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Wil/Bronschhofen: 02.07.2009
Der zweite Informationsanlass in der Tonhalle Wil zum Thema Gemeindevereinigung Bronschhofen-Wil machte nochmals deutlich, dass es am 27. September lediglich um den Auftrag für Detailabklärungen im Falle eines Zusammenschlusses geht.
Der zweite Informationsanlass in der Tonhalle Wil zum Thema Gemeindevereinigung Bronschhofen-Wil machte nochmals deutlich, dass es am 27. September lediglich um den Auftrag für Detailabklärungen im Falle eines Zusammenschlusses geht.

Der Tenor der beiden Räte heisst klar: "Gemeinsam voran", gemeinsam sind wir stärker.
Der Tenor der beiden Räte heisst klar: "Gemeinsam voran", gemeinsam sind wir stärker.

Es gibt Gründe, eine Vereinigung zu prüfen
Bei mittelmässigem Besuch wurde in der Wiler Tonhalle nochmals über die Themenbereiche informiert, welche für einen Zusammenschluss von Bedeutung sein werden.
Niklaus Jung
Sich Klarheit darüber zu beschaffen, welche Veränderungen bei einem Zusammenschluss der beiden Orte Wil und Bronschhofen anstehen werden, dies war auch beim zweiten Informationsanlass am Mittwoch in der Tonhalle Wil Thema. Wil und Bronschhofen sind am 27. September an der Urne gefordert, sich für eine grundsätzliche Prüfung des Zusammenschlusses zu entscheiden, ohne sich ein allfälliges Nein zur Vereinigung im 2011 zu verbauen.

Es braucht am 27. September das Ja beider Gemeinden, die Details für einen Zusammenschluss der beiden Orte zu prüfen, an sonst das Thema bereits erledigt ist. Gemeindepräsident Max Rohr von Bronschhofen wie Stadtpräsident Bruno Gähwiler betonten in ihren Stellungnahmen, dass es Offenheit der Bürgerschaft erfordere, um sich dem Thema „Vereinigung“ zu stellen. Nach Gähwiler gibt es zwar gute Gründe für die Prüfung des Zusammenschlusses, aber keineswegs ein Zwang.

Die Orte sind sich in verschiedener Beziehung bereits nahe
Dass fortschrittliches Denken bezüglich Entwicklung der Orte anwesend ist, zeigt sich in Wil wie in Bronschhofen bereits heute. In Wil laufen grosse Anstrengungen, regional eine gute Position einnehmen zu können. Ein Zusammenschluss mit Bronschhofen war bereits im 2004 ein FDP-Thema. In Bronschhofen ist ebenfalls eine Vorwärtsstrategie erkennbar mit dem grossmehrheitlichen Beschluss der Einheitsgemeinde auf die neue Legislatur.

Gemeindepräsident Max Rohr zeigte eingangs auf, wie die beiden Orte bereits heute geographisch eine Einheit bilden, die Ortsgrenzen seien ob den baulichen Entwicklungen kaum mehr erkennbar. Zugelegt hat schon länger die Zusammenarbeit auf verschiedensten Gebieten, sei es beim Sicherheitsverbund, der Frisch- und Abwasserversorgung wie auch auf der Ebene der Ämter wie dem Zivilstandsamt.

Die Themen gilt es näher zu prüfen
Der Vorschlag der beiden Räte von Wil und Bronschhofen geht nun dahin, die Details für einen Zusammenschluss näher zu prüfen, dies entscheiden die beiden Gemeinden am 27. September. Bei einem Ja werden unter Einbezug breiter Bevölkerungskreise die Details aufgearbeitet, um über die Auswirkungen konkret werden zu können.

An fünf Informationsständen wurden die betroffen Bereiche angeschnitten. Wichtiges Augenmerk galt Forderung, dass es in allen Veränderungen zu einem akzeptablen Ausgleich kommen muss. Es wurde weiter klar darauf hingewiesen, dass ein Zusammenschluss nicht zwingend mit grossen Kosteneinsparungen einher gehe. Vielmehr müsse die verbesserte wirtschaftliche und politische Positionierung dafür sprechen. Die zukünftigen Herausforderungen verlangten verstärktes Zusammenwirken, die Region Wil stehe vor wichtigen Weichenstellungen.

Das Gespräch untereinander, der Meinungsaustausch von Städtern und Dörflern, fand beim anschliessenden Apero gebührend statt, eine wichtige Voraussetzung für ein Ja zur Grundsatzabstimmung.

Informationsveranstaltung am 27. August
Eine kritische Betrachtung ermöglicht der nächste überparteilich abgestützte Anlass der FDP Wil und Bronschhofen am 17. August in der Tonhalle Wil. Der Rorschacher Gemeindepräsident Thomas Müller wird über seine Erfahrungen einer gescheiterten Fusion berichten. Die St. Galler Regierungsrätin Kathrin Hilber wird aus der Sicht des Kantons informieren, weshalb Zusammenschlüsse von Gemeinden Sinn machen.

Fünf Informationsstände zeigten die Problemkreise auf, welche es bei einem Ja am 27. September näher zu klären gilt, bevor über einen Zusammenschluss im 2011 abgestimmt wird. Im Bild: Stadtpräsident Bruno Gähwiler und Gemeinderat Eugen Melliger, Bronschhofen, zum Thema "Finanzen".
Fünf Informationsstände zeigten die Problemkreise auf, welche es bei einem Ja am 27. September näher zu klären gilt, bevor über einen Zusammenschluss im 2011 abgestimmt wird. Im Bild: Stadtpräsident Bruno Gähwiler und Gemeinderat Eugen Melliger, Bronschhofen, zum Thema "Finanzen".

Raumplanung-Verkehr hiess das Thema beim Wiler Departementssekretär 'Bau, Umwelt und Verkehr', Philipp Dörig und Gemeinderat Manfred Ott, Bronschhofen.
Raumplanung-Verkehr hiess das Thema beim Wiler Departementssekretär 'Bau, Umwelt und Verkehr', Philipp Dörig und Gemeinderat Manfred Ott, Bronschhofen.

Abschliessend wies Stadtpräsident Bruno Gähwiler darauf hin, dass ein Zusammenschluss für beide Gemeinden eine Reihe von Vorteilen aufweist, die es zu prüfen gilt, ohne dabei mögliche Nachteile verdrängen zu wollen.
Abschliessend wies Stadtpräsident Bruno Gähwiler darauf hin, dass ein Zusammenschluss für beide Gemeinden eine Reihe von Vorteilen aufweist, die es zu prüfen gilt, ohne dabei mögliche Nachteile verdrängen zu wollen.

Die regen Diskussionen beim Apero zeigten auf, dass man Neuerungen gegenüber durchaus offen ist. Die erarbeiteten Details werden entscheiden, ob dann im 2011 das Ja zur Vereinigung in beiden Gemeinden möglich ist.
Die regen Diskussionen beim Apero zeigten auf, dass man Neuerungen gegenüber durchaus offen ist. Die erarbeiteten Details werden entscheiden, ob dann im 2011 das Ja zur Vereinigung in beiden Gemeinden möglich ist.