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Oberbüren: 24.02.2013
Der Gospelchor Oberbüren unter der Leitung von Kapuziner Bruder Karl Bauer bereicherte den Ökumenischen Gottesdienst zum Suppentag.
Der Gospelchor Oberbüren unter der Leitung von Kapuziner Bruder Karl Bauer bereicherte den Ökumenischen Gottesdienst zum Suppentag.

Gospelklänge zum Suppentag in Oberbüren
Die Gelegenheit einer einfachen Mahlzeit kommt offensichtlich gut an, verbunden mit Teilen wohl noch besser.
Niklaus Jung
Der Ökumenische Gottesdienst zum Suppentag vom Sonntag in der Pfarrkirche Oberbüren erhielt mit den gesanglichen Beiträgen des Oberbürer Gospelchores eine besondere Bereicherung. Den Gottesdienst leiteten die beiden Seelsorger Igor Mlaker von Evangelisch Uzwil und Adrian Willi Kath. Seelsorger der Pfarreien Ober- und Niederbüren. Grossandrang erlebte der Pfarreirat zum Suppenangebot in der Thurzelghalle, die Mitglieder des JUKO Oberbüren meisterten die Situation beim Service mit Bravur.

Hielt sich die Besucherzahl beim Ökumenischen Gottesdienst noch in Grenzen, wuchs die Gästezahl beim Suppenangebot in der Thurzelghalle weit über die Erwartungen des Pfarreirates hinaus. Für rund 250 Personen hatten die Mitglieder des JUKO-Oberbüren aufgetischt. Bald mussten aber zusätzliche Tische bereit gestellt werden, weil immer neue Familien einen Platz beanspruchten.

„Get on board“
Zum Auftakt des Ökumenischen Gottesdienstes präsentierte der Oberbürer Gospelchor unter der Leitung von Bruder Karl Bauer den Gospelsong „Get on board“. Pater Adrian Willi nahm den inhaltlichen Teil des Songs in seiner Eröffnung zu nutze und begrüsste die Kirchbesucher mit „Willkommen an Board“. Sie brauchen keine Billett, keinen Pass, kein Geld. Der Herr hat dir einen Sitz reserviert.

Weiter thematisierte Adrian Willi das Motto des Fastenopfers „Ohne Land kein Brot“. Nicht nur in Drittweltländern, auch bei uns müsse klar werden, dass unsere Nahrung nicht einfach vom Grossverteiler komme, sondern Land gebraucht habe für dessen Wachstum. Armut und Hunger seien zumeist die Folge von ungerechten Besitzverhältnissen. Weil die Erde nicht uns gehöre, sei die Sorge darum wichtig. Weil die Erde auch unsere irdische Heimat sei, gelte es Verantwortung dafür zu übernehmen. Es brauche auch die Erkenntnis „Jede Veränderung zum Besseren beginnt bei mir“.

Wie viel Land braucht der Mensch
Diakon Igor Mlaker befasste sich in seiner Predigt mit dem Gedanken „Wie viel Land braucht der Mensch“. Seiner Meinung nach müsste eher von Gier und Verantwortung gesprochen werden. Gott habe keine reichen und keine armen Menschen geschaffen. Das sei das Werk der Menschen, welche sich zusehends nur noch auf Gewinnmaximierung und Wachstum ausrichten.

Dass aus Kleinem etwas Grosses werden kann, sei bekanntlich im kleinen Senfkorn bewiesen, das zum grossen Baum wachse. Armut sei nicht zwingend mit „Kein Geld“ zu definieren. Arm sei auch ein reicher Mensch, der seinen Reichtum nicht mit anderen teilen könne. Mlaker wies weiter auf den Satz in der Bibel hin: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan, werde ich euch tausendfach vergelten. Hier seien grosse Zinsen abzuholen, die Bemerkung Mlaker dazu.

Berührt sein von Gott
Gospelklänge haben es bekanntlich in sich, dass sie vielfach Gottesverbindungen thematisieren. Dies fand auch im zweiten Vortrag des Gospelchores statt mit dem Song: „that's why I sing“. Das ist es, warum ich singe: Du zwangst mich nicht, doch brannte mein Herz und tief in meinem Innern hast du mich berührt.

Zum Auszug folgte noch eine Bitte an den Herrn: „Hörst du mich? Gedenke wie nichtig der Mensch ist. Schenk uns deine unvebrüchliche Liebe und wir mögen wieder singen“.

Teilen zum Suppentag ist gefragt
Der nachfolgend grossartige Ansturm zum Suppenangebot in der Thurzelghalle dürfte die Organisatoren seitens des Pfarreirates gefreut haben. Aufgestellte junge Leute des „JUKO-Oberbüren“ sorgten für einen reibungslosen Service. Ausserordentlich zeigte sich die Auswahl bei der Suppe. Wer Gerstensuppe nicht mochte, konnte sich mit Flädli-Suppe bedienen lassen.

Nach dem Gospelchor in der Kirche, zeigten sich in der Thurzelghalle die Erstklässler mit gesanglichen Beiträgen unter der Leitung von Daniela Broger. Grossen Applaus ernteten die Kleinsten für ihre Auftritte, gute Motivation für weitere Auftritte.
Den Gottesdienst leiteten die beiden Seelsorger Diakon Igor Mlaker von Evangelisch Uzwil und Pater Adrian Willi, Kath. Seelsorger Ober-, Niederbüren.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Den Gottesdienst leiteten die beiden Seelsorger Diakon Igor Mlaker von Evangelisch Uzwil und Pater Adrian Willi, Kath. Seelsorger Ober-, Niederbüren.











Gesangliche Bereicherung boten die beiden Solisten Kristina Marty und Clemens Dahinden.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Gesangliche Bereicherung boten die beiden Solisten Kristina Marty und Clemens Dahinden.











Zum Suppenzmittag wuchs die Zahl der Gäste wohl gegen 300 Erwachsene und Jugendliche an.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Zum Suppenzmittag wuchs die Zahl der Gäste wohl gegen 300 Erwachsene und Jugendliche an.











Für den Service stand die Oberbürer Gruppe "Jugend und Kongreation" (JUKO) im Einsatz.
Für den Service stand die Oberbürer Gruppe "Jugend und Kongreation" (JUKO) im Einsatz.

Auf der Thurzelgbühne konnte Pater Adrian Willi gesangliche Umrahmung mit den Erstklässlern unter Leitung von Daniela Broger ankündigen.
Auf der Thurzelgbühne konnte Pater Adrian Willi gesangliche Umrahmung mit den Erstklässlern unter Leitung von Daniela Broger ankündigen.

Dem Gesang der Erstklässler hören die jungen Gäste aufmerksam zu.
Dem Gesang der Erstklässler hören die jungen Gäste aufmerksam zu.