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Die Neuauflage des "Steckliträge" ist gelungen
Das Brauchtum der Stadtschützen Wil mit dem Steckliträge soll erhalten bleiben.
Niklaus Jung
Das Steckliträge der Wiler Stadtschützen als Auftakt zum Endschiessen gelang nach einem Jahr Unterbruch wieder zu neuen Höhen. Nebst grösserem Publikumsaufmarsch konnte auch eine grössere Zahl Schulkinder für eine Beteiligung am Umzug gewonnen werden. Der Trachtenverein, die Stadttambouren und die Stadtmusik bereicherten mit ihren Beiträgen den Anlass.
Der Wechsel vom Samstagnachmittag auf Freitagabend für das Steckliträge scheint, gemessen am Publikumsaufmarsch, besser anzukommen. Jedenfalls kommt der Wechsel auch den Schützen selber entgegen, welche samstags meist bereits wieder bei Wettkampfeinsätzen engagiert sind. Dies war letztlich auch der Grund, weshalb der Anlass vom Vorjahr ob fehlenden Schützen ausfallen musste.
Brauchtumspflege kommt gut an Bei den Städtern kommt die Brauchtumspflege noch immer gut an. Über das Jahr hinweg sind zahlreiche Anlässe wiederkehrend gut besucht. Der Unterbruch beim Steckliträge sorgte keineswegs für abfallenden Zuspruch. Dank engagiertem Einsatz der Stadtschützen, erreichte die Neuauflage am Freitagabend auch die Jugendlichen aus den Schulen der Stadt.
Die Stadtschützen Wil warten bekanntlich mit einem breiten Angebot beim Schiesssport auf. An den fünf Standartentägern wird deutlich, dass ganz verschiedene Disziplinen geführt werden. Diese dienen letztlich auch dem Aufbau des Nachwuchses, welche auf Kurzdistanzen ihren Einstieg aufnehmen können.
Mit dem Umzug durch die Altstadt und die Fussgängerzone konnten sich die Schützen mit ihrem gut funktionierenden Vereinsgefüge zeigen. Auf dem Hofplatz schloss der Empfang mit Beiträgen der Stadttambouren und der Stadtmusik ab. Für alle gab es feinste Butterringe mit Süssmost als Zugabe.
Die wufa, guter Werbeträger für Nachwuchs Bereits kommenden Sonntagabend werden die Stadtschützen wieder auf den Hofplatz einladen, wenn sie die Lorbeeren vom Eidgenössischen heimbringen. Nach Fredi Rüegg ist ihnen nicht unbedingt der grosse Wurf gelungen, aber auch Gold sei darunter. Genau vor 25 Jahren hätten sie einmal am Eidgenössischen gesiegt.
Beim Nachwuchs kann auch Toni Geser von einer guten Situation berichten. Bereits im März habe es den Junioren in Bern einmal zum Schweizer Meister gereicht. Positiv verlaufe es auch bei den Jungschützen mit alljährlich 10 bis 20 Teilnehmern. Die Vereinsvorstellung an der wufa sorge immer auch für Nachwuchsinteressenten. Derzeit seien sie am Aufbau von 10 Nachwuchstalenten.
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