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Was Hänschen nicht lernt......
Zum ersten oder zweiten Mal traten die Flötenschülerinnen und Schüler in einem kleinen Konzert auf.
Vroni Krucker
Mit ihren fröhlichen Vorträgen auf Flöten bereiteten die Kinder ihren Eltern, Geschwistern und Gästen viel Freude.
Die jüngsten Flötenschülerinnen und –schüler boten am Mittwochabend in der Aula des OZ Sproochbrugg einen reizenden Musikvortrag. Allein, in Gruppen oder alle gemeinsam spielten fröhliche Volkslieder und bekannte Songs.
Vielfältige Melodien Das Spektrum reichte von „Döt äne am Bergli“ über „L’inverno l’è passato“, „Bella Bimba“, „Blues“ und "das alte Haus von Rocky Rocky“ bis zu Menuetts von Bach und Telemann. Unterstützt wurden sie von den Musiklehrerinnen Denise Bernhadsgrütter und Irene Bernhardsgrütter-Niedermann. Katrin Fürer bediente den CD-Player und sorgte für rhythmische Begleitmusik. So konnten die Mädchen und Buben erfahren, dass gutes Zuhören und aufeinander eingehen sehr wichtig ist.
Viel gelernt Erstaunlich wie viel und wie gut schon Kinder des 1. und 2. Flötenjahres spielen, einige noch etwas ängstlich, andere überzeugt und selbstbewusst – alle ein bisschen nervös. Die Kinder stellten sich selbst und das gewählte Stück vor. „Alles vorbei Tom Dooley“ und „Tschi ai ai“ erklangen von der etwa 30-köpfigen Schar gemeinsam. „Tschi ai ai“, das bekannte Lagerlied, wurde zum Schluss – zusammen mit dem Publikum – gesungen und geschunkelt.
Ideales Einstiegsinstrument Die Flöte ist ein ideales Instrument zum Einstieg in die Welt der Musik und die Grundlage für viele andere Instrumente. Zwar ist das Spielen zu Beginn harzig, die Finger feucht und verkrampft, das Mundstück nass, die Töne krächzend und die Nerven der Lehrerin mit Sicherheit ab und zu strapaziert.
Schon bald beginnen die Kinder zu begreifen, dass locker geschlossene Löcher viel schöner klingen, dass man die Flöte nicht "fressen" muss, sondern leicht zwischen die Lippen nehmen, und vor allem - ohne Üben läuft gar nichts, also ist Disziplin gefragt. Man will ja beim Gruppenunterricht nicht der- oder diejenige mit den meisten falschen Tönen sein. Wer viel Freude und Einsatz zeigt, kann später umsteigen auf Alt-, Tenor- oder Bassflöte.
Einfache Handhabung Blockflöten verfügen in der Regel über sieben Grifflöcher auf der Vorderseite sowie eines auf der Rückseite, welches auch als Überblasloch fungiert. Die beiden untersten Grifflöcher können als Doppellöcher ausgeführt sein, was die betreffenden Halbtöne besser spielbar macht.
Bereits durch einfaches Hineinblasen ist das Erzeugen eines Tones möglich. Allerdings ist der fortgeschrittene Blockflötist in der Lage, durch verschiedene Anblastechniken eine Vielzahl an Klangvariationen zu erreichen. Und so begegnet man in Konzerten immer wieder Frauen und Männern, die auf der Blockflöte eine unglaubliche Virtuiosität zeigen.
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