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Wil: 01.07.2009
Schlag für Schlag Informationen sammeln
Die ersten Geländeuntersuchungen am Hang Rathaus Richtung Weiher sollen über die Beschaffenheit des Bodens Auskunft geben.
sk
Am Dienstag, 30. Juni 2009, wurde mit den anfangs Juni angekündigten geotechnischen Hanguntersuchungen unterhalb des Wiler Rathauses begonnen. Senkungen bei der Fassade Rathaus erfordern Abklärungen über deren Herkunft und Entwicklung.

Im Zuge der Hanguntersuchungen wurden erste Rammsondierungen vorgenommen.

Schichtaufbau am Hang klären
Mit einem rund 30 Kilo schweren maschinellen Hammer werden dabei an verschiedenen Orten auf dem Hang Eisenstangen in den Boden getrieben. Die Anzahl der Schläge, die für das Einschlagen von abgemessenen Stangensegmenten benötigten werden, gibt Auskunft über den Schichtaufbau des Untergrundes und über dessen Festigkeit. So kann die Mächtigkeit einer weichen Deckschicht über der harten Moräne, die den Hügel der Altstadt bildet, ermittelt werden. In den mit den Stahlstangen geschlagenen Löchern kann zudem die Feuchtigkeit des Bodens gemessen werden.

Daneben wurden mit Pickel, Schaufel und Presslufthammer so genannte Handschlitze geöffnet: Diese Löcher im Boden – sowohl auf dem Hang Richtung Stadtweier als auch im Keller des Rathauses – geben ebenfalls Auskunft über den Untergrund und die Zusammensetzung des Materials.

In einem späteren Schritt sind Kernbohrungen mit schwerem Gerät vorgesehen. Dieser Einsatz ist jedoch noch nicht festgelegt.
Bei den Bohrungen zählen die Anzahl Schläge und die damit ausgelösten Vortriebe, um die Bodenschichten erfassen zu können.
Bei den Bohrungen zählen die Anzahl Schläge und die damit ausgelösten Vortriebe, um die Bodenschichten erfassen zu können.