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Wil: 21.06.2016
Die Wiler Vereine bescherten mit ihren Fahnendelegationen den Musikantinnen und Musikanten der Stadtharmonie-Wil einen herzlichen Empfang vom Eidgenössischen in Montreux.
Die Wiler Vereine bescherten mit ihren Fahnendelegationen den Musikantinnen und Musikanten der Stadtharmonie-Wil einen herzlichen Empfang vom Eidgenössischen in Montreux.

Mit der Aufführung mehrerer Musikwerke zeigte sich die Stadtharmonie unter der Leitung von Andreas Signer von ihrer besten Seite.
Mit der Aufführung mehrerer Musikwerke zeigte sich die Stadtharmonie unter der Leitung von Andreas Signer von ihrer besten Seite.

Der Stadtharmonie gelingt der Aufstieg zum Eidgenössischen
Nach erst zwei Jahren als Stadtharmonie-Wil, bisher in der zweiten Stärkeklasse, wagten die Musikanten den Schritt nach oben.
Niklaus Jung
Der in dieser Formation noch junge Musikverein "Stadtharmonie-Wil" gelang am Eidgenössischen in Montreux der Aufstieg neu in der dritten Stärkeklasse/Harmonie anzutreten. Zum Empfang vom Eidgenössischen fanden sich am Montagabend gleich 12 Vereinsdelegationen ein. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann lobte die gelebte Tradition der Vereinsempfänge auf dem Hofplatz als gute Gelegenheit den Vereinen für ihren Einsatz zu danken.

Die beiden früheren Musikvereine, Musik Bronschhofen und Stadtmusik Wil, spielten über einige Jahre als Spielgemeinschaft, bevor sie sich vor bald zwei Jahren zur Stadtharmonie-Wil zusammenschlossen.


Freundschaftlicher Empfang auf dem Hofplatz
Seitens der Organisation von Wil Tourismus begrüsste dessen Präsident Ruedi Schär. Er gab sich erfreut über den grossen Aufmarsch der Vereinsdelegationen. Der Empfang der Vereine nach erfolgreichem Wettbewerb hier auf dem Goldenen Boden sei ein schöner Brauch. Neben den 12 Vereinsfahnen bereicherten auch die Wiler Trachtenfrauen den Anlass. Den Auftritt der Stadtharmonie begleiteten die Wiler Stadttambouren in Vollmontur, zusammen mit ihren Claironspielern.


Stadtpräsidentin Susanne Hartmann gab sich erfreut über die gelungene Teilnahme der Stadtharmonie-Wil am Eidgenössischen in Montreux. Allein schon im Wort "Harmonie" ergebe sich ein wohltuender Zusammenhang. In freundschaftlicher Gemeinschaft hätten sie sich dem Wettbewerb gestellt. Mit dem Stadtnamen in der Vereinsbezeichnung zeigten sie nach innen wie nach aussen Wirkung. Der heutige Empfang gelte auch als Dankeschön für ihre zahlreichen Beiträge über das Jahr.


Auftritt nach 10 Wochen Vorbereitung
Martin Bitschnau, Präsident der Stadtharmonie-Wil, wies zum Verlauf auf das Eidgenössische hin auf die anspruchsvolle Vorbereitung hin. Sie hätten sich mit dem Wechsel von der dritten zur zweiten Stärkeklasse zu einem grossen Schritt herausgewagt. Der vorgängig dritte Rang am Kantonalen habe ihnen Mut gemacht.


Am Samstag seien sie mit 55 Teilnehmenden in Richtung Montreux gestartet. Nach dem freien Samstag sei die Spannung am Sonntagmorgen gestiegen, wie der Auftritt wohl gelingen möge. Für das zum Eidgenössischen vorgeschriebene Aufgabenstück hätten 10 Wochen Vorbereitungszeit gehabt. Mit den 79 1/3 Punkten beim Aufgabenstück und 79 2/3 Punkten beim Selbstwahlstück seien sie zufrieden. Der kurzfristige Aufstieg in die höhere Stärkeklasse habe nicht vordere Ränge ermöglicht. Der Wechsel in die zweite Stärkeklasse bedeute für den Musikverein einen grossen Schritt. Bei der Parademusik mit fünf Tambouren hätten sie sich mit 81 1/3 Punkten mit Mittelfeld platzieren können. Das gesamthaft gute Abschneiden sei auch das grosse Verdienst ihres Dirigenten Andreas Signer.


Mit dem Apéro auf dem Hofplatz schloss der Empfang, eine gute Gelegenheit sich unter den Vereinskollegen auszutauschen.


Aufstieg mit Dirigent Andreas Signer
Beide Vereine spielten bisher in der dritten Stärkeklasse. Der amtierende Dirigent Andreas Signer leitet den Verein bereits im vierten Jahr. Nach dem Zusammenschluss vor zwei Jahren wollte der Musikverein seine Stärke im Wettbewerb beweisen mit der Teilnahme am Kantonalen. Dort schafften sie in der dritten Stärkeklasse den 3. Platz.


Auf das Eidgenössische hin in Montreux kam die Überlegung, einen Schritt nach oben in die zweite Stärkeklasse/Harmonie zu wagen. Im Gespräch gab Dirigent Andreas Signer zu verstehen, dass sie sich mit dem kurzfristigen Aufstieg natürlich nicht erste Plätze vorstellen durften. Im Programm hätten sie sich auch einschränken wollen und seien beim Parademarsch ohne Evolutionen angetreten, aber mit Verstärkung mit fünf Stadttambouren.



Motiviert und freudvoll starteten die Musikanten beim Kirchplatzschulhaus in Richtung Hofplatz.
Motiviert und freudvoll starteten die Musikanten beim Kirchplatzschulhaus in Richtung Hofplatz.

Ruedi Schär hiess die Musikanten, Vereinsdelegationen und weitere Gäste im Namen von Wil Tourismus willkommen.
Ruedi Schär hiess die Musikanten, Vereinsdelegationen und weitere Gäste im Namen von Wil Tourismus willkommen.

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann: "Als Stadtverein sind sie von der Stadtharmonie wertvolle Image-Träger nach aussen".
Stadtpräsidentin Susanne Hartmann: "Als Stadtverein sind sie von der Stadtharmonie wertvolle Image-Träger nach aussen".

Unter Begleitung des "Fahnenmarsch" erfolgte der Fahnengruss.
Unter Begleitung des "Fahnenmarsch" erfolgte der Fahnengruss.

Martin Bitschnau, Präsdient der Stadtharmonie-Wil: "Der Aufstieg von der 3.- in die 2.Stärkeklasse zum Eidgenössischen ist uns optimal gelungen".
Martin Bitschnau, Präsdient der Stadtharmonie-Wil: "Der Aufstieg von der 3.- in die 2.Stärkeklasse zum Eidgenössischen ist uns optimal gelungen".

Der Empfang auf dem Hofplatz, unter Begleitung seitens der Tambouren Wil ergab einmal mehr eine attraktive Kulisse.
Der Empfang auf dem Hofplatz, unter Begleitung seitens der Tambouren Wil ergab einmal mehr eine attraktive Kulisse.

Bereichernde Wirkung der Wiler Trachtenfrauen.
Bereichernde Wirkung der Wiler Trachtenfrauen.

Wirkungsvoll im Outfit wie im Spiel, die Stadttambouren mit den Fanfaren.
Wirkungsvoll im Outfit wie im Spiel, die Stadttambouren mit den Fanfaren.

Freundschaftlicher Austausch beim Apero.
Freundschaftlicher Austausch beim Apero.

Dirigent Andreas Signer darf immer auf die Begleitung seiner Mutter Cécile Signer zählen.
Dirigent Andreas Signer darf immer auf die Begleitung seiner Mutter Cécile Signer zählen.