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Hauptwil: 29.12.2017
Das Jodelchörli mit den Jodlerinnen Maja Ebneter, Corina Fürer, Barbara Burgherr und der Dirigentin Katrin Beitenmoser (von links)<br><br>
Das Jodelchörli mit den Jodlerinnen Maja Ebneter, Corina Fürer, Barbara Burgherr und der Dirigentin Katrin Beitenmoser (von links)



Auch für das Duett gab es in Brig eine gute Note, Maja Ebneter und Corina Fürer mit dem Begleiter Noldi Baumann. Corina trägt die Fürstenländer Sonntagstracht, Maja die Glarner Tracht.<br>
Auch für das Duett gab es in Brig eine gute Note, Maja Ebneter und Corina Fürer mit dem Begleiter Noldi Baumann. Corina trägt die Fürstenländer Sonntagstracht, Maja die Glarner Tracht.


Fröhlichkeit und Heimatklänge
In Hauptwil finden die Unterhaltungsanlässe des Heimatchörlis Gottshaus statt.
Vroni Krucker
Das Heimatchörli Gottshaus verwöhnte seine Gäste mit beliebten Jodelliedern und einem Volkstheater.

Die Nachmittagsvorstellung ist scheinbar ein grosses Bedürfnis, fanden sich doch sehr zahlreiche Gäste in der Mehrzweckhalle ein. Vereinspräsident Hansruedi Eugster begrüsste unter ihnen speziell den Ehrendirigenten und Komponisten Matthias Zogg und seine Gattin Heidi im liebevoll geschmückten Saal. Einen speziellen Willkommgruss entbot er allen Ehren- und Passivmitgliedern, den Gönnern und Vereinsdelegationen.

Dankeschön
Ein grosser Dank ging am Schluss des Abends an alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben sowie an das Publikum für die wertvolle Unterstützung und Sympathie. Es brauche jeden Einzelnen, damit ein solcher Anlass überhaupt durchgeführt werden könne, betonte er. Sein ganz spezielles Dankeschön ging an die einsatzfreudige Dirigentin Katrin Breitenmoser.

Gelungene Teilnahme am Eidgenössischen
Hansruedi Eugster freute sich über die erfolgreiche Teilnahme am Eidg. Jodlerfest in Brig, die Gottshauser Jodlerinnen und Jodler sangen in der Kirche Naters im Chor und im Duett. Dabei durften auch die neuen Mitglieder Barbara Burgherr und Niklaus Allenspach die ersten Erfahrungen mit einem Grossanlass machen. Nach dem Fest ist der Veteran Hanspeter Eggenberger wieder in die Reihen der Aktiven getreten.

Heimatliebe
Es ist eine Tatsache, dass die Liebhaber der Jodellieder wieder zunehmen und sich auch viele junge Menschen angesprochen fühlen. Sie beinhalten Texte aus dem Alltag, aus dem Leben in der Heimat, von Liebe, Glück, lustigen Stunden und gemütlichem Beisammensein - ein wertvoller Gegensatz zu den Schreckens-Nachrichten aus aller Welt. Unter der Leitung von Katrin Breitenmoser-Mauchle zeigte sich der Chor sehr gut vorbereitet. Er eröffnete den Abend mit dem Lied «Worum» von Hans Müller-Luchsinger, das sehr gelungene Vortragslied am Jodlerfest. Dann folgte der beliebte «Bärgchilbi-Jutz» von Adolf Stähli, wo die Jodlerinnen den Hauptpart innehatten. Herrlich klangen ihre vollen, klaren Stimmen in den Raum und erreichten die Herzen der Zuhörenden. Zum Schluss zeigten sie, wie wichtig auch ausspannen ist mit «Dini Seel ä chli bambäla lo» von Ruedi Bieri.

Duett und Theater
Nach einer kurzen Pause trat das Duett Corina Fürer / Maja Ebneter in Aktion. Sie wurden begleitet von Noldi Baumann am Akkordeon. Sie boten zuerst «Chlini Freude» von Ruedi Bieri, bekannt für seine humorvollen Lieder. Dann erzählten sie verschmitzt in «E lustigs Päärli» von Franz Stadelmann die Geschichte von zwei Leuten und ihrem nicht ganz normalen Alltag von der Hochzeit bis ins Alter. Die Zugabe folgte mit einem fröhlichen Jodel. Mit herzlichem Applaus verdankten die Gäste die herrlichen Melodien.

«Liäbi mit Blächschade»
Im zweiten Teil trat die Theatercrew in Aktion. Wendelin Allenspach, Silvia Hinder, René Wohlwend, Corinne Rüedi, Ueli Geisser, Thomas Rohr, Pia Beffa und Angela Allenspach spielten ihre Parts sehr überzeugend, und das Publikum hatte seine wahre Freude. Dass hier wieder mal ein Durcheinander herrschte, Missverständnisse zu Unfrieden führten usw. ist ja klar. Denn wer hat den Blechschaden am Auto gemacht, warum ist Marianne die ganze Nacht weggeblieben, was ist mit Bert und Babsy oder Fritz und Greti? Das sei hier noch nicht verraten, gibt es doch am Samstag nochmals eine Aufführung. Dass sich alles in Minne auflöst, versteht sich von selbst. In der zweiten Pause trat das Chörli nochmals auf und bot zum Schluss den beeindruckenden «Pelagibergjodel» von Matthias Zogg. 43 Lieder von ihrem «Hauskomponisten» haben sie im Laufe der Jahre präsentiert und dafür viel Lob erhalten.

Nächste Aufführung: Samstag, 30. Dezember, 20.00 Uhr


Präsident Hansruedi Eugster freute sich über die grosse Hilfsbereitschaft von allen Seiten<br>
Präsident Hansruedi Eugster freute sich über die grosse Hilfsbereitschaft von allen Seiten


Ehrendirigent Matthias Zogg ist stolz auf "sein" Heimatchörli<br>
Ehrendirigent Matthias Zogg ist stolz auf "sein" Heimatchörli


Wer nicht hören will, wird hinausgetragen<br>
Wer nicht hören will, wird hinausgetragen


Lena präsentiert sich stolz in ihrer St. Galler Tracht.
Lena präsentiert sich stolz in ihrer St. Galler Tracht.

Da tut sich was, im Tannenhof, Toni wirbelt alles durcheinander und macht die Kollegen total konfus<br>
Da tut sich was, im Tannenhof, Toni wirbelt alles durcheinander und macht die Kollegen total konfus


Jeder einzelne ist wichtig, ob Tenor....
Jeder einzelne ist wichtig, ob Tenor....

....oder Bass, wo auch der Präsident singt
....oder Bass, wo auch der Präsident singt

Käti und Marianne verstehen die Welt nicht mehr
Käti und Marianne verstehen die Welt nicht mehr

Nichts ist in Ordnung....
Nichts ist in Ordnung....

....aber die Liebe siegt bei Bert und Babsy
....aber die Liebe siegt bei Bert und Babsy

Auch Greti und Max haben sich wieder gefunden
Auch Greti und Max haben sich wieder gefunden

Das neue Logo: der Apfelbaum, in Erinnerung an das einstige Baumwärterchörli, die grüne Landschaft der Gemeinde, verbunden mit den fünf Weihern und der Sitter
Das neue Logo: der Apfelbaum, in Erinnerung an das einstige Baumwärterchörli, die grüne Landschaft der Gemeinde, verbunden mit den fünf Weihern und der Sitter

Die schönen Dekos stammten einmal mehr von Hans Husistein und seinem Team
Die schönen Dekos stammten einmal mehr von Hans Husistein und seinem Team