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ZAB erweitert die Produktion erneuerbarer Energien
Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des ZAB in Bazenheid ist in Betrieb genommen.
zab
Nachdem der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid im vergangenen Herbst die Wirbelschichtlinie in Betrieb nehmen konnte, wurde auf den Dächern der neuen Gebäude eine Photovoltaik-Anlage installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Strom aus Sonnenenergie. Mit dieser neuen Anlage baut der ZAB seine Position als grösster regionaler Produzent im Bereich erneuerbarer Energien weiter aus.
Auf dem Dach der Kehrichtverbrennungsanlage in Bazenheid ist seit anfangs Jahr eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb. Projektierung und Realisierung erfolgten durch die Firma Elektro Benz AG, Oberbüren. Mit der Photovoltaik wird das unerschöpfbar auf die Erde einstrahlende Sonnenlicht mittels Solarzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Mit Solarenergie setzt der ZAB einmal mehr ein Zeichen für nachhaltige Energieproduktion und aktiven regionalen Klimaschutz. Der umweltfreundlich produzierte Strom wird in das Netz der Energie AG Kirchberg eingespeist und vom Elektrizitätswerk Zürich (ewz) abgenommen.
Kraftwerk ZAB Mit der neuen Photovoltaikanlage beschreitet der ZAB den schon vor Jahren eingeschlagenen Weg einer nachhaltigen und erneuerbaren Energieproduktion konsequent weiter. Die 135 Solarmodule aus kristallinem Silizium auf dem Dach der Wirbelschichtlinie mit einer Gesamtfläche von 172 m2 werden jährlich durchschnittlich rund 25'000 kWh Solarstrom liefern.
Zur Abnahme des produzierten Solarstroms, inklusive Vergütung des ökologischen Mehrwerts, konnte der ZAB mit dem EW Zürich einen Vertrag über 20 Jahre abschliessen. Der Zuschlag an den ZAB erfolgte über eine Ausschreibung im Rahmen der ewz-Solarstrombörse. Unternehmen, die eine Solarstromanlage installieren wollen, können sich über die Ausschreibung der ewz-Solarstrombörse um den Status eines Ökostromlieferanten bewerben. Seinen Lieferanten gegenüber verpflichtet sich das EW Zürich, die gesamte Solarstromproduktion abzunehmen, um sie allen seinen, an sauberer Energie interessierten Kundinnen und Kunden zum Kauf anzubieten.
Anlage über ZAB-Strom-Fonds finanziert In Zusammenarbeit mit zahlreichen Elektrizitätswerken der Region bietet der ZAB unter dem Motto "Strom aus dem Abfall-Sack" seit dem Jahr 2005 den Bezug von ZAB-Strom an. Zwischenzeitlich werden jährlich mehr als 3,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) ZAB-Strom verkauft. Bei den Kunden handelt es sich um Mieter oder Besitzer von Wohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäusern aber auch um Gewerbebetriebe, Kirchen, Schulen oder Gemeinden wie Wilen, St. Peterzell und Wattwil.
Der Mehrerlös von zwei Rappen pro kWh auf den ordentlichen Stromtarif wird für die Förderung von regionalen Projekten zur alternativen und regenerativen Energieerzeugung verwendet. Die neue Anlage wurde mit rund 150'000 Franken aus diesem Fonds finanziert. Der mit dem EWZ Zürich abgeschlossene 20-jährige Vertrag garantiert, dass die Gelder in vollem Umfang in den Fonds zurückfliessen werden. Damit können – wie bereits in der Vergangenheit verschiedentlich praktiziert – weitere regionale Projekte mit öffentlichem Charakter im Bereich erneuerbarer Energien teilweise oder ganz finanziert werden.
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