 |
„Advent in der Fabrik“ - Ökumenischer Gottesdienst bei STIHL & Co. in Wil.
In stimmungsvollem, feierlichem Rahmen wurde in einer Lagerhalle der Firma STIHL ein Adventsgottesdienst gehalten.
Gerhard Kasper
Der bereits traditionelle ökumenische Adventsgottesdienst wurde auch dieses Jahr in der eigens ausgeräumten und festlich dekorierten Wareneingangshalle gefeiert.
Auch dieses Jahr hatte der Geschäftsführer der Firma STIHL, Dr. Walter Engelhard, die Mitarbeitenden und die Bevölkerung zum „Advent in der Fabrik“ eingeladen. Noch nie zuvor waren so viele Gäste zur Feier an die Hubstrasse 100 gekommen: Über zweihundert Frauen, Männer und Kinder versammelten sich in der geschmackvoll hergerichteten Halle.
Drei christliche Glaubensgemeinschaften Als Vertreter der kath. Kirche leitete Diakon Walter Lingenhöle die Feier ein mit dem Titel „Unterwegs sein“. Er illustrierte dies am Beispiel von Maria und Josef und den Hirten anhand des Textes aus dem Lukas Evangelium. Im Psalmgebet, das dann von den Anwesenden wechselseitig gelesen wurde, wies ein Abschnitt auf die später von Rev. Samasantha angesprochene Situation hin :“Unterwegs sind wir als Bauleute des Friedens, als Zeugen Deiner Liebe, als Boten der Gerechtigkeit.“
Der STIHL-Chor unter der Leitung von Hans Galli und die Sopransolo-Einlagen von Gabriela Ceriani gaben den gehaltvollen musikalischen Rahmen; am Klavier spielte Regula Bieri, am Cello Stefan Wismer.
Pfarrer Christoph Casty, der Vertreter der reformierten Kirche, lud die Gäste ein, für einmal inne zu halten und die Gedanken auf das weihnachtliche Geheimnis zu lenken. Die Worte des Evangeliums mit der Arbeitswelt der Hirten auf dem Feld und der Nachtwache übertrug er in die heutige Arbeitswelt, wo die gute Nachricht von Jesu Geburt auch heute noch nachwirken möge.
Reverend Costa Samasantha von der anglikanischen Kirche Sri Lankas hält sich zur Zeit für Studien in der Schweiz auf. In seinen Worten zum Advent berichtete der vor allem von der Versöhnung und der Lösung ethnischer Probleme, die die Gruppe „Gerechtigkeit und Frieden“ in seinem Land anstrebe. Er bezeichnete das Ausräumen von Vorurteilen und die Versöhnung unter den Menschen als eine der wichtigsten Aufgaben weltweit.
Mit dem gemeinsamen gesprochenen Vaterunser und dem Segen schloss die würdige Adventsfeier in der Fabrik.
Ausklang Nach der besinnlichen Stunde waren alle zu „Nikolaus-Knabbereien“ und Punsch eingeladen, und der Abend klang bei Gesprächen und Begegnungen gemütlich aus.
|
 |