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Wil: 15.01.2016
Swiss Engineering hat "Wasser" zum Thema des Jahres 2016.
Swiss Engineering hat "Wasser" zum Thema des Jahres 2016.

Die Referenten Josef Gloggner von Grander Wasser, Wissenschaftlerin Claudia Wessel und Swiss Engineering Präsident Guido Breu.
Die Referenten Josef Gloggner von Grander Wasser, Wissenschaftlerin Claudia Wessel und Swiss Engineering Präsident Guido Breu.

CineWil 3 gut gefüllt von neugierigen Mitgliedern und Gästen.
CineWil 3 gut gefüllt von neugierigen Mitgliedern und Gästen.

Kann Wasser Informationen speichern und weitergeben? Es scheint zu funktionieren, ohne wissenschaftlich begründen zu können.
Kann Wasser Informationen speichern und weitergeben? Es scheint zu funktionieren, ohne wissenschaftlich begründen zu können.

Hat Wasser ein Erinnerungsvermögen?
Einführung in das Jahr des Wassers.
Ueli Merz
Das Wasser bindet Informationen und verändert seine Eigenschaften.

Die Neujahrsbegrüssung von Swiss Engineering hat zum Jahresmotto „Wasser“ viele begeisterte Mitglieder angezogen. Im CineWil konnte Präsident Guido Breu im fast vollen Kinosaal die vielen interessierten IngenieurInnen, Architekten und zahlreiche Gäste begrüssen. Zwei Referenten hatten die Gelegenheit, über Wasser zu berichten, über spezielles Wasser und Verbesserungen von Trinkwasser und Prozesswasser.

Das Erinnerungsvermögen des Wassers
Frau Claudia Wessel, eine Wissenschaftlerin aus Köln mit Erfahrung aus Industrie, Chemie und Nahrungsmittelbranche, zeigte zahlreiche unerwartete Informationen zum Wasser auf.
Da sich Wassermoleküle zu Clustern zusammenhängen, ist innerhalb der Wasserstrukturen Platz, um verschiedene Stoffe einzulagern. Die Art und Menge der gebundenen Stoffe bestimmen, ob das Wasser für uns bekömmlich ist.
Die Überraschung ist das Erinnerungsvermögen von Wasser, das empirisch, also mit Versuchen, gefunden wurde. Gegenstände, die mit Wasser in Berührung kommen, oder die länger in der Nähe des Wassers stehen, verändern dessen Eigenschaften. Dies wurde reproduzierbar getestet.

Das Wiler Wasser
Unsere Zellen sind von einer Menge Wasser umspült und unser Trinkwasser spielt eine wichtige Rolle für unser Befinden. Wenn wir das „richtige“ Wasser einnehmen, profitieren wir von dessen wohltuender Wirkung, oder umgekehrt stört schlechtes Wasser unser Befinden. Wir haben Glück mit dem Wasser aus der Region Wil mit Quell- und sauberem Grundwasser, wobei der hohe Anteil anorganischen Kalks stört. Grossstädte und trockene Regionen leider unter miserabler Wasserqualität mit vielen unerwünschten Verunreinigungen, die im Wasser gebunden sind. Für eine optimale Wasserqualität müsste das Wasser mit Filtern gereinigt und danach wieder mineralisiert und vitalisiert werden.

Belebung des Wassers nach Grander
Der Tiroler Johann Grander (1930-2012) hat zeitlebens nach dem besten Wasser gesucht und herausgefunden, wie er das Wasser beleben kann. Er verwendete ein Wasser mit hoher innerer Ordnung aus einer speziellen Quelle. Die Informationen des belebten Wassers werden dem durchlaufenden Wasser übertragen. Dabei wirkt das Phänomen, dass stark strukturiertes Wasser seine Informationen an das weniger strukturierte Wasser weitergibt. Grander Wasser ist heute ein Begriff für die erfolgreiche Wasserbehandlung und mit dem Referenten Josef Gloggner am Vortrag präsent.

Wasser aus dem Hunzatal
Das Hunzatal liegt im Gebiet Kaschmir mit dem über 8000m hohen Nanga Parbat. Gletscherwasser vermischt mit den zermahlenen Gesteinen fliesst durch das Tal und sorge für viele uralte Menschen. Das Geheimnis des Wassers besteht in seiner Reinheit ohne Mineralsalze und niedriger Oberflächenspannung, so wie Zellwasser. Forschern sei es gelungen, dieses Wasser nachzubilden, mit feinsten Partikeln, welche die Wassermoleküle kristallgitterförmig binden. Vermutlich ist das derselbe Effekt wie beim nachfolgend beschriebenen EZ-Wasser.

Strukturiertes Wassers
Wasser kennen wir als Eis, als Flüssigkeit und als Wasserdampf. Es gibt aber noch eine weitere strukturierte Form von Wasser. Der Übergang zwischen einem Glas zum Wasser wird als EZ-Wasser bezeichnet. Das Wasser hat in einer schmalen Zone, der Exclusion Zone, eine hexagonale kristalline Form und wurde als H3O2 bestimmt. Das Sonnenlicht verbreitert diese Infrarot absorbierende Schicht, welche Energie aus der Bestrahlung aufnimmt. In unseren Zellen und um sie herum befinde sich das Wasser ebenfalls in dieser Form. Somit sei das EZ-Wasser für Lebewesen am besten geeignet, energiereich und gesund.

Kritische Stimmen
In der Chemie ist „Wassercluster“ bekannt als theoretisches Modell für kurzlebige Wasserstoff-gebundene Wassermoleküle. Publikationen über stabiles strukturiertes Wasser (clustered water) tauchen ab ca. 1999 auf. Erkenntnisse über das EZ-Wasser wurden erst ab 2014 im Internet publiziert. Kritische Wissenschaftler bezeichnen die Pseudo Wissenschaftler als Quacksalber und sehen den Zweck der Propaganda im erfolgreichen Verkauf überteuerter Produkte, welche dank dem Placebo-Effekt wirken.
Für uns Ingenieure ist es schwierig, diese jungen Informationen über das EZ-Wasser als gültig zu beurteilen und halten uns deshalb lieber an Fakten und Erfahrungen aus erster Hand.

Fazit
Die Erfahrung aus dem Bekanntenkreis und aus Referenzkunden zeigt, dass belebtes Trinkwasser, wie es die Firma Grander mit ihren Behandlungsgeräten anbietet, bekömmlich ist und besser schmeckt. In der Industrie kann mit behandeltem Prozesswasser Aufwand für Reinigung und Pflege von Rohren, Geräten, Bädern etc. minimiert werden. Ob es einem Wert ist, für diese Vorteile oder Annehmlichkeiten viel Geld auszugeben, darf jeder selbst entscheiden. Für Vergnügen und für Krankheiten geben wir viel mehr Geld aus. Also ist es vielleicht doch eine Überlegung wert, sich mit belebtem Wasser etwas Gutes zu gönnen.

In der Bar des CineWil gingen die Diskussionen der Swiss Engineering Besucher mit den Referenten beim Apéro erst richtig los.

Swiss Engineering Jahresprogramm 2016
20.02.2016 Generalversammlung im Hotel Uzwil
April 2016 Konzept regionale Wasserversorgung der TB-Wil mit Anlagenbesichtigung
Juni 2016 Exkursion: moderner Schiffsbau
Aug. 2016 Der Thur auf der Spur“, Wanderung für jung und alt
Nov. 2016 Gefahrenkarten und Gefahrenzonen im Kt. St. Gallen
02.12.2016 Adventsveranstaltung: „Wasser und Politik“
Können Wasserbehandlungsgeräte das Wasser beleben und verbessern? Erfahrungen bestätigen dies.
Können Wasserbehandlungsgeräte das Wasser beleben und verbessern? Erfahrungen bestätigen dies.

Sind stabile Wassercluster die Ursache heiligen und heilenden Wassers, das teuer angepriesen wird? Wissenschaftler bezeichnen dies als Quacksalberei.
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Fredy Rüegg im Gespräch mit Ingenieurin Sarah und Technikerin Mirjam.
Fredy Rüegg im Gespräch mit Ingenieurin Sarah und Technikerin Mirjam.

Apéro in der Bar des CineWil sorgt für gute Laune.
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