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Miteinander auf dem Weg
29 Firmanden feierten mit Bischof Markus Büchel den Firmgottesdienst.
Ernst Inauen
In einem eindrücklichen Festgottesdienst bekannten sich die Jungendlichen des Seelsorgeverbands NZL zum christlichen Glauben. Bischof Markus spendete ihnen das Sakrament der Firmung und feierte mit ihnen und den Gästen Eucharistie.
or fünf Jahren führte der Seelsorgeverband Niederhelfenschwil-Zuckenriet-Lenggenwil die „Firmung ab 18“ ein. Auf die freiwillige Entscheidung für den Vorbereitungsweg und die Teilnahme an der Firmung liessen sich beim sechsten Firmfest rund 30 junge Christen ein. Pastoralassistent Primo Grelli und ein gemischtes Freiwilligenteam aus beiden Pfarreien begleiteten die Firmkandidaten. In der einjährigen Vorbereitungszeit war eine Reise nach Assisi ein Höhepunkt. Am letzten Junisamstag bildete nun der festliche Firmgottesdienst in der Pfarrkirche Niederhelfenschwil den Abschluss des unvergesslichen Firmweges.
Tiefe Symbolik Bischof Markus Büchel feierte mit den Firmanden den festlichen Gottesdienst. Die Jugendlichen gestalteten die Feier mit ihren Gedanken und musikalischen Beiträgen aktiv mit. Im Mittelpunkt stand die öffentliche Sakramentsspendung durch Bischof Markus, die von Pfarrer Reto Oberholzer assistiert wurde. Die wesentlichen Elemente der Firmung sind die Handauflegung des Paten als Symbol der Verbundenheit und die Salbung mit Chrisam durch den Bischof als Zeichen der Beauftragung zum Leben aus christlichem Geist. Das Kreuzzeichen des Bischofs macht ebenfalls die Zugehörigkeit zu Christus deutlich. Bei der Firmspendung richtete Markus Büchel an alle Firmandinnen und Firmanden persönliche Worte.
Sonne und Musik Ein wunderschöner Sommerabend bildete den glanzvollen Rahmen für das Firmfest. Wie auch am Weissen Sonntag üblich, marschierten die festlich gekleideten Firmlinge vom Mehrzweckgebäude in einer Prozession mit der Pfarreifahne, den Seelsorgern und Ministranten zur Kirche. Den feierlichen Einzug und Auszug begleitete die MG Niederhelfenschwil. Sie spielte zu Ehren der Firmanden auch beim Apéro, der nach dem Gottesdienst auf dem Schulhausplatz vom Pfarreirat organisiert wurde. Antonia Widmer am E-Piano, eine junge Gesangsgruppe und einige Instrumentalsolisten aus den Reihen der Firmanden trugen ebenfalls zur Festlichkeit bei. Die freiwilligen Vorbereitungs- und Begleitpersonen wurden nach dem Gottesdienst für ihren verdienstvollen Einsatz mit Blumen beschenkt.
Verantwortung selber übernehmen Im blumengeschmückten Gotteshaus nahmen zahlreiche Angehörige und Pfarreimitglieder an der Feier teil. Bischof Markus erinnerte in seiner Predigt die Jugendlichen an ihren bisherigen Lebensweg von der Taufe und der Jugendzeit bis zur Volljährigkeit. Eltern und andere Begleitpersonen hätten sie betreut und ihnen Geborgenheit geschenkt. Nun seien sie an einem Wendepunkt angelangt, wo sie Entscheidungen und Verantwortung für ihren weiteren Weg selber übernehmen könnten.
Ich brauche dich Die von den Firmanden gestaltete Türe symbolisiere das Vertrauen in Gott, der verschlossene Pforten öffne und der menschlichen Angst durch seine Liebe Hoffnung und Stärke entgegen setze. Mit einer tiefsinnigen Geschichte von einem Bambusgarten forderte er die Jungen auf, dem Ruf Gottes „ich brauche dich“ zu folgen. „In einer ungewissen Zukunft ist es gut zu wissen, dass jemand hinter uns ist, der uns kennt, uns Kraft und Mut schenkt und auf dem richtigen Weg begleitet“, sagte der Bischof.
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