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CHRISTA GRÄMIGER | Bronschhofen | -- |

„Quartierschulen und Integration“
Als Mitglied der städtischen Integrationskommission, aber auch als Wilerin, muss ich auf diesen, nur auf Effekthascherei beruhenden Vorstoss entgegnen.

Erwin Böhi, seinerseits auch Mitglied dieser Integrationskommission mokiert sich, dass die Besucher dieser Quartierschule für Fremdsprachige, ihre Lektionen in der Wiler Moschee besuchen „müssen“. Gerade die SVP, die gebetmühlenartig immer wieder die fehlende Integration unserer ausländischen Mitbewohner fürs sich reklamiert, sollte dieses Entgegenkommen der islamischen Vereinigung schätzen, Räume für die Quartierschule zur Verfügung zu stellen.

War es gerade diese Partei, die im Vorfeld der Realisierung der Moschee immer wieder darauf hinwies, dass hier eine Parallelgesellschaft entstehenden könnte. Nun bietet die Moschee Hand, öffnet ihre Türen und stellt ihre Räume zur Verfügung, toll meine ich! Aber nein, auch hier sucht die SVP verzweifelt ein Haar in der Suppe und versteckt sich hinter dem Argument, dass „eine Lokalität, keinerlei Hemmschwelle religiöser, kultureller oder andere Natur aufweisen soll“.

Ein Kurslokal kostenneutral untertags in Wil zu finden, ist schwierig und allein von städtischer Seite kaum machbar. So sind seit jeher die Kirchen am Ort bereit, hier in die Bresche zu springen und Raum zur Verfügung zu stellen. Einem Kursteilnehmer ist demnach bis heute zumutbar, den Raum in der katholischen oder evangelischen Kirche zu besuchen, auch wenn er z.B. muslimischen Glaubens ist…. Überdies sind ja nicht alle Räume in den verschiedenen Kirchen und Zentren sakraler Natur, sind öffentlich und können problemlos von allen Glaubensrichtungen besucht werden.

Wenn dies aber für die SVP und Erwin Böhi trotzdem problematisch ist, rege ich an, die Kurse doch bei den SVP Mitgliedern zu Hause in der Stube zu organisieren. Aber vielleicht käme dann der Begriff „anderer Natur“ zum Tragen und es wäre für die Kursteilnehmer auch nicht zumutbar.

Für das gute und friedliche Zusammenleben braucht es von allen Bewohnern unserer schönen Stadt Wil ein Minimum an gutem Willen und das erwarte ich auch von der SVP!!

Christa Grämiger
Stadtparlamentarierin CVP

BRUNO DUDLI | Sonnental | bruno.dudli@helvetia.at |

 

Erstaunlich,
wie gereizt und vergiftet die Stadtparlamentarierin Christa Grämiger/CVP auf eine im Tonfall äusserst zurückhaltend-sachliche Interpellation des Stadtparlamentariers Erwin Böhi/SVP reagiert. Was haben Fragen mit der Suche von Haaren in der Suppe zu tun? Es ist zu hoffen, dass die offizielle Antwort des Stadtrats sachlich und ohne gehässigen Unterton ausfallen wird.
In der Sache als solches wünsche ich mir von den anwesenden Ausländern eigene, aktive, ordentliche Assimilierungs- und Integrationsaktivitäten. Von erfolgreicher Integration spreche ich, wenn die Kultur des Gastgebers nicht nur akzeptiert, sondern auch gelebt wird. Dank Unterstützung von Exponenten wie Christa Grämiger sind wir leider auf bestem Wege, unsere christliche Kultur zu verschenken und uns schleichend unter die Schirmherrschaft des Islam zu stellen.
Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man einen vor allem frauenverachtenden und allen anderen Religionen die Existenz verleugnenden Islam zu verteidigen gewillt sein kann. Es gibt im Koran unzählige Jihad Verse, die Allahs Befehle an die Muslime enthalten, andere Menschen zu töten, weil sie keine Muslime sind. Nichtmuslime werden im Koran "Kuffar " genannt; korrekt übersetzt sind wir Christen in den Augen des Islam nicht nur "Ungläubige ", sondern gar "Lebensunwürdige ".
Wie wir bei aller Toleranz und nachweisbarer Fremdenfreundlichkeit leider immer wieder feststellen müssen, bringt die menschenverachtende "Religion des Friedens " mit der dazugehörigen Scharia keinem Land auf der Welt Vorteile, sondern nur Unglück und Leid, das wir ohne den Islam nicht in diesem riesigen Ausmass hätten.
Wir sollten mit einer bestimmten Intoleranz gegenüber intoleranten Zeitgenossen auftreten, sonst nutzen diese unsere Toleranz gnadenlos für die Verbreitung ihrer intoleranten Wertvorstellungen aus.

PS: Die Interpellation wurde nicht nur von Erwin Böhi eingereicht, sondern auch von anderen Parlamentariern unterschiedlicher Parteien mitunterzeichnet. Aber selbstverständlich Hackt man nur auf die SVP ein.

Bruno Dudli, Sonnental
Kantonsrat / Präsident SVP Kreis Wil