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Wil: 25.01.2012
Steuerabrechnung: Mehrertrag von 1,61 Millionen Franken
Der Mehrertrag bei den Steuereinnahmen wird voraussichtlich auch zum Ausgleich des budgetierten Defizietes führen.
sk
Der Stadtrat Wil hat die Steuerabrechnung 2011 der Stadt Wil genehmigt: Mit Steuereinnahmen von insgesamt rund 65,03 Millionen Franken weist diese gegenüber dem Voranschlag einen erfreulichen Mehrertrag von rund 1,61 Millionen Franken aus. Dies liegt insbesondere in den Handänderungssteuern und in den Grundstückgewinnsteuern sowie in den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen begründet, welche deutlich höher ausgefallen sind als prognostiziert.

Über alle Steuerarten hinweg waren für das Jahr 2011 Steuereinnahmen in Höhe von rund 63,42 Millionen Franken budgetiert. Die Steuerabrechnung 2011 weist nun Steuereinnahmen von rund 65,03 Millionen Franken aus, das entspricht einem erfreulichen Plus von 1,61 Millionen Franken oder 2,53 Prozent gegenüber dem Voranschlag. Bei der einfache Steuer 2011 des laufenden Jahres ergab sich eine wirkliche Punktplandung: Diese Steuerposition weicht mit insgesamt 38'289'808 Franken um lediglich 192 Franken oder 0,00 Prozent vom Budget mit 38'290'000 Franken ab.

Steuern natürlicher Personen:
Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen (Steuern laufendes Jahr - 20'609 Franken / Steuern Vorjahre + 113'355 Franken) kann ein Ergebnis mit einem Plus von 92'746 Franken oder 0,18 Prozent verzeichnet werden.

Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern:
Bei den Handänderungssteuern wurde das Budget von 1'700'000 Franken mit einem Ergebnis von 2'813'370 Franken deutlich übertroffen Auch bei den Grundstückgewinnsteuern ist ein Plus von 346'514 Franken zu verzeichnen.

Steuern juristischer Personen:
Die Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen haben mit 6'124'682 Franken (Vorjahr 6,56 Mio.) das Budget von 5'600'000 Franken um 524'682 Franken übertroffen.

Abschreibungen, Erlasse und Steuerausstände:
Gegenüber den Vorjahren und dem Budget 2011 haben sich die Abschreibungen und Erlasse bei den Gemeindesteuern massiv erhöht. Mit 561'669 Franken wird das Budget 2011 um 261'669 Franken oder 87,22 Prozent überschritten. Auch die Abschreibungen und Erlasse bei den kantonalen Einnahmeanteilen liegen mit rund 300‘535 Franken deutlich über dem budgetierten Betrag von 20'000 Franken. Die Steuerausstände reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr von 8'249'600 Franken um 494'000 auf 7'755'600 Franken.

Aufgrund der dem Stadtrat zurzeit vorliegenden Zahlen darf damit gerechnet werden, dass das Gesamtergebnis des Rechnungsjahres 2011 entgegen dem budgetierten Defizit von Fr. 660'900 positiv abschliessen wird. (sk.)

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Referendumsfrist bezüglich Voranschlag 2012 unbenutzt abgelaufen
Zustimmende Beschlüsse des Stadtparlaments zum Voranschlag und zum Steuerfuss unterstehen gemäss Gemeindeordnung der Stadt Wil dem fakultativen Referendum. Die Frist für das fakultative Referendum zum Voranschlag und Steuerfuss 2012 der Stadt Wil ist am 9. Januar 2012 unbenutzt abgelaufen. Damit sind Voranschlag und Steuerfuss rechtskräftig.

An seiner Sitzung vom 1. Dezember 2011 hat das Wiler Stadtparlament den Steuerfuss und den Voranschlag 2012 beraten. Dabei ist das Parlament den Anträgen des Stadtrates gefolgt und hat den Steuerfuss 2012 auf 124 Prozent sowie den Grundsteuersatz auf 0,6 Promille festgesetzt und damit beide Sätze im Vergleich zum Vorjahr unverändert belassen. Das Parlament hat zudem den Voranschlag 2012 der Verwaltungs- und Sonderrechnungen der Stadt Wil mit wenigen Änderungen genehmigt. Der Voranschlag 2012 rechnet bei einem Gesamtaufwand von rund 102,1 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von rund 101,8 Millionen Franken mit einem Ausgabenüberschuss von rund 310‘000 Franken.

Diese Beschlüsse zu Voranschlag und Steuerfuss unterstanden dem fakultativen Referendum. Die entsprechende Referendumsvorlage wurde durch die Stadtkanzlei in den amtlichen Publikationsorganen veröffentlicht. Innert der 30-tägigen Referendumsfrist bis am 9. Januar 2012 wurde kein Referendumsbegehren eingereicht, sodass Voranschlag und Steuerfuss 2012 der Stadt Wil nun rechtskräftig sind.

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