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Aus der Sicht des Gemeindepräsidenten Monat Juli 2017

Seit die Hochbauarbeiten an der Waldhütte im Stockenholz begonnen haben, statten immer wieder mal Neugierige dem Bauplatz einen Besuch ab. Das bestätigt auch Sepp Schmalz, Erbauer der Waldhütte. Zu Fuss, auf dem Velo oder mit dem Kinderwagen wird die neue Waldhütte besichtigt. Auch sonst ist das Interesse gross. Mehrere Personen haben die Hütte bereits reserviert, obwohl der Gemeinderat weder ein Vermietungspreis noch ein Benutzungsreglement verabschiedet hat.

Auch Urs Graber, Mitglied des OKs „20 Jahre Eschlikon“ wollte einen Blick auf die Waldhütte werfen, als er einen Mann beobachtete, der versuchte, sich einen Mohn vom Wendeplatz auszugraben. Er habe schon lange vergeblich versucht Mohn im Garten zu pflanzen, meinte der Herr, auf seinen Frevel angesprochen.

Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: ein schöneres Kompliment hätte der Mohndieb der Gemeinde gar nicht machen können. Erstens hat er die verschiedenen Verschönerungsaktivitäten im Rahmen des 20-Jahr-Jubiläums bemerkt. Und zweitens hat er den Ball aufgenommen und wollte auch den eigenen Garten verschönern. Das war immer das Ziel des Organisationskomitees: Wirkung zu erzielen. Das scheint in beiden Fällen – der Blumenwiese wie der Waldhütte – gelungen zu sein.

Das ist mir auch bei den neu gestalteten Sitzbänkli aufgefallen. Auf diversen Spaziergängen sind meine Frau und ich nun bei den Bänkli mit Personen ins Gespräch gekommen, an denen wir sonst grusslos vorbeigegangen wären. Ich vermute mal, das ist nicht nur mir so ergangen. Und so gestatte ich mir – kurz nach Jahreshälfte – ein erstes, positives Fazit: Das 20-Jahr-Jubiläum von Eschlikon hat meine Erwartungen bereits heute erfüllt.
Hans Mäder
Gemeindepräsident