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Zuckenriet wird Lummerland
Aula und Korridor der Zuckenrieter Primarschule verwandelten sich in eine Märchenwelt.
Vroni Krucker
Jim Knopf, Lukas und die Lokomotive Emma haben dem Zuckenrieter Schulhausteam einen Besuch abgestattet. Zugleich wurden Max Vitagliano und Myriam Götti verabschiedet.
Zum Schulschluss der Primarschule Zuckenriet spielten die Kinder die reizvolle Musicalaufführung „ Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende nach dem gleichnamigen Buch von Christian Berg. Die Musik schrieb Konstantin Wecker.
Projekt der Sonderwoche Es war faszinierend, was die Kinder während zwei Stunden den begeisterten Gästen geboten haben. Mit Engagement, Können, Freude und Phantasie spielten sie die geheimnisvolle Geschichte um Lummerland. Das anspruchsvolle Stück wurde als klassenübergreifendes Projekt (gemischte Gruppen: Kindergarten bis 6.Klasse) in einer Sonderwoche eingeübt. Da bot sich einmal mehr Gelegenheit, die Talente jedes Einzelnen zu erkennen und zu fördern.
Unter kundiger Führung entstanden aufwändig und liebevoll gestaltete Kulissen und Requisiten: die Lokomotive Emma und die Baby-Lokomotive Molly, der grosse Gurumusch-Magnetfelsen, Meer und Wolken, die kleinen Seepferchen und das Piratenschiff der Wilden 13, herrliche Kleidung für König Alfons den Viertel-vor-Zwölften, die Meerjungfrau Sursulapitschi, Prinzessin Li Si, den Drachen Nepomuk und den Goldenen Drachen der Weisheit oder den Scheinriesen Tur Tur. Dazu kam das Outfit für alle andern Kinder – eine tolle Leistung. Vieles mussten die Schülerinnen und Schüler auswendig lernen. Fröhliche Lieder gehörten ebenfalls dazu, gemeinsam, in Gruppen oder auch mutig allein vorgetragen. Am Klavier begleitete Mati Capaul die quirlige Schar.
Die Geschichte Jim Knopf – er wurde eines Tages in einem Paket nach Lummerland gebracht - und Lukas der Lokomotivführer erleben immer wieder neue Abenteuer. Als eines Tages das Postschiff gegen die Küste prallt, beschliessen sie einen Leuchtturm zu bauen. Lummerland ist aber viel zu klein, und so machen sich Jim und Lukas auf den Weg ans Ende der Welt, um den Scheinriesen Tur Tur zu holen.
Im Barbarischen Meer helfen sie der Meerjungrau Sursulapitschi und ihrem Vater, das Meeresleuchten zu reparieren, ein schwieriges Unterfangen wegen der Anziehungskraft des Magnetfelsens. Nach der Lösung des Problems merken sie, dass Molly von Piraten entführt worden ist. Der Goldene Drache der Weisheit hilft ihnen weiter. Sie erfahren, dass die Wilde 13 dahinter steckt. Nachdem die Chinesische Flotte von den Piraten besiegt wird, müssen sich Jim und Lukas aufmachen zum Land, das nicht sein darf, um die Wilde 13 zu besiegen und Molly zu befreien.
Abschied In diesem Sommer verlässt der Heilpädagoge Max Vitagliano die Primarschule. Während fünf Jahren hat sehr engagiert im Team mitgearbeitet. In Zug nimmt er eine neue Herausforderung in Angriff. Mit seiner fröhlichen und herzlichen Art hat er immer wieder guten Kontakt zu den Kindern gefunden. Zur Melodie von Baschis „Chom bring en hei“ sangen die Kinder zum Abschied „Gibst doch zue, s’isch schö gsie“ und dankten ihm mit verschiedenen Versen. Myriam Götti verlässt die Schule und wird mit ihrem Lebenspartner ein Jahr in den USA verbringen. Als Dank für ihren zusätzlichen Einsatz im letzten Jahr wurde Theres Künzle mit einem Blumengebinde beschenkt.
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