iwp logo infowilplus.ch  
Orte
Spezial
Niederuzwil: 01.06.2009
Impressionen der Begegnung der Kulturen und Nationen im Jahr 2007. Bilder: hlo.
Impressionen der Begegnung der Kulturen und Nationen im Jahr 2007. Bilder: hlo.



Begegnung der Kulturen und Nationen
Die Uzehalle verwandelt sich für einen Tag erdumspannend, Japan, die Philippinen, Thailand, Ecuador, die Türkei und weitere stellen sich kulinarisch und musikalisch vor.
Cecilia Hess-Lombriser
Am Samstag, 13. Juni findet in der Uzehalle die dritte Ausgabe des Anlasses Begegnung der Kulturen und Nationen statt. Zwischen 11.00 und 22.00 Uhr bieten rund 15 Nationen ihre kulinarischen Spezialitäten an, tanzen und musizieren.
UZWIL.

Einander begegnen, Einblick in andere Kulturen bekommen, erfahren, wie Menschen aus anderen Ländern sich hier eingelebt haben, was sie mit uns verbindet, was sie trennt, das ist ein Teil, der am Tag der Begegnung der Kulturen und Nationen möglich ist.

Aktiver Prozess Integration
Die Uzehalle wird sich für einen Tag in eine kleine Erdkugel verwandeln. Japan, die Philippinen, Thailand, Ecuador, die Türkei oder Kroatien sind einige der Länder, die sich kulinarisch, musikalisch oder tänzerisch präsentieren. «Das Zusammenleben unterschiedlicher Nationen und Kulturen ist Bereicherung und Chance zugleich», schreiben Cornel Egger, Gemeindepräsident Oberuzwil und Werner Walser, Gemeindepräsident Uzwil, im Programmheft zum Tag der Begegnung der Kulturen und Nationen.

Integration sei ein zweiseitiger Prozess. Wer sich um Integration bemühe und sich auf Integration vorbereite, müsse spüren können, dass auf der anderen Seite Türen offen seien, um aufgenommen, um integriert zu werden. «Integration ist ein dauernder, beharrlicher Prozess», schreiben die beiden Gemeindepräsidenten weiter.

Sprachenvielfalt
Eine eingespielte Kerngruppe hat wiederum die Organisation des Anlasses übernommen: Rolf Haag, Pfarreileiter Oberuzwil, Hans Stohr, Luciano Mattana, Giovanni Ceraulo, Kari Bürgler und Fabian Scherler. In der Grossgruppe waren jeweils die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Nationen dabei. Unterschiedliche Kulturen und Sprachen und dennoch ein Konsens.

Das Konzept für den Tag der Nationen ist sich gleich geblieben: Stände mit landestypischen Spezialitäten, lange Tischreihen, um ins Gespräch zu kommen, eine Bühne, auf der jede halbe Stunde die Farben, die Musik, der Rhythmus, das Temperament und hie und da auch die Hautfarbe wechseln. Den Auftakt machen die Einheimischen, das Jugendensemble Bichwil-Oberuzwil um 11.30 Uhr.

Marimbagruppe aus Südafrika
Neu ist die Marimbagruppe aus Südafrika, die von Christoph Schönenberger, Priester des Bistums St.Gallen, in seiner früheren Pfarrei in Benoni gebildet wurde. Sie begleitet ihn auf seinem Heimaturlaub und quartiert sich für einen Monat in Gossau ein. Ein spezieller Gast ist Bischof John Baptist Thakur aus dem Bistum Muzzafapur, Indien.

Die Galluspfarrei Oberuzwil steht seit Jahren in Kontakt mit der indischen Diözese und unterstützt dortige Projekte. Um 17 Uhr wird eine interkulturelle Feier stattfinden, an der die Niederuzwiler Oberstufenklasse von Andreas Lenz mitwirken wird. Das Träff-Team der Galluspfarrei Oberuzwil richtet eine Spielecke für Kinder ein.