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Musik erfüllt das Städtchen Bischofszell
Bereits sind die Vorbereitungen Schweizerische Blaskapellentreffen vom 7. bis 9. September 2012.
Vroni Krucker
Gemeinsam organisieren die Stadt Bischofszell sowie die beiden Blasmusikkapellen d’Seehofer und die Egnacher Musikanten das Fest im September 2012. Gleichzeitig bemüht man sich, im folgenden Jahr auch den nationalen Radiowettbewerb zu erhalten.
Stadtammann Josef Mattle freute sich an der Pressekonferenz sichtbar über die Vergabe des Blasmusiktreffens an Bischofszell. Nachdem sich die Wakker-Stadt weitherum einen ausgezeichneten Namen geschaffen hat mit Osterbrunnen, Rosenwoche, Adventsmarkt und vielen kantonalen Anlässen, freuen sich die Verantwortlichen auf das erste eidgenössische Fest. „Gemeinsam sind wir stark“ lautet das Motto der drei Organisatoren.
Warum Bischofszell Bischofszell hat in der Region einen ausgezeichneten Ruf für die Organisation und Duchführung von Festanlässen und kann eine durchdachte, funktionierende Infrastruktur bieten, die Grössenordnung dieses Anlasses ist absolut tragbar. Die historische Altstadt bildet dazu eine grandiose Kulisse.
Stadtammann Josef Mattle, selbst ehemaliger Musikant, zeigte sich von Anfang an sehr begeistert von diesem Anlass und seine Begeisterung hat sich auf den Stadtrat übertragen, der voll hinter der Sache steht. Dazu gehören verschiedene auch finanzielle Aspekte und eine allfällige Defizitgarantie. Zudem bietet sich Gelegenheit, den Bekanntheitsgrad von Bischofszell gesamtschweizerisch zu steigern.
Stand der Dinge Das Organisations-Trio hat mit den Vorbereitungen begonnen. Bereits wurde abgeklärt, dass nicht am gleichen Wochenende weitere wichtige Anlässe in der Region stattfinden. So zum Beispiel in St. Gallen, wo das Gallusjahr gefeiert wird. Das OK wird in den nächsten Wochen gebildet. Die Reservation der Räumlichkeiten ist erfolgt.
Jetzt geht es unter anderem auf Sponsorensuche und Mitwirkende für die Abendunterhaltung. Es gibt tausend Kleinigkeiten zu erledigen, die bis Mitte 2012 perfekt sein sollten – und man weiss, dass auch viele Einwohnerinnen und Einwohner ihr Können, ihr Wissen und ihre Mitarbeit zur Verfügung stellen. In gut einer Woche findet der Event in Oensingen statt – und dort wird eine Bischofszeller Vertretung anwesend sein und vielleicht diese oder jene Idee mit heimnehmen.
Blasmusik soll Freude bereiten Die Egnacher Musikanten und die Blaskapelle d’Seehofer sind in Bischofszell keine Unbekannten. Beide Formationen haben Mitglieder aus der Umgebung. Den beiden Präsidenten Ueli Schneider und Kurt Giger wie auch dem Präsidenten der Schweizerischen Verbandes, Kurt Betschart ist es ein Anliegen ,die Blaskapellenszene der Bevölkerung näher zu bringen – und wo kann das besser gelingen als an einem eidgenössischen Anlass!
Im Gegensatz zur klassischen Blasmusik bieten die Blaskapellen volkstümliche Melodien, die immer wieder auf grosse Akzeptanz und Begeisterung stossen. Zudem spielen 8 – 22 ausgezeichnete Bläser mit, die sich zum Teil aus den Dorfmusiken rekrutieren. Was aus allen Voten herausging: die Musikantinnen und Musikanten wollen den Menschen Freude bereiten, Freude die sie in den Alltag begleitet.
Umgebung miteinbeziehen Das Jury-Reglement und dasjenige für die Teilnahme am Blaskapellentreffen sind bereits gegeben und der Vertrag mit Bischofszell ist unterschrieben. Josef Mattle ist es ein Anliegen, dass auch die umliegenden Orte einbezogen werden. Ein Ständchen in Halden, Schweizersholz, Niederhelfenschwil, Zuckenriet, Lenggenwil, Hauptwil oder andern Dörfern kann er sich sehr wohl vorstellen – und das würde mit Sicherheit geschätzt. Die Hauptattraktion, der eigentliche Wettbewerb, wird in Bischofszell durchgeführt. Bis dann entwickelt der IGB ein neues Reglement, wonach nicht mehr nach Besetzung sondern in drei Stärkeklassen bewertet wird.
Man darf gespannt sein und sich freuen auf ein wunderschönes Wochenende im schmucken Bischofszell.
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