Michelle Sutter (links) und Denise Besse stellen in der Galerie zur Alten Bank aus.
Michelle Sutter hat sich die "Nanas" von Niki de Saint Phalle zum Vorbild genommen.
Runde Formen und fröhliche Bemalung gehören zu Michelle Sutter's Skulpturen.
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Erste Ausstellung in der Galerie zur Alten Bank
Bilder von Denise Besse und Skulpturen von Michelle Sutter beleben die Galerieräume in Niederuzwil.
Cecilia Hess
Michelle Sutter, Henau, und Denise Besse, Waldkirch, kennen sich seit Jahren. Nun wagen sie zusammen den Schritt in die Galerie zur Alten Bank. Am Freitag, 10. September ist um 19 Uhr Vernissage.
Die Galerie zur Alten Bank startet in ihre neue Saison. Die Agenda ist gefüllt. Vom 11. bis 26. September stellt Michelle Sutter ihre «Nanas» aus. Sie hat sich von den Plastiken von Niki de Saint Phalle inspirieren lassen und den Werkstoff Beton entdeckt, der wetterfest ist. In den Farben wühlt sie mindestens so lustvoll wie ihr Vorbild. Denise Besse stellt gleichzeitig vor allem Bilder aus. Farben und Formen lebt sie auf flachem Untergrund aus. Allerdings sind auch ihr Strukturen wichtig.
Farbiger Beginn Heinrich Weber, Oberuzwil, Irene Müller, Kurt Lauer, Bruno Gaechter, Ruth Köppel-Koller, Ursula Wild, Algetshausen, Claire Lieberherr, Zuzwil und Simeun Moravac sind Namen, die im Programm der neuen Saison der Galerie zur Alten Bank stehen. Ausserdem läuft das Verfahren für eine Kunsthandwerkausstellung anfangs Februar. So farbig wie die Ausstellung beginnt, so farbig dürfte sie insgesamt werden. Zu den jeweiligen Vernissagen in der gemeindeeigenen Galerie sind alle Interessierten eingeladen – auch ohne persönliche Einladung.
Michelle Sutter ist in Südafrika geboren und aufgewachsen. Mit 16 Jahren kam sie in die Schweiz und absolvierte die Lehre als Drogistin. Während eines Au-pair-Jahres in Paris begegnete sie der Kunst und – den überdimensionierten Frauenfiguren, den «Nanas», von Niki de Saint Phalle. Obwohl Michelle Sutter auch malt und mit allerlei Material Skulpturen schafft, hat sie sich momentan den «Nanas» verschrieben. Sie werden in Niederuzwil zu sehen sein.
Von Natur inspiriert Denise Besse arbeitet zwar auch mit Metall und Ton, doch für die Ausstellung in Niederuzwil hat sie sich vor allem für Bilder entschieden. Der gelernten Floristin sind Farben und Formen wichtig. Diese harmonisch auf Leinwand oder zunehmend auch auf anderem Grund wie Metall oder Beton zu bringen, ist ihr Ziel. Sie sollen eine gute und lebendige Wirkung haben, was sie mit Farbpigmenten, Strukturen und Einarbeitung von anderen Materialien erreicht. Am wohlsten ist es ihr in der Natur. Dort holt sie Anregungen.
Ihre jüngste Reise führte sie nach Nepal. Sie hinterliess Spuren, die auch in ihre Werke eingeflossen sind. Denise Besse lernte ausserdem ein Kinderheim in Kathmandu kennen. Einen Teil ihres Erlöses aus dem Bilderverkauf will sie diesem Heim zur Verfügung stellen. An der Vernissage wird Geri Brügger, der Vater von Michelle Sutter, in die Ausstellung einführen.
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