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Niederbüren: 07.01.2018
Das Restaurant Schäfli wird seit anfangs 2018 von Pächterin Isabel Gouveia geführt<br>
Das Restaurant Schäfli wird seit anfangs 2018 von Pächterin Isabel Gouveia geführt


Die temperamentvolle Portugiesin Isabel mit Tochter Andrea und Sohn Daniel<br>
Die temperamentvolle Portugiesin Isabel mit Tochter Andrea und Sohn Daniel


Südländisches Ambiente im Schäfli
Seit Anfang Januar ist das Restaurant Schäfli wieder geöffnet.
Ernst Inauen
Die neue Pächterin Isabel Gouveia will das Restaurant „Schäfli“ Niederbüren wieder zu einem gemütlichen Treffpunkt des Dorfes machen, wo sich Jung und Alt begegnen können.

Nach mehreren Wirtewechseln in den letzten Jahren führt seit dem 5. Januar 2018 Isabel Gouveia das Restaurant Schäfli in Niederbüren. Die gebürtige Portugiesin wohnt mit ihrer Familie in Sitterdorf. Sie kann eine grosse Erfahrung in der Gastronomie ausweisen, war sie doch 15 Jahre in der Küche der Rehaklinik Zihlschlacht tätig und erarbeitete sich dabei umfassende Kenntnisse der Schweizer Küche. Anschliessend führte sie mit ihrem Bruder sieben Jahre die Pizzeria Michelangelo in Bischofszell, bevor sie in Lenggenwil als Pächterin des Restaurants Krone eine neue Herausforderung annahm.

Kurzes Intermezzo
Durch ihre herzliche Art und ihre Grosszügigkeit erwarb sich Isabel bei ihren Gästen viel Sympathie. Selbst während der umfassenden Sanierungs- und Umbauzeit des Gasthaus Krone in Lenggenwil führte sie den Restaurantbetrieb weiter, trotz der Unannehmlichkeiten mit Staub und Lärm. Neben gut bürgerlichen Gerichten bot die 52-jährige Wirtin auch portugiesische Spezialitäten und vor allem ein umfangreiches Sortiment an Pizzas an. Mit ihrem Charme fand sie schnell gute Kontakte zu ihrer Kundschaft. Zu ihrem Bedauern lösten die Restaurant-Besitzer den Pachtvertrag schon nach knapp zwei Jahren auf. In ähnlicher Art wie in Lenggenwil möchte die neue Wirtin des „Schäfli“ auch in Niederbüren heimisch werden und die Bevölkerung sowie auswärtige Gäste verwöhnen.

Hoffnungsvoller Neubeginn
Am Eröffnungstag 5. Januar 2018 offerierte sie ihren Gästen neben allen Getränken auch belegte Brötchen, feine Pizzas und portugiesische Spezialitäten, die teilweise süss oder pikant waren. Wirtin Isabel wurde tatkräftig unterstützt von ihrer 25-jährigen Tochter Andrea, ihrem 20-jährigen Sohn Daniel und zwei Aushilfen. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher weckten bei der Wirtin Isabel die Hoffnung, dass auch in Zukunft das Interesse gross sei und sie viele Gäste begrüssen dürfe. Dass an der Wiedereröffnung auch zahlreiche Besuchende aus ihrem früheren Wirkungsort in der Gemeinde Niederhelfenschwil teilnahmen, zeigte die Beliebtheit der Gastgeberin. Bis auf Weiteres öffnet sie das Restaurant an allen Tagen, bis sie herausfindet, wann ein günstiger Ruhetag wäre. Es soll eine Begegnungsstätte für Jung und Alt sein, wo sich Wanderer, Velofahrer oder Jasser treffen können.

Chancen intakt
Der ehemalige Leiter der Raiffeisenbank Niederbüren, Josef Stillhart ist überzeugt, dass eine kleine Dorfbeiz wie das Schäfli neben dem Landgasthof „Alte Herberge“ und dem Freizeitpark, welche beide ein anderes Publikum anziehen, durchaus eine Chance hat. „Die Niederbürer Bevölkerung freut sich ebenso wie ich auf den gemütlichen Begegnungsort mit freundlicher Bedienung durch die neue Pächterin Isabel Gouveia“, sagte am Eröffnungsanlass Josef zu unserer Zeitung. Das Restaurant bietet rund 50 und der kleine Saal 15 Plätze an. In der wärmeren Jahreszeit finden im gemütlichen Gartenbeizli hinter dem Haus 30 Gäste einen ruhigen Verweilplatz. Die ausgezeichnete Lage an der Durchgangsstrasse und am Wanderweg zur Thur stuft Isabel als Vorteil ein. Ebenso die unmittelbare Nachbarschaft zur Bäckerei im gleichen Gebäude.

Lange Tradition
Das Restaurant Schäfli an der Staatsstrasse in Niederbüren hat eine lange Tradition. Das Gebäude dürfte seinen Ursprung am Ende des 19. Jahrhunderts haben. Eine markante Veränderung erfuhr es vor rund drei Jahrzehnten. Der damalige Besitzer Hans Eicher-Weber liess den nicht besonders ansehnlichen Bau renovieren und umgestalten. Seither prägt die Liegenschaft Schäfli das Ortsbild mit. Ein Bericht aus der damaligen Zeit besagt, dass Hans Eicher in eigener Familienregie mit Hilfe von ideenreichen, fachkompetenten Handwerkern im Innern die bisherige Backstube in ein reizendes „Bachstübli“ als Konsumationsraum und Café verwandelte. Die Frontwand der ehemaligen Backstube wurde beim Umbau als attraktive Ansicht gestaltet, die auf die Vergangenheit hinweist. Sie schmückt heute noch im Restaurant den Bereich der Stammtischecke.

Apéro-Büffet mit Leckerbissen<br><br><br><br><br><br><br>
Apéro-Büffet mit Leckerbissen








Wirtin und Sohn im Grosseinsatz<br><br><br><br><br><br>
Wirtin und Sohn im Grosseinsatz







Geniessen à discretion<br><br><br><br><br><br>
Geniessen à discretion







Rolf Högger, Mitbesitzer der Krone Lenggenwil besuchte Isabel
Rolf Högger, Mitbesitzer der Krone Lenggenwil besuchte Isabel

Ein kühles Bier aus dem schmucken Zapfhahn für durstige Gäste<br>
Ein kühles Bier aus dem schmucken Zapfhahn für durstige Gäste


Rege Unterhaltung beim Apéro<br><br>
Rege Unterhaltung beim Apéro



Anny und Josef Stillhart sind zufrieden
Anny und Josef Stillhart sind zufrieden

Darf's ein Cüpli sein?
Darf's ein Cüpli sein?

Gemütlicher Stammtisch
Gemütlicher Stammtisch

Vorbereitung einer Pizza
Vorbereitung einer Pizza

Nun in den Pizzaofen hinein
Nun in den Pizzaofen hinein

Attraktive ehemalige Bäckereiwand
Attraktive ehemalige Bäckereiwand

Prost Annemarie und Ursi
Prost Annemarie und Ursi