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Inselsucher wurden fündig
Grosses Interesse an Gartenausstellung
Ruth Bossert
Auf dem Hof von Marcel und Beatrice Brändle in Maischhausen fand von Freitag bis Sonntag bereits zum vierten Mal die Ausstellung «Garte-Läbe» statt.
Es war keine normale Gartenausstellung auf dem Hof der Familie Brändle in Maischhausen, es war aber auch kein Event mit Jahrmarktstimmung, Lärm und Attraktionen. Weder Schwimm- noch Whirlpools, noch meterlange Blumenbeete oder Tausende von Rosenbäumchen waren nötig, die gegen 5000 Besucherinnen und Besucher während zweieinhalb Tagen zu begeistern. Viel mehr war es das besondere Ambiente, die grünen Inseln, die sich die Aussteller für ihre Besucher auf ganz persönliche Art und Weise kreierten und mit denen sie für Begeisterung sorgten.
«Grüne Inseln», das Motto der diesjährigen Ausstellung, liess den Spielraum der 34 Aussteller weit offen und deshalb zeigte sich die Ausstellung vielfältig und abwechslungsreich und bot den Besuchern zahlreiche Ideen, ihre ganz persönliche Wohlfühloase zu erschaffen. Die Wiese mit den hochstämmigen Apfelbäumen war ein grosszügiges Ausstellungsgelände und gab den Kunstsobjekten aus Metall, Beton, Holz, Keramik, Stein und den vielen Pflanzen, Hecken, Pflasterungen und Brunnen einen passenden Rahmen.
Zur Inspiration nach London Für Beatrice Brändle und ihren Mann Marcel ist das Ende der Ausstellung am Sonntagabend auch immer wieder der Anfang vom nächsten «Garte-Läbe». «Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Freude am Garten und an der Natur auf unserer Hofwiese an die vielen Besucher weitergeben dürfen.» Die Komplimente der Gäste motivieren sie, die nächste Ausstellung ins Auge zu fassen und den immensen Aufwand auf sich zu nehmen.
Mit vielen Ausstellern arbeite man schon lange zusammen, andere suche man neu. «Die persönliche Kreativität, das Handwerk auf relativ hohem Niveau ist uns wichtig.» Zu ihrer eigenen Inspiration besuchen sie oft andere Gartenausstellungen, unter anderem auch die weltgrösste «Chelsea Flower Show» in London. So will Beatrice Brändle nicht einfach ein Stand neben dem anderen aufstellen, viel lieber gestaltet sie ein in sich fliessender Rundgang von einem Höhepunkt zum andern. So war auch ein Korber und einer Filzerin bei der Arbeit zu sehen und Kinder hatten Gelegenheit zum Basteln, Molche und Falken zu beobachten und Wildblumen anzusäen. Lauschige Sitzgelegenheiten, eine Festwirtschaft und vor allem persönliche Kontakte rundeten den Anlass ab.
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