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Uzwil: 17.12.2017
Das nass-kalte Wetter am Samstag hielt manche vom Marktbesuch ab. Das konnte das verantwortliche Organisationstrio nicht verdriessen: Philipp Herzog, Jrène Chiavi und Susanne Herzog waren guter Dinge.
Das nass-kalte Wetter am Samstag hielt manche vom Marktbesuch ab. Das konnte das verantwortliche Organisationstrio nicht verdriessen: Philipp Herzog, Jrène Chiavi und Susanne Herzog waren guter Dinge.

Carpediem, die einheimische Band, bereicherte das Marktgeschehen wiederum mit mitreissenden Melodien und stimmungsvollen Liedern. Marco Egelhofer (Keyboard, Gesang), Cyrill Kuhn (Schlagzeug) und Sandro Rütsche (Gitarre, Gesang) hier für einmal nicht beim Auftritt, sondern in einer verdienten Pause an der Wärme. Sie haben gemäss ihrem Namen gehandelt, heisst Carpediem doch so viel wie nutze oder geniesse den Tag.
Carpediem, die einheimische Band, bereicherte das Marktgeschehen wiederum mit mitreissenden Melodien und stimmungsvollen Liedern. Marco Egelhofer (Keyboard, Gesang), Cyrill Kuhn (Schlagzeug) und Sandro Rütsche (Gitarre, Gesang) hier für einmal nicht beim Auftritt, sondern in einer verdienten Pause an der Wärme. Sie haben gemäss ihrem Namen gehandelt, heisst Carpediem doch so viel wie nutze oder geniesse den Tag.

Zwei winterliche Markttage im Zentrum
Der Weihnachtsmarkt der Uzwiler Zentrumsgeschäfte fand erstmals am Samstag und am Sonntag statt
Josef Bischof
Der Innenhof im Uzwiler Zentrum lässt einen überschaubaren Markt zu. Der Verein der Uzwiler Zentrumsgeschäfte führt hier seit fünf Jahren an einem Sonntag im Advent einen Weihnachtsmarkt durch. Das initiative für den Markt zuständige Trio hat in diesem Jahr die Ausdehnung auf zwei Tage gewagt und ist ein zweifaches Risiko eingegangen. Neben der Ungewissheit, ob zwei Tage nachgefragt seien, kann im Vorwinter auch das Wetter recht ungemütlich sein. Am Samstag war es nass und kalt, am Sonntag freundlicher. Jrène Chiavi, die Initianten des Weihnachtsmarktes, bezeichnete das Experiment als ermutigend. Nach zögerlichem Beginn am Samstag habe die Zahl der Besucher am Sonntag Freude gemacht.

Jrène Chiavi, Vorstandsmitglied des Vereins der Uzwiler Zentrumsgeschäfte, hat bereits die sechste Auflage des durch sie initiierten Weihnachtsmarktes erlebt. Das Echo, das der Markt in den Vorjahren fand, war Anlass, den Versuch zu wagen, den Markt auf zwei Tage auszudehnen.

Konkurrenzierung wurde vermieden
In den Vorjahren war jeweils der Weihnachtsmarkt in Niederuzwil am Samstag und der Weihnachtsmarkt im Uzwiler Zentrum am Sonntag durchgeführt worden. Die Durchführung des Zentrumsmarktes an zwei Tagen hat bewirkt, dass er näher an Weihnachten gerückt ist. Man wollte eine Kollision der Märkte am Samstag verhindern. Mit der neuen Lösung und der Ansetzung auf den dritten Adventssonntag lag nun eine ganze Woche zwischen den beiden Märkten.

Traditionelles Angebot
Die Zahl der Marktstände hielt sich im Rahmen der Vorjahre. Der Innenhof des Zentrums lässt nur eine begrenzte Zahl zu. Auch das Angebot unterschied sich kaum von jenem in den Vorjahren. Zu einem Weihnachtsmarkt gehören nun mal Geschenkartikel, Gebäck und Glühwein. Die zum Verkauf angebotenen Christbäume setzten auch diesmal einen weihnachtlichen Akzent in den Innenhof.

Längeres Verweilen auf einem Weihnachtsmarkt erfordert meist die Möglichkeit, sich in einen geheizten Raum begeben zu können. Das war diesmal möglich, weil erstmals eine Verpflegungsstätte in einem mobilen Gebäude zum Verweilen einlud. Es konnte von der Guggenmusik Thurvögel gemietet werden.

Gemeindebibliothek öffnete die Türen
Der Weihnachtsmarkt war schon immer bestrebt, für Familien attraktiv zu sein. Deshalb gab es auch diesmal Angebote für Kinder. In der Gemeindebibliothek war Basteln angesagt. Die Kleinen konnten sich das Gesicht bemalen lassen.

«Carpediem» - ein fester Bestandteil
Eine Bereicherung für den Markt stellte wiederum die Musik der einheimischen Band Carpediem dar. Diesmal war aus dem Quartett ein Trio geworden, was den Sound nicht schmälerte. Weil in diesem Jahr, zehn Tage nach dem 6. Dezember, St. Nikolaus seine Besuchstour abgeschlossen hatte, traten dafür die drei Musiker in Kostümen auf, wie man sie vom Weihnachtsmann kennt.
Jrène Chiavi ist die Initiantin des Weihnachtsmarktes der Uzwiler Zentrumsgeschäfte. Sie ist vor allem mit dem Besuch am (trockenen) Sonntag zufrieden: «Am Zweitagemarkt halten wir fest. Neues braucht eine gewisse Zeit, bis es sich etabliert.»
Jrène Chiavi ist die Initiantin des Weihnachtsmarktes der Uzwiler Zentrumsgeschäfte. Sie ist vor allem mit dem Besuch am (trockenen) Sonntag zufrieden: «Am Zweitagemarkt halten wir fest. Neues braucht eine gewisse Zeit, bis es sich etabliert.»

«Uzebatze»: Eine Geschenkidee der Zentrumsgeschäfte. Er kann für 20 Franken bei der Kantonalbank erworben werden und wird in allen Zentrumsgeschäften an Zahlung genommen.
«Uzebatze»: Eine Geschenkidee der Zentrumsgeschäfte. Er kann für 20 Franken bei der Kantonalbank erworben werden und wird in allen Zentrumsgeschäften an Zahlung genommen.

Grossmuttersocken. Frida Strässler strickte Socken. Ihr Sohn und ihre Schwiegertochter boten sie am Marktstand nebenan zum Kauf an.
Grossmuttersocken. Frida Strässler strickte Socken. Ihr Sohn und ihre Schwiegertochter boten sie am Marktstand nebenan zum Kauf an.

Weihnachtsengel. Kinder waren in die Bibliothek zum Basteln eingeladen. Engel waren ein mögliches Sujet. Eine gewisse Fertigkeit war schon vorausgesetzt.
Weihnachtsengel. Kinder waren in die Bibliothek zum Basteln eingeladen. Engel waren ein mögliches Sujet. Eine gewisse Fertigkeit war schon vorausgesetzt.

Bei Nässe und Kälte ein geschätzter Treffpunkt: Erstmals stand ein mobiles Gebäude im Innenhof.
Bei Nässe und Kälte ein geschätzter Treffpunkt: Erstmals stand ein mobiles Gebäude im Innenhof.

Kinder wurden auch nicht im Freien geschminkt. Dafür öffnete die Gemeindebibliothek ihre Türen.
Kinder wurden auch nicht im Freien geschminkt. Dafür öffnete die Gemeindebibliothek ihre Türen.

Ebenfalls in der Bibliothek gab es verschiedene Möglichkeiten zum Basteln unter kundiger Anleitung.
Ebenfalls in der Bibliothek gab es verschiedene Möglichkeiten zum Basteln unter kundiger Anleitung.

Ein Koffermarkt innerhalb des Marktstandes der «Sternli-Fabrik» von Chantal Hafner, Oberuzwil.
Ein Koffermarkt innerhalb des Marktstandes der «Sternli-Fabrik» von Chantal Hafner, Oberuzwil.

Melissa Fleischer aus Zuckenriet verkaufte Selbstgebasteltes für ein Hilfsprojekt in Kolumbien.
Melissa Fleischer aus Zuckenriet verkaufte Selbstgebasteltes für ein Hilfsprojekt in Kolumbien.

Verzierte Kerzen, Bastelarbeiten und Schmuck hielt Helene Kielholz aus Niederuzwil feil.
Verzierte Kerzen, Bastelarbeiten und Schmuck hielt Helene Kielholz aus Niederuzwil feil.

Heissi Maroni sind von Märkten im Herbst und im Winter nicht wegzudenken.
Heissi Maroni sind von Märkten im Herbst und im Winter nicht wegzudenken.

Andreas Züger als Marktfahrer. Den Lichtermarkt in Niederuzwil hat er organisiert.
Andreas Züger als Marktfahrer. Den Lichtermarkt in Niederuzwil hat er organisiert.