte die Priorin Simone Hofer seitens des Klosters über die baulichen Aktivitäten und den Rückzug der Schwesterngemeinschaft in das ursprüngliche Zentralgebäude. In Worten und Bildern zeigte sie auf, wie notwendig die Sanierungen am teils baufälligen Klostertrakt sind. Nicht zuletzt gelte es auch die Abläufe für die alternde Schwesterngemeinschaft zu verbessern, so auch die Rollstuhlgängigkeit über alle Stockwerke.

Die Bauarbeiten gelten weiter dem Rückzug der kleiner gewordenen Schwesterngemeinschaft auf den ursprünglichen Klostertrakt. Die Arbeits- und Gebetsräume, wie auch die technischen Räume wie Küche, Toiletten und Waschräume werden erneuert, bezw. auf den neuesten Stand gebracht. Bei aller Erneuerung werde aber darauf geachtet, dass der familiäre Betrieb aufrecht erhalten bleibe, informierte die Priorin zu den Verbesserungen.

Musikalische Ergänzung
Um die Gründung des Freundeskreises nicht allein administrativ zu halten, hatten die Organisatoren für die Anwesenden eine musikalische Überraschung bereit. Das Duo Anita Suter an der Panflöte und Andrea Wiesli am Keyboard spielte mit verschiedensten Stücken auf. Während Anita Suter mit ihrem Können auf der Panflöte faszinierte, sorgte Andrea Wiesli mit ihrer Sopranstimme für zusätzlichen Musikgenuss.

Freudestrahlend bedankte sich abschliessend die Priorin Simone Hofer bei den neuen Mitgliedern des Freundeskreises. Sie versprach, dass die Freundschaft sicher gegenseitig gelten werde. Im Gebet wollten dem Freundeskreis einen besonderen Platz einräumen.


Grossartiger Start
Gegenüber InfoWILplus informierte die erste Präsidentin Susanne Kasper über den überwältigenden Zuspruch bei den Mitgliedern. Anfänglich hätten sie sich noch über Werbemassnahmen unterhalten, um eine gute Startsituation zu erreichen.

In Rücksprache mit den Klosterfrauen habe man sich dann aber geeinigt, dem langsamen Wachsen des Vereins den Vorzug zu geben. Umso mehr seien sie nun überrascht vom grossen Zuspruch bei den Mitgliedern und auch dem Besuch der Gründungsversammlung.

Die Ideale der Schwesterngemeinschaft sollen mit dem Freundeskreis einer breiten Öffentlichkeit im Bewusstsein gehalten werden.
Die Klosteranlage befindet sich derzeit im Umbau. Die Erneuerungen gelten der Sanierung alter Anlagen aber auch dem Rückzug der Schwestern auf die zentrale Klosteranlage.
Die Schweistern gaben sich erfreut ob der bereits grossen Mitgliederzahl bei der Gründung des Freundeskreises.
Priorin Siomone Hofer bedankte sich für die grossartige Unterstützung.
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