„Ja zum Bergholz“, klares Verdienst der IG Wiler Sportvereine
Mit „Freude herrscht“ startete der IG Stamm am Montagabend nach dem überzeugenden Ja der Städter zum Projekt Bergholz.
Der nur einen Tag nach der Abstimmung „Bergholz“ stattgefundene Stamm der IG Wiler Sportvereine im Rebstock stand ganz im Zeichen des überwältigen Erfolges, nun mit modernen Sportanlagen rechnen zu können. Weiterer Erfolg verbucht die IG mit den Jugend Games im Oktober mit 470 Jugendlichen aus Stadt und Region. Bereits aufgegleist ist die kommende „Nacht des Wiler Sports“ vom 7. Januar 2011 (sep. Bericht).
Es herrschte Aufbruchstimmung beim IG Stamm nach dem überwältigenden Ja der Städter zur Vorlage Sportpark Bergholz. Präsident Roger Stöcker teilte die Einschätzung seitens der Gegnerschaft mit „Übermächtigem Gegner“, aber sie hätten auch etwas dafür getan.
Historische ZustimmungNach Roger Stöcker darf das Resultat der Abstimmung mit 4331 Ja-Stimmen (61%) und einer Stimmbeteiligung von 64% als historisch bezeichnet werden. Die Gratulation zum guten Gelingen überbrachte Stöcker dem CO-Präsidium mit Albert Schweizer, Martin Schär und Marianne Mettler mit ihren Mitstreitern im Vorstand. Das Ergebnis werfe lange Schatten voraus. Bis 2014, der Eröffnung der Anlagen, dürften auch letzte Wolken verschwunden sein.
Nach Albert Schweizer gibt es drei Sieger, welche die Zustimmung bewirkt hätten. Die IG Wiler Sportvereine habe speziell mit FC, EC und ELC als aufbauende Bewegung gewirkt mit einheitlicher Grundlage. Die Vorarbeit im Parlament sei überzeugend daher gekommen, wenn für ein derartiges Projekt eine Zustimmung von 29:5 erreicht werde. Als dritten Sieger bezeichnete Schweizer den Stadtrat und die Verwaltung, insbesondere Marlis Angehrn, mit den überzeugenden Auftritten. Vom Verein „Pro Bergholz“ seien nicht nur viele Ideen eingebracht worden, sie hätten sie auch durchgezogen. Schweizer warnte zum Abschluss, die Nein-Stimmen mit ihren Anliegen nicht zu vergessen.
Sieger ist das Projekt Stadträtin Marlis Angehrn gab sich überaus erfreut, nun mit einem glasklaren Auftrag ans Projekt gehen zu können. Ihrer Meinung nach ist das Projekt der Sieger, weil es dazu gar keine Gegnerschaft gab. Zu lange hätten sie mit den Vereinen verhandelt und um Quadratmeter gestritten. Der Hauptbrocken mit der planerischen Umsetzung folge nun seitens Implenia und brauche ein Jahr Zeit. Bezüglich möglichen Einsprachen gab sich Angehrn zuversichtlich, weil die Zonenkonformität bereits ob den stehenden Anlagen gegeben sei. Im Stadtrat folge der Aufbau der Betriebs-AG mit der städtischen Leistungsvereinbarung.
Erfolgreiche Jugend GamesAuf einen bereits länger zurückliegenden Erfolg von mitte Oktober blickte Patrick Baumann zurück. Die Jugend Games mit rund 470 teilnehmenden Jugendlichen seien überaus positiv verlaufen. Mit der nahezu ausgeglichenen Beteiligung von Knaben und Mädchen sei das Angebot für beide attraktiv gewesen. Wie schon in früheren Jahren hätten die Angebote wie Reiten, Fussball und Schiessen speziell besonders Anklang gefunden. Spitzenreiter bei den Jahrgängen seien 1999, 2001 und 2003 gewesen mit über 70 Jugendlichen.
78 Prozent der Teilnehmenden konnten zwei oder mehr Angebote buchen. Bei der grossen Zahl Teilnehmer konnten auch nicht immer alle Wunschangebote erfüllt werden, bei 43 Prozent gelang dies jedoch. Mit 37 Prozent kam der grösste Teil der Jugendlichen aus Wil. Ebenfalls gut vertreten waren die Teilnehmer auch aus Bronschhofen, Rossrüti und Kirchberg. Aber aus den östlichen Gemeinden Zuzwil bis Niederhelfenschwil kam eine grössere Zahl Jugendlicher.
Wie holt man Sport-Toto-Gelder abEine ausgiebige Information bot anschliessend Bruno Schöb von der IG St.Galler Sportverbände über die Realisierung von Sport-Toto-Beiträgen an Vereine. Schöb wies insbesondere auf die zahlreichen beitragsfähigen Auslagen seitens der Vereine hin. Auch bereits für kleinere Projekte könnten Gelder abgeholt werden. Natürlich gebe es auch klare Vorgaben über notwendige Eigenleistungen.
Dass über den ganzen Kanton grosszügig Gelder ausgeschüttet werden bewies Schöb in der Summe des Jahres 2009 mit 5,1 Mio Franken. Sie hätten auch eine erleichterte Eingabepraxis eingeführt, um kurzfristige Entscheide herbei führen zu können. Bei allen Eingaben gelte es zu beachten, dass Anschaffungen nicht vor Erteilung der Bewilligung erfolgen dürften.
Highlight „Nacht des Wiler Sports“Im letzten Teil des IG-Stamm kamen die nun getroffenen Nominationen für die Nacht des Wiler Sports vom 7. Januar 2011 zur Sprache. Eine Korrektur wurde bekanntlich notwendig bei der Kategorie Mannschaften, weil nur eine Meldung vorlag. Daraus wurde die Kategorie „Nachwuchs“.
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Siehe separater Bericht