Mit der Kreation eines ansprechenden Logos soll der Eltermitwirkung in der Schule ein besonderer Stellenwert beigemessen werden.
Anita Schweizer ist die Gewinnerin mit ihrer Idee für das Logo und erhält ein Halb-Tax-Abo der SBB.
Elternmitwirkung muss höheren Stellenwert erfahren In Jonschwil will man mit einem tragenden Konzept „Elternmitwirkung“ der förderlichen Beschulung der Kinder behilflich sein.
30.05.2008, Niklaus Jung Beim Jonschwiler Schulrat wie der Lehrerschaft will man mit einer attraktiv aufgebauten Elternmitwirkung der Schulentwicklung Fortschritte ermöglichen. Der Auftakt mit dem ersten Elternkontakt gelang vorzüglich, über 50 Elternteile beteiligten sich am ersten Projekttreff in der Oberstufenschule Degenau. Attraktiv sollte auch der Auftritt sein mit einem eigens geschaffenen Logo „Elternmitwirkung“, Anita Schweizer gewann den Wettbewerb und erhielt ein Halbtaxabo.
Aus der Kerngruppe von Urs Zünd, Franziska Cavelti und Hanna Winiger entstand das eigentliche Organisationskonzept mit konkreter Zielformulierung. Die Mitwirkung unter der Leitung der Kerngruppe wird über die drei Schuleinheiten unterschieden, der Primarschule Jonschwil, der Primarschule Schwarzenbach und der Oberstufe Degenau. Die Elternmitwirkung ist allen Eltern mit Schulkindern offen.
Strukturen können greifen Dem ersten Treff der Elternmitwirkung ging eine längere Vorbereitungsphase voraus. Zuerst mussten einmal Profil und Ziele erarbeitet werden. Dem Konzeptentwurf folgten zwei Vernehmlassungen bis die definitive Version des Leitkonzeptes stand. Mit der ersten Sitzung vor Wochenfrist konnten die Eltern in den Prozess einbezogen werden. Klare Konturen wollten die Verantwortlichen von Schule und Lehrerschaft nicht nur mit dem Konzept, sondern auch einem gut erkennbaren Logo erreichen. Den ausgeschriebenen Wettbewerb mit dem eigens kreierten Schrifttext „Elternmitwirkung“ gewann Anita Schweizer aus Jonschwil.
Jede Schuleinheit erhält eine Co-Leitung. Die Mitglieder, darin sind insbesondere die Eltern einbezogen, treffen sich jährlich zwei Mal. Aus diesen Diskussionen können konkrete Projekte erarbeitet werden wie „Soziales Lernen“ oder „Suchtproblematik“. Grundsätzlich gilt es, das Zusammenfinden von Schule und Eltern zu fördern. In den Kerngruppen werden die Themen schulhausübergreifend bearbeitet, umschrieb Urs Zünd von der Kerngruppe die Arbeit in der Kerngruppe.
Bereits zum ersten Treff waren die Eltern gefordert, sich nach Schuleinheiten gruppiert, mit möglichen Themen zu beschäftigen.
Zielsetzungen
Zwischen Eltern, Schülern und Schule soll ein aktiver Informationsaustausch gepflegt werden. Diese verstärkte Zusammenarbeit soll die Entwicklung und Förderung der Kinder wie auch gemeinschaftsbildende Werte ins Zentrum stellen, mit Chancengleichheit für alle.
Die Elternmitwirkung wird in die Qualitätsarbeit einbezogen. Konstruktive Ideen werden in gemeinsamen Aktivitäten umgesetzt, wenn sie im Interesse der Schülerschaft, der Eltern und Schule stehen.
Rund 50 Eltern von den Primarschulen Jonschwil und Schwarzenbach wie der Oberstufe Degenau fanden sich zum Auftakt der "Elternmitwirkung" ein.
"Schule und Eltern müssen verstärkt zusammenfinden", um den Kindern eine erfolgreiche Schulzeit zu ermöglichen.