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Ein alter, lieber BrauchDie Tage werden kürzer, die Nächte länger. Untrügliche Zeichen nicht nur dafür, dass der Winter, sondern auch die Lägelisnacht naht. Immer am Dienstag nach St. Otmar, dieses Jahr ist es der 21. November, werden die Strassen in Flawils Zentrum nicht von elektrischem Licht erhellt, sondern von Hunderten von Kerzenlichtern.

Platziert werden die Kerzen in Hunderten von Räben und Kürbissen, die zuvor von etwa 700 Schülerinnen und Schülern liebevoll geschnitzt und anschliessend auf kunstvoll verzierten Leiterwagen platziert worden sind. Die Lägelisnacht ist ein alter Brauch. Seit 90 Jahren, also seit 1927, wird sie gefeiert. Über den Ursprung dieses Flawiler Brauchtums gibt es verschiedene Geschichten. Da ist einmal jene, die auf der Otmar-Legende basiert. Danach soll auf bei der Überführung der Leiche von Otmar, des ersten St. Galler Abtes, von der Insel Werd nach St. Gallen der Wein im Fässchen, dem so genannten Lägel, nie ausgegangen sein.

Eine zweite Geschichte berichtet von einem Pfändler, der guten Waadtländer Wein nach Flawil gebracht hat.Heute bringen Kinder und Jugendliche mit ihren Räbeliechtli Freude und Licht in Flawils Strassen. Um 18.45 Uhr beginnt der Umzug bei der Westausfahrt beim Bahnhof. Begleitet werden die Kinder wie immer von der Musikgesellschaft, von Behördenvertretern und Mitgliedern der Lehrerschaft. Als Lohn für ihr Mitmachen erhalten sie am Schluss des Umzuges Wurst und Brot.
Organisiert wird der Lägelisnacht-Umzug jeweils von einer Arbeitsgruppe des Verkehrsvereins Flawil.

Frauenpower in der Galerie
Die Galerie Alte Bank Niederuzwil zeigt seitSamstag 21. Oktober Bilder in Acryl-Mischtechnik von Angela Pinelli und Figuren aus Keramik von Hildegard Knecht. Die Ausstellung endet mit der Finissage vom 12. November von 14 bis 17 Uhr.
Geometrische und figürliche Keramik-Skulpturen und abstrakte Bilder in Acryl-Mischtechnik: Ab morgen präsentiert die Galerie zur alten Bank in Niederuzwil die Werke von Hildegard Knecht und Angela Pinelli. Die beiden Künstlerinnen vereint die grosse Leidenschaft für ihre Kunst und die Freude, die sie mit den Werken den Betrachtern machen möchten.

Einladung zur Eröffnung
Eröffnet wird die Ausstellung mit der Vernissage von morgen Samstag, den 21. Oktober, um 16 Uhr. Der Apéro und Musik von Nadine Hörler an der Querflöte bieten Gelegenheit, die Künstlerinnen kennen zu lernen. Die Ausstellung endet mit der Finissage vom 12. November von 14 bis 17 Uhr. | Melanie Müller

Öffnungszeiten
Donnerstag: 18.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 12.00 Uhr und
14.00 - 17.00 Uhr
Sonntag: 14.00 - 17.00 Uhr

Wann die Künstlerinnen anwesend sind, sehen Sie auf der Homepage www.galeriezuraltenbank.ch


Ho`omana ist aus dem Sommerschlaf zurück!
Hat dich der Alltag auch wieder eingeholt? Ist die Sommerauszeit bereits am verblassen und du sehnst dich wieder danach? Oder hast du in eine neue Schule gewechselt oder mit der Lehre begonnen?
Du bist gefragt, gönn dir diese Auszeit einmal im Monat und besuch die Jugendmesse in Niederwil (immer am ersten Sonntag im Monat).
Zu Beginn der Abenddämmerung um 19.00 Uhr gestaltet die Band Ho`omana, eine Equipe von sechs jungen Erwachsenen, dein Auszeiterlebnis in der Kirche. Auf alle Fälle feiern wir gemeinsam das Erwachen aus dem Sommerschlaf. Bist du auch dabei? Es Grüsst,

































































«Mutterglück?! Die postpartale Depression»
Die Geburt eines Kindes verändert viel. Sie kann Glücksmomente, aber auch eine Depression auslösen, die postpartale Depression. Dr. med. Paola Barbier, Oberärztin Gynäkopsychiatrie der Psychiatrie St. Gallen Nord in Wil, erklärt, wann und weshalb diese Depression auftreten kann. Dieses öffentliche «Referat am Montag» findet am 20. November 2017 in St. Gallen und am 27. November 2017 in Wil statt.

Mindestens jede zehnte Mutter leidet unter einer postpartalen Depression. Die Symptome dafür können sehr unterschiedlich sein.

Gut behandelbare Depression
Diese Depression kann unmittelbar nach der Entbindung oder auch erst im Verlauf des ersten Lebensjahres des Kindes auftreten. Die Frauen sowie deren Umfeld fühlen sich meist verunsichert und hilflos. Die postpartale Depression ist jedoch gut behandelbar. Darüber zu reden hilft nicht nur der Mutter sondern der ganzen Familie. Die Behandlung umfasst eine Psychotherapie und je nach Schwere und individueller Abwägung auch eine medikamentöse Therapie.

Genügend Zeit für Fragen
Paola Barbier vermittelt einen Überblick über die postpartale Depression und die Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Wie erkenne ich eine postpartale Depression? Was gibt es sonst noch für psychische Störungen nach Geburt eines Kindes? Wer kann mir helfen und wie sieht diese Hilfe aus? Solche und andere Fragen werden beantwortet. Auch wird die Referentin, wie immer bei den Referaten am Montag, genügend Zeit und Raum für spontane Fragen offen lassen.

Zweimalige Durchführung
Die Veranstaltung dauert von 19.30 – 21.00 Uhr. Sie ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Am 20. November 2017 findet sie in St. Gallen statt (Bahnhofgebäude, Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und eine Woche später, am 27. November in Wil, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord. Es ist keine Anmeldung nötig.

Dr. med. Paola Barbier, Oberärztin Gynäkopsychiatrie, Psychiatrie St. Gallen Nord in Wil. 

«Referat am Montag» – Fokus psychische Gesundheit

Achtmal pro Jahr bietet die Psychiatrie St.Gallen Nord aktuelle Informationen, Erklärungen und Wissenswertes zu psychiatrischen Themen aus erster Hand. Von Fachpersonen für die Öffentlichkeit – für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die «Referate am Montag» finden jeweils von 19.30 - 21.00 Uhr statt – in St. Gallen im Bahnhofgebäude (Bahnhofplatz 2, 1. Stock, Zimmer 122) und in Wil in der Psychiatrie St.Gallen Nord (Hörsaal im Mehrzweckgebäude Haus C03). Das war das letzte Referat am Montag in diesem Jahr. Im Februar 2018 findet das nächste statt. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Website unter www.psgn.ch.

Nähere Infos / Kursprogramm:

Edith Scherer und Andrea Raschle, Angehörigenberatung, Psychiatrie St.Gallen Nord, Tel 071 913 12 98

Regio Wil über die Chancen und das Potential unserer Region
Am 22. November 2017 lädt der Verein Regio Wil zum Wirtschaftsanlass mit Impulsvortrag und Podiumsdiskussion. Im Auditorium der Bühler AG in Uzwil dreht sich an diesem Abend alles rund um das Thema „Wirtschaftsregion vs. Schlafregion – oder wie stärkt sich unsere Region im nationalen Standortwettbewerb?“

Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz konzentriert sich stark auf die Grossstädte, Agglomerationen werden zunehmend Wohnstandorte. Was bedeutet dieser Strukturwandel für unsere Region? Was sind die entscheidenden Impulse für ein langfristiges Wirtschaftswachstum? An der Veranstaltung der Regio Wil vom 22. November 2017 geht es um die Chancen und das Potential des Standortes und wie dieser gestärkt werden kann.

Ein Standort mit Potential
Gastreferent Prof. Dr. Donato Scognamiglio, Herausgeber des Gemeinderatings, befasst sich mit den entscheidenden Faktoren für die positive Entwicklung einer Region. Er ist bekannt dafür sein Fachwissen mit Humor und Lebendigkeit zu vermitteln und weiss sich pointiert auszudrücken. In seinem Impulsreferat präsentiert er die Dynamik der Region und definiert einige Thesen zur weiteren Entwicklung in Bezug auf Bevölkerungszuwachs, Arbeits- und Immobilienmarkt. Weiter zeigt Prof. Dr. Scognamiglio auf, welche Aspekte und Wachstumstreiber für die Stärkung der Region entscheidend sind, um den Standort langfristig attraktiv zu gestalten und im nationalen Wettbewerb zu positionieren.

Wirtschaft und Politik im Fokus
An der anschliessenden Podiumsdiskussion, moderiert von Felix Mätzler, diskutieren die Teilnehmenden über das Handlungspotential von Politik und Wirtschaft für ein gesundes Wirtschaftswachstum. Es werden Chancen und Optionen für die Stärkung der Region und das Potential im nationalen Standortwettbewerb thematisiert: Welche Chancen ergeben sich für die Region in Zukunft? Welche Risiken müssen beachtet werden? Welchen Impuls können regionale Leuchtturmvorhaben wie ESP Wil West bringen? Wo und wie können Wirtschaft und Politik gemeinsam mehr für die Stärkung der Region im Standortwettbewerb tun? Diesen und weiteren Fragen stellen sich nachfolgende Podiumsteilnehmenden:

  • Christof Oswald, Head of Human Resources Switzerland, Bühler AG Uzwil

  • RR Regierungsrat Marc Mächler, Baudepartement Kt. SG

  • RR Regierungsrat Walter Schönholzer, Departement für Inneres und Volkswirtschaft Kt. TG

  • Regula Hürlimann, Präsidentin Verein Wirtschaftsregion Zugwest

Ein Anlass für eine starke Wirtschaftsregion Regio Wil.

Wirtschaftsanlass der Regio Wil:
Wirtschaftsregion vs. Schlafregion – oder wie stärkt sich unsere Region im nationalen Standortwettbewerb?“
Datum: 22.November 2017
Uhrzeit: ab 17.30 Uhr
Ort: Auditorium, Bühler AG in Uzwil
Anmeldungen zum Anlass werden unter info@regio-wil.ch entgegen genommen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Barocktrompeten und Pauken
Toccata Wil hat für das Konzert am 26. November das Barocktrompetenensemble Ostschweiz eingeladen, welches den festlichen Klang dieses Instrumentes nach Wil bringen wird.

Der Ausdruck „mit Pauken und Trompeten“ ist sprichwörtlich und schildert einen grossartigen, festlich inszenierten Auftritt. Die Militärmusik damaliger Zeiten war aufgeteilt in die Gruppe der Pfeiffer und Trommler (Laienspieler) und der Trompeter und Paukenspieler, die sogar eine eigene Zunft hatten. Letzere dienten der höfischen Repräsentation und militärischer Signalgebung und hatten oft hohe Ränge als Hofbeamte inne.

Festlicher Klang
Der Glanz dieser Musik ist bis heute geblieben. Festlich strahlt der helle, klare Klang der Barocktrompeten mit den martialischen Paukenschlägen durch die Kirchen und ist vornehmlich in der Weihnachtszeit oder zu besonderen festlichen Anlässen zu hören.

Das Barocktrompetenensemble Ostschweiz hat sich ganz dieser Musik verschrieben und pflegt in seinem Repertoire auch die unbekannteren Werke jener Epoche. So werden am Wiler Konzert nebst Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel und Heinrich Ignaz Franz Biber auch Werke aus anonymer Feder zu Gehör kommen.


Titel
Das Ensemble konzertiert vermehrt gemeinsam mit den Organisten der Veranstaltungsorte und so wird am 26. November Marie-Louise Eberhard unter anderem ein Präludium von Dietrich Buxtehude spielen. Ein weiterer Wiler wird mit auftreten: Andreas Schneggenburger, der im Sinfonischen Orchester Wil spielt.
Das Konzert in der Kirche St. Peter beginnt um 16.00 Uhr, der Eintritt ist frei.