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Weltrekord – grösste Frauenblasmusik !
Ein Erfolg für die MG Lenggenwil gleich zu Beginn des Festes.
Vroni Krucker
1346 Musikantinnen machten den Weltrekord der grössten Frauenmusikkapelle möglich. Unter der Leitung von Anne Britt Hermansen spielten sie gemeinsam den Marsch „Gruss aus Lenggenwil“ und die „Böhmische Polka“.
Eines der grossen Ziele der Lenggenwiler Musikanten, den bisherigen Weltrekord der grössten Frauen-Blasmusik zu brechen, war erreicht – obwohl wenige Stunden zuvor noch einige Hände voll Musizierende fehlten. Aber die Verantwortlichen strengten sich an und es gelang, die Lücke auszufüllen und den bisherigen Rekord mit 1337 Musikantinnen zu übertreffen. Alle Teilnehmerinnen mussten durch eine Schleuse auf den vorgesehenen Platz im Dorfzentrum. Unter Aufsicht des Gemeindepräsidenten Lucas Keel wurden sie mit Zählgeräten genau erfasst.
Imposanter Auftritt Auch das Zuschauen beim spektakulären Auftritt mit der farbenfrohen Riesen-Musikkapelle war spannend, wie der Grossaufmarsch der Gäste zeigte. Die teilnehmenden Frauen kamen nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Schweiz und dem Ausland nach Lenggenwil. Die älteste Teilnehmerin war 73 Jahre alt.
Redkord gelungen Als versierte Festdirigentin konnte die bekannte Cornettistin und Dirigentin Anne Britt Hermansen gewonnen werden. Sie bewältigte ihre Aufgabe – mit weissen Handschuhen - hoch oben auf einer Hebebühne mit Bravour. Nach kleinen Unsicherheiten zu Beginn hatten alle Bläserinnen den Takt gefunden, und der „Lenggenwiler Marsch“ erklang ausgezeichnet. Grossen Gefallen beim Publikum fand die anschliessende „Südböhmische Polka“. Als Gemeindepräsident Lucas Keel den gelungenen Weltrekord bestätigte, brach grosser Jubel aus.
Interessierte aus dem In- und Ausland 50 Musikantinnen zählen die „Breisgauer Perlen“ aus der Region Freiburg. Sie beteiligten sich als grösste Gruppe und wurden mit einem grosszügigen Preis beschenkt. Die musikbegeisterten Damen und ihre Dirigentin Gudrun Müller bedankten sich spontan mit dem Marsch „Hoch Badnerland“ bei ihren Lenggenwiler Kolleginnen und Kollegen.
Grosszügige Preise Petra Eckert von der MG St.Gallen-Ost war glückliche Gewinnerin von dreitägigen Ferien im Wallis für zwei Personen. Auch drei Engadinerinnen durften einen Preis entgegennehmen. Die Beteiligung von Musikantinnen aus dem Vorarlberg, dem Schwarzwald und dem Raum Bodensee lockte nicht nur viele Zuschauer nach Lenggenwil, sondern auch an die Fernsehgeräte.
Blasmusiktag zum Auftakt Die Festivitäten begannen bereits am Samstagvormittag mit Konzertvorträgen von zwölf Vereinen, welche nicht dem Kreisverband Wil angehören. Zahlreich erschien das Publikum am Nachmittag zur attraktiven Marschmusikkonkurrenz, die sich immer grosser Beliebtheit erfreut. Viele Vereine nutzten die Gelegenheit auch als Übung für das bevorstehende Eidgenössische Musikfest in St.Gallen. Ausser Bewertung beteiligten sich drei Korps aus dem Vorarlberg in Trachtenuniform.
Auftanken und geniessen Musizieren gibt Hunger und Durst, und so verschob sich die Festgesellschaft nach dem gelungenen Weltrekordversuch ins Festzelt, zum ausgiebigen Essen, Trinken und Feiern. Die bestbekannten „Pläuschler“ und die „Grazer Spatzen“ sorgten für musikalische Unterhaltung und Superstimmung. Bierzelt, Weinterrasse und Kaffeestube luden ebenfalls zum Verweilen ein.
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