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Zuzwil: 09.09.2010
Für das Steuerjahr 2007 sind rund 99,7% der Steuer-pflichtigen eingeschätzt.Für 2008 ist das Steueramt mit 98,6% Erledigungen auf Kurs.
Für das Steuerjahr 2007 sind rund 99,7% der Steuer-pflichtigen eingeschätzt.Für 2008 ist das Steueramt mit 98,6% Erledigungen auf Kurs.

Die attraktive Wohnlage lässt auch attraktive Steuerzahler nach Zuzwil ziehen.
Die attraktive Wohnlage lässt auch attraktive Steuerzahler nach Zuzwil ziehen.

Zuzwil liegt knapp hinter den Steuerparadiesen
Der Steuerertrag 2010 für die Gemeinde Zuzwil ist auf Kurs.
gk
Das budgetierte Ergebnis der einfachen Steuer für die Gemeinde Zuzwil (Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen) ist bereits erreicht und liegt etwas höher. Die Ein­gänge für die budgetierten Nachzah­lungen von 450‘000 Franken sinde ebenso auf Kurs. Beim Eingang der Grundstückgewinn- und der Handän­derungssteuern darf von übertroffenen Budget-Vorgaben ausgegangen werden. Kantonal liegt Zuzwil bezüglich Steuerkraft auf dem 8. Rang von 85 Gemeinden.

Zu den zentralen Aufgaben der Behörden gehören die laufen­de Überwachung der Finanzen und die rollende Anpassung der Finanzplanung. Nebst anderen Schwerpunkten zählt in dieser Amtsperiode die Auseinanderset­zung mit den Finanzen zu den prioritären Aufgaben.

Für verantwortungsvolle Finanz- und Investitionspolitik
Für die Amtsperiode 2009 bis 2012 hat sich der Gemeinderat diverse Schwer­punkte gesetzt. Bereits früher hat er darüber berichtet. So benötigen die Projekte «Oberstufe», «Erweiterung Wohn- und Pflegeheim Lindenbaum» sowie die Abklärungen für eine «Ein­heitsgemeinde» allseits ein grosses Engagement, bis sie abstimmungs­reif sind. Nebst dem Tagesgeschäft ist die laufende Überwachung der Finanzen wichtig.

Der Gemeinderat betreibt zur Sicherung der gesunden Finanzkraft eine verantwortungsvolle Finanz- und Investitionspolitik. Er will einen optimalen Einsatz der verfüg­baren Finanzmittel sicherstellen, ei­nen ausgeglichenen Finanzhaushalt sowie ein günstiges Verhältnis zwi­schen öffentlichem Leistungsangebot und Steuerbelastung anstreben.

Steuerkraft im Vergleich
Die Steuerkraft ist wichtig, sie misst die steuerliche Leistungsfähigkeit ei­ner Gemeinde. Je höher die Steuer-kraft, desto grösser sind die finan-ziellen Möglichkeiten und desto besserist die Aussicht auf eine tiefe Steuerbelastung. Die Steuerkraft ist nicht unmittelbar, sondern nur langfristig durch besondere Anstrengungen für eine kontinuierliche und ganzheitliche Verbesserung der Attraktivität der Gemeinde beeinflussbar.

Steuerzuwachs
Anlässlich der letzten Sitzung hat der Gemeinderat den Zwischenbericht über den Steuereingang per Ende Juli 2010 zur Kenntnis genommen. Das budgetierte Ergebnis der einfachen Steuer (Einkommens- und Vermögens­steuern der natürlichen Personen) ist bereits erreicht und liegt etwas höher. Als Erinnerung sei erwähnt, dass auf­grund diverser Gesetzesänderungen beim Steuergesetz mit einem um 3,5% reduzierten Ertrag der einfachenSteuer gegenüber dem Vorjahr ge­rechnet wurde. Ebenso liegen die Ein­gänge für die budgetierten Nachzah­lungen von 450‘000 Franken auf Kurs.

Erst im Spätherbst
Die Grundsteuern sind fakturiert und abgerechnet. Der Eingang der Grundstückgewinn- und der Handän­derungssteuern ist ebenso erfreulich, es darf davon ausgegangen werden, dass die budgetierten Vorgaben über­troffen werden. Die restlichen Steuern werden durch das kantonale Steuer­amt eingezogen. Es treffen Akonto­zahlungen ein, verlässliche Aussagen über den gesamten Steuereingang sind erst im Spätherbst möglich.

Stand Veranlagungen
Das Steueramt berichtet, dass für das Steuerjahr 2007 nur noch ganz we­nige provisorische Veranlagungen be­stehen. Es sind rund 99,7% der Steuer-pflichtigen eingeschätzt. Auch das Folgejahr ist mit 98,6% Erledigungen auf Kurs. Für das aktuelle Veranla­gungsjahr sind rund 60% bereits de­finitiv veranlagt. Ein Augenmerk wird vor allem auch auf die provisorischen Rechnungen gelegt. Diese werden angepasst und die Steuerausstände regelmässig bewirtschaftet. Damit können Verluste und auch unnötige Zinszahlungen vermieden werden.

Kennzahlen zum Steuerwesen
Eine Übersicht des Verbandes der Gemeindesteuerämter zeigt die im 2010 massgebenden Steuerfüsse (Politische Gemeinde inklusive Schule und Staat) im Kanton St. Gallen. Laut dieser Erhebung sind Gemeinden wie Balgach mit 206%, Mörschwil mit 207% oder Rapperswil-Jona mit 210% eigentliche «Steuerparadiese». Erfreulich ist auch die aktuelle Situation der Gemeinde Zuzwil: Im Ver­gleich mit sämtlichen 85 St. Galler Gemeinden liegt Zuzwil mit einem Steuerfuss von 219% knapp dahinter.

Bei der Steuerkraft per 31. Dezem­ber 2009 der natürlichen Personen belegt Zuzwil mit Fr. 2‘276.45 (Kantonsdurchschnitt Fr. 1‘928.68) den 8. Rang. Im Total der einfachen Steuer der natürlichen und juristischen Per­sonen wurden gegenüber dem Vor­jahr einige Ränge verloren, Zuzwil liegt neu auf dem 14. Rang (vorher 10.) sämtlicher St. Galler Gemeinden.

Budgetkontrolle
Anlässlich der ersten Sitzung nach den Sommerferien befasste sich der Gemeinderat auch mit dem Zwischen­abschluss der Gemeinderechnung (Laufende Rechnung und Investitions­rechnung). Zusammenfassend kann davon abgeleitet werden, dass die Auf­wandseite gut überschaubar ist, nur in ganz wenig vereinzelten Konti sind kleine begründbare Abweichungen gegenüber dem Budget 2010 ersicht­lich. Aus heutiger Sicht darf gegenüber dem bewilligten Budget 2010 erfreulich festgestellt werden, dass die prognosti­zierten Erträge eingehen werden.