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Uzwil: 13.09.2012
Rund ein Fünftel der etwa 500 innert Jahresfrist in Uzwil zugezogenen neuen Einwohner sind  zur Begrüssung der Neuzuzüger im Gemeindesaal erschienen.
Rund ein Fünftel der etwa 500 innert Jahresfrist in Uzwil zugezogenen neuen Einwohner sind zur Begrüssung der Neuzuzüger im Gemeindesaal erschienen.

Willkommen am neuen Wohnort Uzwil
Rund 100 neu in die Gemeinde Uzwil zugezogene Personen sind der Einladung des Gemeinderates zum Begrüssungsabend im Gemeindesaal gefolgt.
Josef Bischof
Begrüssungsanlässe für Neuzugezogene haben Tradition. Die Gemeinde Uzwil führt sie jährlich durch. Etwa 500 neue Einwohner waren diesmal angesprochen und eingeladen, 100 sind der Einladung am Mittwochabend gefolgt. Eine möglichst rasche und vollständige Integration ins neue Umfeld ist das Ziel dieser Anlässe. Nach dem Apéro standen ein Nachtessen, Kurzinformationen sowie sportliche, kulturelle und unterhaltende Beiträge auf dem Programm.

Im Gemeindesaal wurden die Neuzuzüger durch Gemeindepräsident Lucas Keel begrüsst. Selber ein Neuzugezogener – er ist seit Jahresbeginn in seinem Amt – verglich er seine Aufgabe mit der eines Hoteldirektors, der die neuen Gäste zu einem Welcome-Drink einlade.
Von den meisten zum Anlass erschienen Gästen unterscheide ihn aber, dass für ihn Uzwil kein wirklich neues Domizil sei. In der Klinik Marienfried sei er geboren worden und in Uzwil habe er seine Kinder-, Jugend- und Lehrjahre verbracht.

Platz für Spitzenleistungen
Lucas Keel führte durch den Abend und hob verschiedene Qualitäten der fünftgrössten St. Galler Gemeinde hervor. Er bezeichnete sie als Platz für Spitzenleistungen. Zum Ausdruck komme dies beispielsweise in den Industrie- und Gewerbebetrieben.

Bereits in der Vergangenheit seien Pionierleistungen erbracht worden, so habe die Firma Bühler als erstes Unternehmen in der Schweiz eine Krankenkasse gegründet.

Beispielhafter Gemeindesaal
Auch der Tagungsort, der Gemeindesaal, sei bei seinem Bau vor 25 Jahren in weitem Umkreis einmalig gewesen und erfülle noch heute hohe Anforderungen.

Ein soeben fertig gestellter Kurzfilm über Uzwil, der die sieben Dörfer, die zur Gemeinde Uzwil gehören, aus der Vogelperspektive zeigt, rundete die Gemeindevorstellung ab und machte neugierig, die Eindrücke an Ort und Stelle zu vervollständigen.

Schule in permanenter Entwicklung
1500 Kinder hätten vor vier Wochen das neue Schuljahr in Angriff genommen, führte Schulratspräsident Werner Dintheer aus. In 14 Kindergärten, vier Primar- und zwei Oberstufen-Einheiten würden sie von rund 200 Lehrpersonen unterrichtet. Ein Drittel der Uzwiler Schüler hätten einen Migrationshintergrund. Auf eine permanente Schulentwicklung und auf ein breites Angebot an Fördermassnahmen werde grosses Gewicht gelegt.

Werner Dintheer wies auch auf die Berufsschule mit 1200 Schülern, die Polybau-Schule und die mit 350 Lehrlingen sehr bedeutsame Lehrlingsabteilung der Firma Bühler hin.

Kirchen mit breitem Angebot
Sowohl die evangelisch-reformierte als auch die katholische und die evangelisch-methodistische Kirche warten mit einem ausserordentlich breit gefächerten Angebot für alle Altersklassen und Interessengruppen auf.

Für die evangelische Kirchgemeinde informierten Urs Lenggenhager, Mitglied der Kirchenvorsteherschaft, und Pfarrer Marc Ditthardt. Paul Gähwiler, Präsident des Kirchenverwaltungsrates und Pastoralassistentin Barbara Feichtinger luden zu den Angeboten der katholischen Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil ein, und Pfarrer Simon Zürcher stellte die kleine aber aktive evangelisch-methodistische Gemeinschaft Uzwil vor.

Sport und Kultur
Zählt man die Angebote und Veranstaltungen in den Bereichen Sport und Kultur auf, ergibt sich für Uzwil eine lange Liste. Gemeindepräsident Lucas Keel griff ein paar Beispiele heraus. Klar, dass darauf die Eishalle und das Schwimmbad, in den Dreissigerjahren von Hand ausgehoben, nicht fehlten. Ebenso wenig die durch die Technischen Betriebe unterstützen Theatervorstellungen.

Konkrete Beispiele am Abend waren dann die Vorführungen der Kunstradfahrerinnen und die Vorträge des Akkordeonorchsters.

Verblüffende Fingerfertigkeit
Schon während des Essens ging Erwin Baumann, alias Tom Davis, von Tisch zu Tisch und verblüffte mit seinen Zaubertricks. Den Schlusspunkt des Abends setzte seine witzig kommentierte Bühnenschau mit überraschenden Tricks und Effekten.
Freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung hiessen die Neuzuzüger willkommen und verteilten Namensschilder.
Freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung hiessen die Neuzuzüger willkommen und verteilten Namensschilder.

Gemeindepräsident Lucas Keel war in doppelter Funktion dabei: Er führte als Moderator und Informator durch den Abend, war aber gleichzeitig Neuzuzüger.
Gemeindepräsident Lucas Keel war in doppelter Funktion dabei: Er führte als Moderator und Informator durch den Abend, war aber gleichzeitig Neuzuzüger.

Die Mitglieder des Gemeinderates, rechts Schulpräsident Werner Dintheer, hinten Gemeinderat Hanspeter Haltner, standen Red und Antwort.
Die Mitglieder des Gemeinderates, rechts Schulpräsident Werner Dintheer, hinten Gemeinderat Hanspeter Haltner, standen Red und Antwort.

Vielfältiger Lebensraum Uzwil, aber auch vielfältige Herkunft der Neuzuzüger. Beispielsweise haben ein Drittel der Schüler einen Migrationshintergrund.
Vielfältiger Lebensraum Uzwil, aber auch vielfältige Herkunft der Neuzuzüger. Beispielsweise haben ein Drittel der Schüler einen Migrationshintergrund.

Gemeinderat Bruno Cozzio mit einem temporären Neuzuzüger, der in seiner Familie lebt. Alejandro Perozo kommt aus Venezuela und besucht als Austauschstudent ein Jahr lang die Kanti Wil.
Gemeinderat Bruno Cozzio mit einem temporären Neuzuzüger, der in seiner Familie lebt. Alejandro Perozo kommt aus Venezuela und besucht als Austauschstudent ein Jahr lang die Kanti Wil.

Mit staunenden, fast ein bisschen ängstlichen Augen schaut dieses Kind aus Sri Lanka in die neue Umgebung im Uzwiler Gemeindesaal.
Mit staunenden, fast ein bisschen ängstlichen Augen schaut dieses Kind aus Sri Lanka in die neue Umgebung im Uzwiler Gemeindesaal.

Werner Dintheer stellte als Schulpräsident die Uzwiler Schulen vor. 1500 Volksschüler werden von 200 Lehrpersonen unterrichtet.<br>
Werner Dintheer stellte als Schulpräsident die Uzwiler Schulen vor. 1500 Volksschüler werden von 200 Lehrpersonen unterrichtet.


Marc Ditthardt ist evangelischer Pfarrer. Er verglich das kirchliche Angebot mit einem knackigen frischen Fruchtsalat.
Marc Ditthardt ist evangelischer Pfarrer. Er verglich das kirchliche Angebot mit einem knackigen frischen Fruchtsalat.

Barbara Feichtinger machte auf die Veranstaltungen der katholischen Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil aufmerksam.
Barbara Feichtinger machte auf die Veranstaltungen der katholischen Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil aufmerksam.

Simon Zürcher ist Pfarrer der evangelisch-methodistischen Kirchgemeinde. Die Kirche befindet sich am Kindergartenweg.
Simon Zürcher ist Pfarrer der evangelisch-methodistischen Kirchgemeinde. Die Kirche befindet sich am Kindergartenweg.

Von den Kunstradfahrern Uzwil waren junge Damen von 11 bis 18 Jahre auf der Bühne. Schon die Kleinsten beeindruckten.
Von den Kunstradfahrern Uzwil waren junge Damen von 11 bis 18 Jahre auf der Bühne. Schon die Kleinsten beeindruckten.

Das Akkordeonorchester Uzwil als einer von zahlreichen kulturellen Vereinen bereicherte den Abend mit drei Kompositionen.
Das Akkordeonorchester Uzwil als einer von zahlreichen kulturellen Vereinen bereicherte den Abend mit drei Kompositionen.

Mit unglaublichen Tricks verblüffte Tom Davis während des Abends die Teilnehmer und seine Bühnenschau war beste Unterhaltung am Schluss der Veranstaltung.
Mit unglaublichen Tricks verblüffte Tom Davis während des Abends die Teilnehmer und seine Bühnenschau war beste Unterhaltung am Schluss der Veranstaltung.