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Die Schulzeit ist wie ein Puzzle
Die Oberstufenschule Sproochbrugg in Zuckenriet feierte am Dienstag den Schulabschluss von 73 Schülerinnen und Schülern.
Vroni Krucker
Musik, Freude und Humor standen im Zentrum der vielfältigen Darbietung der austretendenden Schülerinnen und Schüler. Umrahmt wurde der Abend von musikalischen Auftritten unter der Leitung von Stefan Rankl.
Zu Beginn offerierten junge Damen schmackhaftes Apérogebäck, hergestellt in der Schulküche. Den Auftakt bot in der Turnhalle eine Gruppe 3.-Klässler mit akrobatischen Sprung-Vorführungen. Auf dem Einrad präsentierten Tanja Rüegg und Nils Thalmann verschiedene Figuren und einen anspruchsvollen Parcour.
Abwechslungsreich In der Aula warteten die Gäste gespannt auf die Darbietungen der jungen Leute. Bewegung, Wortspielerein, Tanz, Musik und Vedeoclips prägten das Programm, das mit viel Engagement und Phantasie vorbereitet worden war und die Anwesenden begeisterte. Dazu gehörte auch ein witzig gestaltetes schwarzes Theater, bei dem nur die weissen Hände oder Shirts leuchteten.
Worte, Schrift und Gestik Humorvoll zeigte sich der Dialog zu Dritt, bei dem sich die Akteure nicht der Stimme bedienten, sondern geschriebene Texte verwendeten. Sketches gaben zum Beispiel Einblick in den "Schulalltag". Wie meinte der Professo: „Was ich nicht sehen kann, gibt es nicht“. "Das könnte Gott sein – aber auch ihr Verstand, Herr Professor", konterte der Schüler. Hüte dich vor Verallgemeinerungen. Etwas spezielles waren die zwei Poetry Slam. Dabei wird ein selbst verfasster Text in kürzerster Zeit vorgetragen, der sollte pfiffig und pointenreich sein. Das ist dem Duo bestens gelungen und viele Themen, Ansichten oder Wünsche wurden ausgesprochen. Belsen zeigte sich die Gruppe ind er Schulstunde über Amerika. Jeder negative oder ketzterische Satz, den man sich an denKopf warf, zeigte sich schlussendlich als Aussage einer bekannten Persönlichkeit.
Bilderreich Wie perfekt die Jugendlichen mit den Medien Foto, Film und Video umgehen können, bewiesen die diversen Clips über das Zusammenbasteln eines Supermofas, den Judosport oder den Rückblick auf die Sproochbruggzeit. Besonders amüsierten die fotografisch dargestellten äusserlichen Veränderungen der Austretenden in den vergangenen drei Jahren. Beim „Blick in mein Leben“, wunderte sich Julia: Meine Eltern haben mich sprechen und laufen gelernt, in der Schule hiess es dann Stillsitzen und Mundhalten.
Musikalisch Die jungen Damen und Herren zeigten sich sehr musikalisch. Gekonnt präsentierten sie einen Jazz- und Bauchtanz oder interpretierten rhythmische Musik aus Afrika auf alten Putzeimern. Einzelne Sängerinnen, Chor und Band unter der Leitung von Musiklehrer Stefan Rankl umrahmten die Abschiedsfeier mit rassigen Songs.
Abschied Schulrats-Vizepräsidentin Ursula Scherrer betonte, das angefertigte bunte Puzzle interpretiere in iedealer Form die drei vergangene Schuljahre. Aus verschiedenen Klassen und Orten sei man zusammengekommen und habe sich zu einem Klassen- und Schulsystem zusammengefügt. Abschied von der Sproochbrugg nähmen nicht nur die 73 Austretenden, erklärte sie. Ein neuer Abschnitt beginne auch für die langjährigen Lehrkräfte Gottfried Künzle (39 Jahre), Gabriel Schmuki (37 Jahre) und Walter Stähelin (28 Jahre). Schülern und Lehrern wünschte sie alles Gute für die neue Lebensphase. Schulleiterin Miranda Germann freute sich über die tollen Darbietungen und motivierte die 73 Austretenden, mutig und zuversichtlich den Wegin Angriff zu nehmen.
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