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Uzwil: 30.11.2017
<br>Grosszügig zeigt sich der freie Platz vor dem Gemeindehaus. Quelle: Bildform Henau, Peter Dotzauer

Grosszügig zeigt sich der freie Platz vor dem Gemeindehaus. Quelle: Bildform Henau, Peter Dotzauer

Noch nicht ganz fertig, trotzdem ist schon gut sichtbar, wohin die Reise geht: Stickerei prägt den Platz vor dem Gemeindehaus. Quelle: Bildform Henau, Peter Dotzauer
Noch nicht ganz fertig, trotzdem ist schon gut sichtbar, wohin die Reise geht: Stickerei prägt den Platz vor dem Gemeindehaus. Quelle: Bildform Henau, Peter Dotzauer

Stickerei prägt den Platz
Dem Raiffeisenplatz Niederuzwil gleich, erhält nun auch Uzwil einen freien Platz, direkt vor dem neuen Gemeindehaus.
gk
Vor dem neuen Gemeindehaus Uzwil spannt sich ein neuer Platz auf. Stickerei prägt ihn. Sie zeigt, wo das Areal seine Wurzeln hat. Und erinnert an die Textilindustrie, welche Uzwil noch vor der Maschinenindustrie prägte und ihr den Weg bereitete.

Plätze prägen identitätsstiftend das Bild vieler Altstädte. Neue Plätze entstehen nicht alle Tage. Der Raiffeisenplatz in Niederuzwil ist der jüngste Platz in der Gemeinde – und schon nach kurzer Zeit aus dem Lebensraum nicht mehr wegzudenken. Nun ist auch in Uzwil ein Platz entstanden. Direkt vor dem neuen Gemeindehaus. Wie der Raiffeisenplatz ist er mehr als eine freie Fläche. Er ist Ort für verschiedene Veranstaltungen, beispielsweise auch für Apéros nach Ziviltrauungen im Haus. Der Platz will das öffentliche Leben bereichern.

Ohne Herkunft keine Zukunft
Eine Schifflistickerei aus den 1910er-Jahren prägt den Platz. Das Original stammt aus den Beständen des St. Galler Textilmuseums. Warum eine Stickerei? Wo sich heute der Vorplatz des Gemeindehauses aufspannt, wo heute das neue Gemeindehaus steht, war einst eine Mühle. Dann, ab 1882 produzierte dort eine Schifflistickerei Illusionen aus Fäden. Im grossen Stil. Stickereien waren «en vogue».

Der Erfinder der Schifflistickmaschine, Isaak Gröbli, wirkte im Betrieb eine Zeit lang als Betriebsleiter. Die Stickerei ist mehr als eine Referenz an die Herkunft. Sie hat mit ihrem filigranen Ausdruck heute und morgen Potential, den Platz stimmungsvoll und würdig zu begleiten.

Textile Vergangenheit
Der Standort des Gemeindehauses zeigt exemplarisch Uzwils Entwicklung von der Bauerngemeinde – mit der früheren Mühle – zum Industriestandort. Verkörpert Aufstieg und Niedergang der Textilindustrie. Sie prägte Uzwil entscheidend. Noch vor der Maschinenindustrie, welcher sie den Weg bereitete. Auch an diese vergessene, wichtige Zeit in Uzwils Entwicklung erinnert die Stickerei.

Auch daran, dass gleich über der Strasse, bei Benninger, die Hochblüte der Stickerei zur Hochblüte der Textilmaschinenfabrikation führte. Der neue Platz trägt die Stickerei auch im Namen: Stickereiplatz. Und entsprechend hat das neue Gemeindehaus die Adresse Stickereiplatz 1.

Neue Telefonnummern
Die dezentralen Standorte der Verwaltung zügeln vom 11. bis 15. Dezember ins neue Gemeindehaus. In dieser Zeit sind sie fürs Publikum geschlossen. Für unaufschiebbare Dienstleistungen gibts während der Zügelwoche einen Notbetrieb. Am 18. Dezember geht die Verwaltung am neuen Standort für die Kundinnen und Kunden auf. Und auf diesen Zeitpunkt ändern nebst der Adresse auch die Telefonnummern.

Die neuen Telefonnummern ab 18. Dezember
071 950 40 00 Réception
071 950 40 10 Einwohnerdienste
071 950 40 11 Zivilstandsdienste
071 950 40 20 Schule
071 950 40 30 Steuern
071 950 40 40 Finanzen
071 950 40 50 Soziales
071 950 40 60 Betreibungen
071 950 40 80 Grundbuch
071 950 40 90 Bau
071 950 41 00 Infrastruktur
071 950 41 10 Gemeindeführung
071 950 41 40 Technische Betriebe
071 950 41 60 Soziale Dienste
071 950 41 70 Gemeindebibliothek

Weitere Themen
Ambulante und stationäre Pflege: näher

Die Spitexorganisationen der Region arbeiten schon heute zusammen. Sie prüfen, noch enger zusammenzurücken. Und: Der Spitex-Stützpunkt dürfte dereinst in den geplanten Erweiterungsbau der Sonnmatt zügeln.

Im Einzugsgebiet des Seniorenzentrums Uzwil sind die drei Spitexorganisationen Uzwil, Oberuzwil-Jonschwil-Lütisburg und Wil-Land tätig. Schon heute pflegen die drei Spitexorganisationen eine gute Zusammenarbeit. Im Sommer 2017 haben die Vorstände der drei Spitexorganisationen im Einvernehmen mit den jeweiligen Gemeinderäten eine Prüfung über eine vertiefte Zusammenarbeit bis hin zu einer Fusion in Auftrag gegeben.

Fusion möglich
Die Projektgruppe unter der Leitung von Caroline Bartholet (Präsidentin Spitex Oberuzwil-Jonschwil-Lütisburg) besteht aus den jeweiligen Präsidenten Christine Wirth (Spitex Uzwil) und Alexander Bommeli (Spitex Wil-Land), den drei Geschäftsführerinnen (Regula Fitze, Edith Fisch, Margrit Schönauer) sowie je einem weiteren Vorstandsmitglied (Stefan Frei, Kurt Marti, Roland Hardegger). Sie befasste sich in einem ersten Workshop intensiv mit den rechtlichen Aspekten eines Zusammenschlusses. Auch wurden erste Ideen zur zukünftigen Organisation des neuen Vereins skizziert. Es zeichnet sich ab, dass eine Fusion in naher Zukunft angestrebt wird.

Näher an die stationäre Pflege
Im geplanten Erweiterungsbau Sonnmatt ist die Erstellung eines regionalen Spitex-Stützpunktes vorgesehen. Unabhängig vom Zeitpunkt einer allfälligen Fusion, äusserten die Spitexvereine Uzwil und Oberuzwil-Jonschwil-Lütisburg die Absicht, ihren Stützpunkt ins Seniorenzentrum Uzwil zu verlegen. Schon heute besteht zwischen dem Seniorenzentrum Uzwil und den drei Spitexorganisationen eine langjährige, gut eingespielte Zusammenarbeit. Dies insbesondere im Bereich des Mahlzeitendienstes, der Lagerhaltung für spezielle Produkte, Weiterbildungen oder dem gegenseitigen Austausch von Lernenden während Praktikumseinsätzen. Die räumliche Nähe zwischen ambulanter und stationärer Pflege wird ein weiterer Meilenstein in der gegenseitigen vertieften Zusammenarbeit werden. Ganz im Sinn von «ambulant mit stationär». | Caroline Bartholet

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Handänderungen im Oktober
V = Veräusserer / E = Erwerber
26.10.2017 - V: Baugesellschaft Fridberg, Uzwil; E: cf dürig ag, Mauren; Objekte: Stockwerkeigentum Nr. S8586, 4 ½-Zimmerwohnung Nr. 4.4 (41/1000 Miteigentum an Nr. 1979) und Miteigentumsanteil Nr. M20596, Auto-Einstellplatz Nr. 33 (1/36 Miteigentum an Nr. S8590), sowie Miteigentumsanteil Nr. M20597, Auto-Einstellplatz Nr. 34 (1/36 Miteigentum an Nr. S8590) in Uzwil, Taaholzstrasse 13

26.10.2017 - V: Wanner Werner und Wanner-Engi Silvia, Henau -Gesamteigentümer-; E: Graf Simon und Graf-Pickardt Natascha, Gossau -Miteigentümer zu je ½-; Objekt: Grundstück Nr. 2867, Einfamilienhaus Nr. 2957, 611 m² Boden in Henau, Enderliäckerstrasse 6

30.10.2017 - V: Munz Wilhelm, Erbengemeinschaft; E: Schüepp Markus, Zuzwil -Miteigentümer zu ²/3-, und Kirchmeier-Messmer Dora, Zuzwil -Miteigentümerin zu ¹/3-; Objekte: Stockwerkeigentum Nr. S8438, 4 ½-Zimmerwohnung Nr. B 1.2 (130/1000 Miteigentum an Nr. 4203), und Miteigentumsanteil an Nr. M20367, Auto-Einstellplatz Nr. 10 (1/43 Miteigentum an Nr. 435) in Uzwil, Neudorfstrasse 9a

30.10.2017 - V: Hasler Gabriela, Reinach; E: Kirmse Thomas und Rangel Diaz Gabrielina, Niederuzwil -Miteigentümer zu je ½-; Objekte: Stockwerkeigentum Nr. S8141, 4 ½-Zimmerwohnunung Nr. 1.12 (100/1000 Miteigentum an Nr. 3870), und Miteigentumsanteil Nr. M20168, Auto-Einstellplatz Nr. 36 (1/45 Miteigentum an Nr. 3458) in Henau, Felseggweg 1b

30.10.2017 - V: Hättenschwiler Kurt, Flawil; E: Wiesli Pascal und Wiesli-Merkli Fabienne, Wil -Miteigentümer zu je ½-; Objekt: Grundstück Nr. 4306, Einfamilienhaus Nr. 4820, 424 m² Boden in Henau, Rosenstrasse 7b

31.10.2017 - V: Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz), Zürich; E: Aleph Immobilien GmbH, Lommis; Objekt: Grundstück Nr. 131, Wohn- und Geschäftshaus Nr. 2120, 757 m² Boden in Uzwil, Bahnhofstrasse

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Miterledigt
Die Technischen Betriebe bauen eine neue 5bar-Erdgasleitung von Oberstetten bis Niederuzwil. Sie erhöht die Versorgungssicherheit. Gleichzeitig mit diesen Arbeiten hat das Versorgungswerk die Wasser-Erschliessung von Algetshausen verbessert. Bisher war das Dorf nur von einer Leitung versorgt. Der Ringschluss ermöglicht im Interesse der Versorgungssicherheit nun, Wasser auch «von der anderen Seite» her zu liefern. So konnte gleichzeitig der Brandschutz im Dorf verbessert werden. Weitere angenehme Nebenwirkung: Die wichtige Transportleitung vom Pumpwerk in der Rifenau zum Vogelsberg muss für ihre Erneuerung demnächst teilweise stillgelegt werden. Über den neuen Ringschluss in Algetshausen gelangt das Wasser vom Pumpwerk nun trotzdem ins Reservoir.


Kehrichtsammlungen
Mittwoch in Niederuzwil, Donnerstag in Uzwil und Stolzenberg. Freitag in Algetshausen, Henau, Niederstetten und Oberstetten. Bitte stellen Sie Ihren Kehricht am Abfuhrtag bis 7 Uhr bereit.

Lesen steht in diesem Schuljahr in der Primarschule Neuhof im Fokus. Vor den Herbstferien lasen die Schülerinnen und Schüler einander Geschichten vom Räuber Hotzenplotz vor. Als Abschluss dieses Unterfangens stand der Räuber Hotzenplotz auf der Leinwand auf dem Programm. Nach den Herbstferien hingen in den Korridoren der Primarschule während drei Wochen viele Geschichten in drei Schwierigkeitsstufen an Wäscheleinen. Ziel war, dass die Schülerinnen und Schüler von sich aus zu Hause möglichst viele Geschichten lesen. Immer, wenn sie eine Geschichte gelesen haben, durften sie ein Blatt von ihrem Herbstlesebaum ausmalen. Das Ergebnis darf sich sehen lassen: Die rund 160 Schülerinnen und Schüler lasen insgesamt fast 1'000 Geschichten. Für März und Mai 2018 sind noch eine Lesenacht sowie Autorenlesungen in Planung. Patrick Hilb
Lesen steht in diesem Schuljahr in der Primarschule Neuhof im Fokus. Vor den Herbstferien lasen die Schülerinnen und Schüler einander Geschichten vom Räuber Hotzenplotz vor. Als Abschluss dieses Unterfangens stand der Räuber Hotzenplotz auf der Leinwand auf dem Programm. Nach den Herbstferien hingen in den Korridoren der Primarschule während drei Wochen viele Geschichten in drei Schwierigkeitsstufen an Wäscheleinen. Ziel war, dass die Schülerinnen und Schüler von sich aus zu Hause möglichst viele Geschichten lesen. Immer, wenn sie eine Geschichte gelesen haben, durften sie ein Blatt von ihrem Herbstlesebaum ausmalen. Das Ergebnis darf sich sehen lassen: Die rund 160 Schülerinnen und Schüler lasen insgesamt fast 1'000 Geschichten. Für März und Mai 2018 sind noch eine Lesenacht sowie Autorenlesungen in Planung. Patrick Hilb