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Vorbereitung im Probe-Weekend
Traditionsgemäss verbrachte der Johanneschor Niederhelfenschwil zwei Tage mit intensivem Proben auf dem Schwäbrig ob Gais.
Vroni Krucker
Auch in diesem Jahr bot das Zürcher Schul- und Ferienheim auf dem Schwäbrig den Sängerinnen und Sängern den idealen Rahmen für das Probeweekend.
Kirchenfest, Allerheiligen und Weihnachten stehen musikalisch bereits vor der Tür – und intensives Proben ist angesagt. Im Zweijahresturnus begibt sich der Johanneschor Niederhelfenschwil ins Singweekend. Geprobt wird stimmenweise in getrennten Räumen mit dem Chorleiter Bernhard Zingg und der Organistin Antonia Widmer. Regelmässig trifft man sich wieder, um das Gelernte gemeinsam zu gestalten - und schon bald haben die Werke Gestalt angenommen.
Effiziente Proben Wie schnell eineinhalb Stunden an normalen Probentagen vorbei sind, weiss jedes Mitglied eines Chores. So ist es äusserst wertvoll, während einem Wochenende intensiv an einem Werk arbeiten zu können. Hauptaufgabe war die grosse „Credomesse“, KV 257 von W.A .Mozart, die an Allerheiligen – zusammen mit weiteren Sängerinnen und Sängern – aufgeführt wird. Dazu kam die Missa brevis in F von Joseph Haydn, auch Jugendmesse genannt. Sie wird am Kirchenfest 20. Juni zu hören sein. Mit kurzen Pausen und einer Kappeler Milchsuppe zum Zmittag probten die Sängerinnen und Sänger am Samstag sechs Stunden. Nach einem Kaffee wurde am Sonntagmorgen nochmals eineinhalb Stunden geübt.
Gemütliche Geburtstagsfeier Weil Monika und Marlène einen runden Geburtstag gefeiert hatten, haben sie ihr Fest gleich auf den schwäbrig verlegt und ein exklusives Nachtessen gespendet. Mit einer lustigen, gackernden Vorführung überraschte ein Teil der Sängerschar die Geburtstagskinder und den restlichen Chor. Gemütliches Beisammensein und ein Wunschkonzert mit Schunkel-, Schmunzel-, Volks- und Schlagerliedern beendete den Abend – der einmal mehr in bester Erinnerung bleiben wird. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle den beiden Köchinnen Monika Weber und Margrit Lautenschlager. Die beiden Tenorsängerinnen haben - nebst dem musikalischen Einsatz - für das leibliche Wohl des Chores bestens gesorgt.
Kameradschaft pflegen Das Weekend ist sängerisch und kameradschaftlich immer ein Höhepunkt im Vereinsjahr. Nebst dem intensiven Singen frische Luft einatmen, in der herrlichen Natur einen feinen Apéro geniessen, plaudern, dösen oder ein wenig träumen - ein Erlebnis besonderer Art. Die Kosten werden von den Sängerinnen und Sängern getragen. Vor dem Weekend erstellt die Kassierin Monika Weber jeweils eine Liste mit den notwendigen Lebensmitteln und jedes Chormitglied bringt etwas mit. Die Restkosten (Haus- und Busmiete) werden auf alle verteilt. Beim Abwaschen und Aufräumen am Schluss ist jedermann/frau dabei – und freut sich auf das nächste Mal.
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