Mit einer Rose und einem guten Tropfen bedankte sich die CVP bei den Bisherigen für ihren Einsatz und die neue Bereitschaft.
Spar-Ladenleiter Röbi Buchmann (mitte) mit Roger Forster der Spar Handels AG und Martha Storchenegger CVP-Präsidentin.
CVP nominiert vorerst die Bisherigen Bei der Jonschwiler CVP will man zuerst die Parteienbesprechung abwarten, bevor man die neuen Kandidaten bekannt gibt.
12.06.2008, Niklaus Jung Mit sieben Namen, alles Bisherige, tritt die Jonschwiler CVP bei den Gemeindewahlen vom Herbst an. Es muss auch noch mit neuen Namen gerechnet werden, diese werden aber separat, im Anschluss an die Parteiengespräche, nominiert. Die Attraktivität der Gemeinde wollte Betonung finden, weshalb die Jahresversammlung im Dorfladen bei Röbi Buchmann abgehalten wurde.
Die Jonschwiler CVP unter Präsidentin Martha Storchenegger will an den Gemeindewahlen den Kandidaten eine verträgliche Ausmarchung ermöglichen, unschöne Parteiengezänke sollen vermieden werden. Deshalb wartet die Partei die überparteilichen Gespräche ab, bevor sie mit neuen Kandidaten an die Öffentlichkeit geht. Die neuen Kandidaten werden deshalb in einer separaten Nomination für die Wahl vorgeschlagen.
Dass die Jahresversammlung im Dorfladen von Röbi Buchmann in Schwarzenbach stattfand, hatte ihre Gründe. Der CVP geht es auch um die Erhaltung der Attraktivität des Dorfes, der Dorfladen trägt das Seine dazu bei, wie es Roger Forster von Spar-Handels AG formulierte. Der Schwarzenbacher Spar-Laden darf sich mit 4'500 Artikeln eines vielfältigen Angebotes rühmen, bei Aldi sind es nur 900, betonte Forster.
Aktiv gegen Bahnhofschliessungen In ihrem Jahresbericht blickte die Präsidentin Martha Storchenegger noch einmal auf die Nationalratswahlen zurück. Kantonsrat Ernst Dobler habe viel dazu beigetragen, die drei Mandate aus dem Kanton wieder zu halten. Einen Achtungserfolg habe auch die Jung-CVP mit ihrer Radtour erreicht.
Die angedrohte Aufhebung der Bahnhöfe Schwarzenbach und Algetshausen habe die Betroffenen der beiden Dörfer aktiv werden lassen. In Begleitung mehrerer Bahnfahrenden sei am 10 Dezember 07 bei Volkswirtschaftsdirektor Josef Keller eine Petition zum Erhalt der Bahnhöfe abgegeben worden. Unterdessen sei das 4. ÖV-Programm eingetroffen und werde durch die vorberatende Kommmission behandelt.
Überparteiliche Zusammenarbeit Mehr Austausch wird auch unter den Ortsparteien angestrebt, indem gemeinsame Anlässe die Meinungsbildung in der Bevölkerung fördern sollen. Ein erstes Thema sei das Projekt Holzschnitzelheizung unter Leitung von SVP und CVP gewesen. Mit je zwei Vertretern der Ortsparteien sei das Thema „Politische Bildung an den Schulen“ angegangen worden. Marcus Flepp (SP) und die CVP haben die Aufgabe „Konzept zu politischen Themen Mittel- und Oberstufe“ übernommen.
Zu höheren „Weihen“ kam die Ortsparteipräsidentin Martha Storchenegger bei der CVP Regionalpartei mit der Übernahme des Präsidiums. Sie liess bereits durchblicken, dass sich auf die nächsten Parteiwahlen eine Veränderung ergeben werde. Storchenegger konnte weiter auch von der Neugestaltung der CVP Homepage berichten, Hanna Winiger und Daniel Muriset sind die Freaks.
Nominationen für die Gemeindewahlen Nach Ansicht des Parteivorstandes gilt es an den kommenden Gemeindewahlen unnötige Kampfwahlen zu verhindern. Deshalb werde an einer überparteilichen Absprache gegenseitig informiert, trotzdem bleibe jede Partei frei in ihrem Vorgehen. Bis diese Gespräche stattgefunden haben, will die Partei mit neuen Namen noch zurück halten. Es wurden deshalb vorerst die Bisherigen nominiert.
Für den Gemeinderat kandidieren wiederum Gaby Bühler, Marcel Muriset und Roland Vettiger. Brigitte Sutter tritt für die GPK Gemeinde wieder an. Für den Schulrat stellen sich Präsident Markus Häne und Schulrätin Yolanda Grob neben GPK-Mitglied Alice Burger wieder zur Verfügung.
Als neuer CPV Kantonaldelegierte stellt sich Theo Hürlimann an Stelle von Theres Germann zur Verfügung. Markus Häne wurde als Delegierter für die Regionalpartei bestimmt, eine zweite Person ist noch gesucht.
In der Allgemeinen Umfrage informierte die Vorsitzende über die baldige Thematisierung der Einheitsgemeinde, SP und CVP seien die Initianten. Aktuell wird beim Gemeinderat nachgefragt, weshalb Schwarzenbach bei der Bus-Anbindung bald zu einem Halbstundentakt komme, Jonschwil hingegen habe das Nachsehen. Mentoring, die politische Begleitung von Frauen kommt weiterhin aus Schwarzenbach, Martha Storchenegger wird solche Begleitungen wahrnehmen.
Der Dorfladen, teil der Attraktivität des Dorfes
Vor vier Jahren übernahm Robert Buchmann den Schwarzenbacher Dorfladen mit Spar-Produkten. Dazu baute er die in seinem Besitz befindlichen Räumlichkeiten aus, um das Angebot noch zu verbessern, das Einkaufen soll auch etwas Vergnügen bieten, meinte Buchmann gegenüber InfoWILplus.ch. Gute, frische Lebensmittel sind nach Buchmann wichtig, dann hat man die Leute schon im Laden. Die Frische komme vielfach aus der Region, angefangen bei Gemüse, derzeit Erdbeeren, wie auch Eiern und vieles mehr.
Spar kommt nicht von „Sparen“, führte Roger Forster der Spar Handels AG aus. Die aus Holland stammende Handelskette meine damit „Die Tanne“. Sie ist bereits in 33 Ländern vertreten über mehrere Kontinente und erzeuge einen Umsatz von 43 Mia Franken.
Dass Spar auch im Kleinen gut funktionieren könne, habe sich mit dem Aufbau in der Schweiz gezeigt. Über die Familie Leuthold habe Spar in der Schweiz eigentlich seinen Ursprung, der erste Laden habe in St. Gallen gestanden. Die Spar-Lizenz sei dann im 1989 erworben worden. Heute seien darin Bernag, Ovag wie auch Top CC integriert.
Spar betreibe in Schwarzenbach nicht mehr den von früher bekannten „Tante Emma Laden“, das sei vorbei. Hier kämen genauso günstige Produkte wie im Grosscenter zum Verkauf. Darunter seien Spar Eigenmarken, Biologische Produkte wie auch „Frisch aus der Nachbarschaft“ dabei. Ganz neu sei nun „Spar Vital“, gesunde Nahrung, dazu gekommen.
Hier in Schwarzenbach werden 4'500 verschiedene Artikel angeboten, im Vergleich biete Aldi gerade 900 Artikel an. Der Dorfladen sei wieder begehrter geworden, hier kann man auch einmal das Kleinkind posten schicken, meinte Forster. Hier sei man dem Kunden bei der Suche behilflich. Und nicht zuletzt zeigten sich die Dorfläden auch als dörflicher Treffpunkt, schloss Forster seine Ausführungen.
Theres Germann bedankt sich bei der Parteipräsidentin für Ihren Einsatz und beglückwünschte sie zur Wiederwahl in den Kantonsrat.
Trotz EM 08 (Schweiz-Türkei -Spiel) wollten sich die CVP Mitglieder die Information nicht entgehen lassen.