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Wil: 13.06.2017
Im Namen des Forums CVP60plus begrüsste Fredy Rüegg das interessierte Publikum im Veranstaltungsraum. <br>
Im Namen des Forums CVP60plus begrüsste Fredy Rüegg das interessierte Publikum im Veranstaltungsraum.


Toni Keller, Leiter Verkehrssicherheit und Mobilitätsberatung referierte über Fahrassistenzsysteme.<br>
Toni Keller, Leiter Verkehrssicherheit und Mobilitätsberatung referierte über Fahrassistenzsysteme.


Fahrassistenzsysteme für Komfort und Sicherheit
Das Forum CVP 60Plus organisierte eine Exkursion in die Auto Welt von Rotz.
Ernst Inauen
Mit dem Informationsvortrag von Toni Keller, Leiter Verkehrssicherheit beim TCS traf die CVP 60Plus ins Schwarze. Das Thema „Fahrassistenzsysteme“ stiess auf sehr grosses Interesse.

Das Thema Fahrassistenzsysteme sprach neben der Stammkundschaft bei den regelmässigen Bildungsvorträgen des Forums CVP 60Plus auch wieder neue Interessenten an. So konnte Fredy Rüegg im Veranstaltungsraum der Auto Welt von Rotz in Wil gegen 100 Personen begrüssen. Auch ältere Menschen müssten keine Berührungsängste vor modernen Fahrassistenzsystemen haben, bemerkte Rüegg. Er bedankte sich bei der Wiler Autohandelsfirma, die durch die Geschäftsführerin Karin von Rotz vertreten wurde, für das Gastrecht. Sie begrüsste ihrerseits die Gäste im Hause von Rotz und machte einige markante Eckdaten des Unternehmens publik. Das Unternehmen werde vermehrt in Elektromobilität und andere Alternativantriebe investieren, um für die Zukunft bereit zu sein.

Defizite kompensieren
Der Organisator stellte den Referenten Toni Keller vor, der nach einer Lehre in der Autobranche eine Weiterbildung zum diplomierten Automobil-Ingenieur FH absolvierte. Er ist Leiter Verkehrssicherheit und Mobilitätsberatung beim TCS. Fredy Rüegg sagte einleitend, dass teilautomatisiertes Autofahren schon heute Realität ist. „Es ermöglicht auch Personen den Fahrzeugausweis zu erteilen, welche nicht mehr alle Mindestanforderungen zur Fahreignung erfüllen“. Somit könnten dank technischen Einrichtungen altersbedingte Defizite kompensiert werden. Er übergab dem Referenten das Wort, der verschiedene Fahrassistenzsysteme (FAS) vorstellte.

Abnahme der schweren Unfälle
Anhand einer Statistik wies Toni Keller auf den starken Rückgang von Auto-Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten hin. Die Zahl sank von etwa 3‘500 Betroffenen im Jahr 1992 auf heute unter 1‘000 Personen. Zum Teil sei dies auf sichere Fahrzeuge mit FAS zurückzuführen. Die ersten nutzbringenden Fahrassistenzsysteme wurden 1978 mit dem ABS und 1995 mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm EBS eingeführt. Die Entwicklung teilen die Fachleute in fünf Stufen ein von Null ohne aktives Fahrzeugsystem bis zur Stufe Fünf, welche in Zukunft eine vollständige Automatisation ermöglichen soll. Anhand von kurzen Video-Vergleichen wurden die Vor- und Nachteile der FAS bei drei ausgewählten Fahrzeugtypen demonstriert. „Die FAS im Test erhöhen den Komfort, weisen aber zum Teil schlecht wahrnehmbare Warnhinweise auf“, zog Keller ein Fazit.

Intelligente Mobilitätswahl
Der Referent empfahl als Kompensation von allfälligen Defiziten bei Senioren einige Möglichkeiten. Unsichere Fahrer sollten nicht oder weniger fahren zu Spitzenzeiten, sondern ausweichen auf verkehrsärmere Phasen. Das gleiche gelte auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen. Bei gewissen Verkehrssituationen müsse langsamer und vorsichtiger gefahren werden. Eine Möglichkeit sei auch die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Toni Keller erwähnte auch die heutigen, verbreiteten Fahrassistenzsysteme, zum Beispiel den adaptiven Tempomat, den Notbremsassistenten, den Spurwechselassistenten, die Verkehrszeichenerkennung oder das intelligente Lichtsystem. Nach dem spannenden und aufschlussreichen Vortrag konnten im Ausstellungsraum diverse Fahrzeuge mit FAS-Ausrüstung betrachtet werde. Im Freien demonstrierte ein Angestellter das automatisierte Einparken. Die Firma von Rotz offerierte abschliessend einen Apéro und empfahl einen kostenlosen Fahrtest.

Beeindruckende Grösse
Die Auto Welt von Rotz wurde 1978 von Hanspeter von Rotz als Einzelfirma gegründet. Mittlerweile wuchs der Familienbetrieb auf eine beachtliche Grösse. 80 Mitarbeitende erzielen einen Jahresumsatz von rund 80 Millionen Franken. Pro Jahr werden etwa 2‘500 Autos verkauft. Am Standort Wil sind stets etwa 600 Fahrzeuge an Lager. Neben dem Handel werden weitere Dienstleistungen rund um das Auto angeboten, sei es Werkstatt, Karosserie, Autovermietung, Tankstelle, Wasch-Center usw.

Gastgeberin Karin von Rotz begrüsste die Teilnehmenden und machte die Eckdaten der bald vierzig jährigen Unternehmung bekannt. <br><br><br><br><br><br><br>
Gastgeberin Karin von Rotz begrüsste die Teilnehmenden und machte die Eckdaten der bald vierzig jährigen Unternehmung bekannt.








Referent Toni Keller stellte die wichtigsten technischen Errungenschaften vor.<br><br><br><br><br><br><br>
Referent Toni Keller stellte die wichtigsten technischen Errungenschaften vor.








Christian Ponjavic stand für Beratungen zur Verfügung.
Christian Ponjavic stand für Beratungen zur Verfügung.

Nach dem Vortrag konnten die Teilnehmenden im Ausstellungsraum die verschiedenen Fahrassistenzsysteme kennenlernen. <br>
Nach dem Vortrag konnten die Teilnehmenden im Ausstellungsraum die verschiedenen Fahrassistenzsysteme kennenlernen.


Karin von Rotz hiess die Gäste willkommen.
Karin von Rotz hiess die Gäste willkommen.

Die Geschäftsführerin mit Assistentin Natascha Longo.
Die Geschäftsführerin mit Assistentin Natascha Longo.

Sehr guter Besuch der Veranstaltung.
Sehr guter Besuch der Veranstaltung.

Dankespräsent für den Referenten.
Dankespräsent für den Referenten.

Fredy Rüegg diskutierte mit einem Bekannten.
Fredy Rüegg diskutierte mit einem Bekannten.

Zwei Zuckenrieter Teilnehmende im Gespräch.
Zwei Zuckenrieter Teilnehmende im Gespräch.