OK-Mitglied (Unterhaltung) Beni Beck mit Gattin Gaby.
Es gibt auch Verbindungen für Frauen.
OK Präsident Dr. Bruno Gähwiler, hinter ihm Stadtrat Marcus Zunzer.
Dekorative Gedecke.
Iso Hobi, mit Ehrendamen, war für den Ball zuständig.
Yo-Yo Artist Ivo Schmutz begeisterte mit verblüffenden Kunststücken.
Einzug der Tambouren in die Altstadt.
Kameradschaften.
Kleine Akrobatik: 4 Becher Bier tragen ohne auszuschütten.
Highlights aus Verdi Openair auf dem Hofplatz...
...mit Tanzeinlage.
Die Fahnendelegationen.
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Ein Fest der Farbe, der Freude, der Freundschaften
In Wil feierte der Schweiz. Studentenverein (Schw. Stv.) zum 12. Mal sein Zentralfest
Gerhard Kasper
Wer das Studentenfest am Wochenende vom 3. bis 6. September erlebte, wird es in höchst positiver Erinnerung behalten. Es war wie das Wetter: warm, klar und mehrheitlich wolkenlos. Alte Bekanntschaften und Freundschaften wurden aufgefrischt, neue geschlossen. Gegen das Austrocknen der Kehlen vom vielen Reden und Diskutieren durfte eines nicht fehlen: Bier. Den Schweiz. Studentenverein darauf zu reduzieren, würde eindeutig zu kurz greifen, denn an diesem Wochenende gab es verschiedene Anlässe hohen Niveaus.
Den ersten gesellschaftlichen Höhepunkt setzte der Couleurball im Stadtsaal mit Gala-Diner und „von-Tisch-zu-Tisch“ Musik mit dem Ballorchester „This Masquerade“, das nicht nur angenehme Hintergrundmusik spielte, sondern auch variantenreich zu Tänzen verschiedener Stilrichtungen und Tempi einlud.
Yo-Yo vom Feinsten Wäre Ivo Schmutz als Yo-Yo-Artist angekündigt worden, hätte sich mancher gefragt: „Hm, Yoyo? Kenn ich doch, hab ich auch schon gespielt..“ Spätestens nach einer halben Minute war es mäuschenstill im Saal. Was der mehrfache Schweizer-, Europa- und Vizeweltmeister bot, war absolut fantastisch. Wirbeln, drehen, schleudern, werfen, einfangen der Doppelscheibchen, dass einem schwindlig wurde. Und das alles mit einer kraftvollen Eleganz und Leichtigkeit! Das Publikum spendete denn auch enthusiastischen Beifall.
Gespräche und Tanz Zwischen den Gängen des Diners gab es gute Gelegenheiten, alte Bekanntschaften zu pflegen oder auch neue Kontakte zwischen Alt und Jung zu knüpfen; zwanglos und freundschaftlich war die Atmosphäre im Saal.
Um Mitternacht wurde der Auftritt eines „Bündners aus einem Alpdorf“ angekündigt. Dieser Entertainer unterhielt die Zuhörer mit leicht bis stark überzeichneten humorigen Geschichten und Episoden aus dem täglichen Leben, die dem einen oder anderen schon widerfahren sein mögen. Allerdings strengten sich seine roten Hosenträger oft vergeblich an, die Gürtellinie auf passender Höhe zu halten.
Nach Eröffnung des Bierstaates verlagerte sich ein Grossteil vor allem der männlichen Besucher in den Alleesaal, und um 2 Uhr wurde zum letzten Tanz aufgespielt.
Am Samstag Bis in den Nachmittag stand das Programm im Zeichen des Statutarischen: Generalversammlung der Aktiven sowie des Altherrenbundes. Im Rahmenprogramm gab es die Wiler Altstadt zu besichtigen oder einen Spaziergang zum Wiler Turm zu unternehmen.
Nach Einzug der Fahnendelegationen zelebrierte Mgr. Markus Büchel, Bischof von St.Gallen, der Festgottesdienst mit Requiem in der Kirche St. Peter. Zur Aufführung kam die Messe in D-Dur für Chor, Soli und Orgel von Antonin Dvorak mit dem Kammerchor Wil und Marie-Louise Eberhard, Orgel.
Zum Festakt/Altstadtfest auf dem Hofplatz ab 20 Uhr war auch die Bevölkerung eingeladen. Dem Auftakt der Stadttambouren und der Begrüssung durch den OK-Präsidenten Dr. Bruno Gähwiler folgten Highlights aus dem erfolgreichen Verdi Openair auf dem Hofplatz mit dem Chor zu St. Nikolaus, dem Männerchor Concordia, dem Orchesterverein Wil, mit den Solisten Nicole Bosshard, Sopran, und Kazuo Takeshita, Tenor, sowie dem Tanzpaar Diego Gonzalez und Olivia Sergio; musikalische Leitung Kurt Pius Koller, Gesamtleitung Susanne Kasper. Nach der Kandidatenaufnahme wurde in und um die Altstadt weiter gefestet. Die ungezwungene Stimmung bei gemütlichem Spätsommerwetter und das kühle Bier liessen wohl den einen oder anderen Jungen neue Grenzerfahrungen machen.
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